Posts Tagged ‘Arctic Monkeys’

29.06.2011 von Christian Ihle
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5 Songs mit den Arctic Monkeys

von Christian Ihle

arctic monkeys

Vor ein paar Wochen ist das vierte Album der Arctic Monkeys, der einst größten Band Englands, erschienen.

Ein guter Anlaß, auf die Monkeys-Karriere zurückzublicken, und die Top-5-Songs der Band aus Sheffield zu wählen:

5. Cornerstone

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Album Nummer 3, “Humbug”, war der Sound einer Band, die in ihrem eigenen Allerwertesten verschwindet. Als wäre es nicht genug, die größte Band des Landes zu sein, musste man auch noch von der Rock-Aristokratie auf der anderen Seite des Atlantik Anerkennung abholen. Das von Josh Homme produzierte Album ist sicherlich ein statthafter Versuch, eine Weiterentwicklung zu zeigen – aber leider auch über weite Strecken öde und beraubt die Arctic Monkeys ihrer beiden größten Stärke: der Dringlichkeit in der Musik und des Witzes in den Texten. Cornerstone war dennoch ein Highlight, das aufgezeigt hat, dass auch die neuen Arctic Monkleys noch künstlerisch relevant sein können – auch wenn die Single mit der desaströsen Chartperformance von Platz 94 in der britischen Hitparade ein böser Flop war.

4. Bet You Look Good On The Dancefloor

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Bet You Look Good On The Dancefloor ist vielleicht nicht ihr bester Song (selbst auf dem Debüt sind “Mardy Bum” und “When The Sun Goes Down” sicherlich mindestens gleichwertig), … weiter lesen

06.03.2010 von Christian Ihle
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Schmähkritik (305): John Lydon (Sex Pistols) über Arctic Monkeys, Green Day und Avril Lavigne

von Christian Ihle

“Don’t be silly. The Arctic Monkeys are not a band. That’s a showbiz construct. A mockery. That’s very much like that awful band Green Day or Avril Lavigne. It’s not right. They’re using our wings to make money on something they never helped create for themselves. They don’t advance. They’re stuck in a time warp and not writing from the heart. Once you recognise the four walls of a genre and stick inside them, you are not writing from the heart.

He (Alex Turner, Sänger der Arctic Monkeys, Anm.) just turns on the computer and types in “punk” