E, der Sänger der amerikanischen Indierockband Eels, gilt ja im Allgemeinen als Griesgram vor dem Herrn und Texter tieftrauriger Lieder. Aber dass das nur die halbe Wahrheit ist, zeigt der Doppelgänger des Unabombers in diesem Video einer Grammy Acceptance Speech – in der er nicht nur die üblichen Floskeln und Phrasen der anderen Grammygewinner wunderbar auf die Schippe nimmt (“Thank you very much, thank you to God, the almighty creator, who created everything… in the recording industry”) sondern gleich noch den ganzen blödsinnigen Preis mit seinen 87 Unterkategorien:

Ein neues Eels-Album erscheint übrigens im nächsten Frühjahr, die erste Single gibt es bereits jetzt:

Archive for the ‘YouTube Makes Me Want To Smoke Crack’ Category

Um seine neue Show “Life’s Too Short” vorzustellen, war der britische Comedian Ricky Gervais Gast in der Jon-Stewart-Show. Es folgte ein denkwürdiger Dialog über tierische Fortpflanzung, Panda-Porn und überhaupt die Weigerung von Pandas, ausreichend Sex zu haben:
“The thing is — right now, pandas are one of the most endangered species on the planet, right?
We’re all rushing around going let’s save the panda but they’re not meeting us halfway. They’re not having sex so that’s fundamental to surviving. When did they stop having sex? Why are they so like middle-class bohemian going, ‘we’re not going to have children!’ It’s ridiculous.
In der Folge lässt sich Gervais mehrere Ideen einfallen, um Pandas zu retten, die allesamt sehenswert sind:
John Peel war die große Legende unter den Radiomoderatoren und für die musikalische Erziehung von mehr als einer Generation verantwortlich. Neben seinen regulären Sendungen waren immer die Festive Top 50, die Peel-Jahrescharts zu Weihnachten, mit besonderer Spannung erwartet worden.
Nun hat jemand YouTube und die Peel Festive Top 50 zusammengezählt und als Ergebnis den Peel Player erhalten, womit alle Musiknerds und -archäologen nun ihre komplette Freizeit bis Weihnachten gefüllt haben dürften, um Kleinode wie zum Beispiel Male Nurses “My Own Private Patrick Swayze” zu entdecken, einer mir unbekannten, fallesquen “Hymne” auf den Dirty Dancing – Star, die bei Peels Festive Top 50 den 32. Platz im Jahr 1998 belegt hatte.
Und so geht es dank der Shuffle-Funktion des Peelplayers durch die Jahre, von Ashs “Kung Fu” (Platz 6, 1995) über den Postpunk der Mo-Dettes “White Mice” (Platz 56, 1980) zur Undertones-Nachfolgeband That Petrol Emotions “Big Decision” (Nummer 4, 1987).
Das beste Internetding seit geschnittenem Brot.
Hier übrigens (via Indiepedia) die Jahressieger in den Festive Top 50:
1976 Led Zeppelin – “Stairway to Heaven”
1977 The Motors – “Dancing the Night away”
1978 Sex Pistols – “Anarchy in the UK” … weiter lesen
Schöne Idee, die beiden führenden Popkulturbeeinflusser der letzten zwei Kinojahrzehnte in einem schnell geschnittenen vs.-Best-Of zu vereinen:





