Posts Tagged ‘1000 Robota’

23.01.2012 von Christian Ihle
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German Blind Date (3): We Were Promised Jetpacks über Tocotronic, Ja Panik, Blumfeld und 1000 Robota

von Christian Ihle

Nach Los Campesinos! und den Walkabouts haben wir nun die schottischen Indierocker We Were Promised Jetpacks genötigt, sich fünf deutsche Songs anzuhören und um ihre Meinung gebeten:


1. Tocotronic – Let There Be Rock (1999):


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Oh they’ve used the final countdown riff. they clearly want everyone to talk about that or they wouldn’t have bothered, so let’s do that: that’s a weird thing to do. But it doesn’t make the song interesting at all, it just makes me want to pretend i’m Gob Bluth or watch old Bryan Danielson matches:



2. Ja, Panik – Nevermind (2011):


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Slow start but that’s a nice reverb sound on the guitar so it’ll do for now. Unfortunately I’ve no idea what… weiter lesen

12.02.2011 von Christian Ihle
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Berlinale (2): Utopia Ltd – 1000 Robota

von Christian Ihle

Utopia Ltd. – 1000 Robota

1. Der Film in einem Satz:

Musikbusiness brennt.

2. Darum geht‘s:

1000 Robotas Aufstieg zu einem hierzulande seltenen Indiemedienhype und die Schwierigkeit, all die Presseaufmerksamkeit in zahlende Besucher und Plattenkäufer umzuwandeln – Frustration im Studio, auf den Bühnen und im Gespräch mit der eigenen Plattenfirma Tapete Records inklusive.

Bemerkenswert ist Utopia Ltd vor allem, weil Regisseurin Sandra Trostel die Band von Beginn an verfolgen kann – wir müssen nicht auf alte VHS-Aufnahmen der Eltern zurückgreifen, um die Band im Entstehen zu sehen, sondern können dank Trostel bereits die Unterschrift von Sänger Anton Spielmann auf seinem Plattenvertrag “live” mitverfolgen. Insbesondere die ökonomischen Zwänge des Musikbusiness und was es dadurch 2010 bedeutet, in einer Band zu sein oder ein Plattenlabel zu führen, werden in Utopia Ltd. deutlich.

3. Der beste Moment:

Die Diskussion direkt nach Aufnahme der Debütplatte mit den Tapete Label – Chefs, ob… weiter lesen

26.12.2010 von Christian Ihle
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Die zehn besten Alben 2010

von Christian Ihle

10. Christiane Rösinger: “Songs Of L & Hate” (Indiepedia)

Von Kleinkunst-Pastiche (der Song “Berlin”) bis zu Dylan-Hommage (das Albumcover) reichte Christiane Rösingers überraschendes Spätwerk “Songs Of L & Hate” (das im Titel wiederum Leonard Cohen zitierte). Andreas Spechtl, Mastermind der österreichischen Wahlberliner und letztjähriger Album-Des-Jahres-Gewinner Ja, Panik, unterstützte in den Arrangements, gibt Rösingers Ein-Mann-Backing-Band und verheiratet so die Scheitern-als-Kunst-Texte Rösingers mit der zart antreibenden Energie seiner Hauptband.

Höhepunkte:
* Berlin
* Desillusion
* Es Ist So Arg

Charts:
D: – / UK: -

9. Television Personalities: “A Memory Is Better Than Nothing” (Indiepedia)

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.

Die selbst für TVP-Heads unübersichtliche Diskographie der britischen Do-It-Yourself-Legende Dan Treacy erfuhr in diesem Jahr einen Neuzugang, den wir – ehrlich gesagt – nicht mehr erwartet hatten. Das konziseste Werk, das Treacy seit den 80ern veröffentlicht hat, erstmals seit langem wieder mit einer durchgängig überzeugenden Band und einer ausgefeilten Produktion, die dennoch nie Treacys Verrücktheit zu verstecken sucht. Wahrscheinlich das beste Album des Jahres, das von niemandem gehört wurde. Brillant.

Höhepunkte:
* The Good Anarchist
* Walk Towards The Light
* A Memory Is Better Than Nothing

Charts:
D: – / UK: -

8. Laura Marling: “I Speak Because I Can” (Indiepedia)


Man muss sich immer wieder bewusst daran erinnern: Laura Marling ist 1990 geboren. Gerade 20 Jahre alt geworden. Und hat trotzdem schon das zweite hervorragende Album ihrer Karriere veröffentlicht. Die unprätentiöse Göttin der britischen Folkszene, die von wirklich allen nur mit Bewunderung betrachtet wird, die selbst einen Jack White um Worte ringen lässt (und eine ebenfalls bemerkenswerte kleine Single spontan bei ihrem Studiobesuch aufnimmt), die mit “I Speak Because I Can” den minimalistischen Sound von “Alas I Cannot Swim” behutsam erweitert ohne ihn gleich der Stadion-Folk-Behandlung des Lebensabschnittpartners Marcus Mumford (& Sons) zu unterziehen.

Höhepunkte:
* Goodbye England (Covered In Snow)
* Alpha Swallows
* Devil’s Spoke … weiter lesen

09.10.2010 von Christian Ihle
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Schmähkritik (364): Herpes über 1000 Robota und deren Fans

von Christian Ihle

“Ihr könnt noch so viel klatschen, wenn Ihr Euch nicht bewegt, bleibt Ihr nur 1000 Robota Fans”

(…so der Sänger der Berliner Band Herpes bei einem Konzert im “Hafenklang” in Hamburg zwischen zwei Liedern)
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10.08.2009 von Christian Ihle
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Berlin Festival: Lost In Sound.

von Christian Ihle

Es ist beinahe ein wenig zum Heulen, dass die theoretisch perfekte Festival-Location des Flughafen Tempelhof durch Fehlplanung und Gerichtsurteile von einem Thema dominiert wurde: dem Sound.

Die ursprünglich im Freien geplante Hauptbühne wurde in einen riesigen Flugzeughangar verlegt und die zweite Bühne musste so gedreht werden, dass sie die Betonwand des Flughafens beschallte. Ein Albtraum für Mischer, keine Frage.

Insbesondere am ersten Tag mussten die Acts in der Haupthalle mit einem derart schlimmen Soundbrei kämpfen, dass beispielsweise der Auftritt der These New Puritans einem 45-minütigen Instrumentalset glich. Auch der gute Dendemann hätte auf Suaheli rappen können und man hätte nicht weniger verstanden. Dass ausgerechnet der unberechenbare Doherty um die Ecke kommen muss, um den ersten Festivaltag zu retten, sagt wohl genug.

Offensichtlich wurde über Nacht doch noch einmal am Sound gewerkelt, so dass Tag 2 zumindest auf der Nebenbühne ordentlich, auf der Hauptbühne leidlich gut funktionierte. The Thermals spielten ihren hymnischen Schrammelpunk so gut es ging am späten Nachmittag und waren trotz eines guten Sets aber nur zweite Sieger gegen das, was 1000 Robota mehr oder minder zeitgleich auf der Nebenbühne vorstellten. Natürlich sind die drei Hamburger – und vor allem Sänger Anton Spielmann, der jüngste Soziopath Deutschlands – immer noch unerträgliche Idioten und selbst der Pazifist in einem möchte ab und an Spielmann das Mikrofon aus der Fresse schlagen, aber dennoch: sie sind die beste Band des Landes. War schon das Debütalbum eine Offenbarung sind die vielen neuen Stücke, die die Hamburger auf dem Berlin Festival spielen, sogar noch überraschender. … weiter lesen

07.03.2009 von Christian Ihle
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From Kraftwerk’s Robots to 1000 Robota – A Guide to the New German Wave of Music

von Christian Ihle

Heute ein kleiner Lesehinweis für all jene die hinsichtlich deutscher Musik die letzten 30 Jahre unter einem Stein verbracht haben – oder aus Amerika sind.

Für ein US-Magazin wurde ich gebeten, einen Text über interessante neue deutsche Bands zu schreiben:
From Kraftwerk’s Robots to 1000 Robota – A Guide to the New German Wave of Music.

30.12.2008 von Christian Ihle
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Die zehn besten Songs 2008

von Christian Ihle

10. Mystery Jets feat. Laura Marling: Young Love

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Der Indie-Pop-Song des Jahres aus England. Die Eel-Pie-Jungs ließen diesmal alle Indie-Progrock-Tendezen daheim und entschieden sich für puren Pop. Der Song wäre schon für sich genommen der große Höhepunkt ihres zweiten Albums gewesen (das leider nicht ganz dieses Niveau halten konnte), doch dann kommt nach 2:05 Minuten die mit unserer Album-des-Jahres-Krone ausgezeichnete Laura Marling um die Ecke und verzaubert, in jeder Hinsicht.

Charts: UK: 34

9. Be Your Own PET: Becky
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27.12.2008 von Christian Ihle
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Die zehn besten Alben 2008

von Christian Ihle

10. Santogold: “Santogold” (Indiepedia)
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Santogold war 2008 überall. Von Jay-Z zu N.E.R.D. und Julian Casablancas riss sich jeder um die New Yorkerin. Überall war sie auch auf ihrem Album unterwegs. Santi White streifte so viele Genres auf ihrem Debüt, dass man lediglich den Black Metal Knaller vermissen wollte. Aber auch so bekamen wir von M.I.A.-Stuff („Creator“) zu Indierock („Lights Out“), Pop-Punk („You’ll Find A Way“) und Hip-Hop-Reggae („Shove It“) alles was wir wollten – und mehr. Höhepunkt war natürlich der Besuch in den 80ern via „L.E.S. Artistes“, das auch nach gut 15 Monaten nichts von seiner Wucht und Würde verloren hat.
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26.12.2008 von Christian Ihle
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Alben des Jahres 2008: Juli – November

von Christian Ihle

Was das Popblog im Laufe der Monate empfehlenswert fand, Teil 2…

Juli 2008

Platz 1: Yeti – The Legend Of Yeti Gonzales

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“Mehr oder minder unerwartet bläst einen nun aber das Debütalbum mit dem albernen Titel „The Legend Of Yeti Gonzales“ aus den Schuhen: nicht nur dass der Mod-Rock eingemottet wurde und die Byrds wieder als Hauptinspiration gelten dürfen, nein, dazu kommt auch noch feingeistiges Gitarrenspiel und Arrangements die gar an das legendäre „Forever Changes“ von Love erinnern.”
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21.10.2008 von Christian Ihle
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My Favourite Records… mit 1000 Robota

von Christian Ihle

Die junge Hamburger Band 1000 Robota hat mit “Du Nicht Er Nicht Sie Nicht” eines der großartigsten deutschsprachigen Alben des Jahres eingespielt. Da freuen wir uns natürlich besonders, etwas über ihre Lieblingsplatten zu erfahren.

1000 Robota
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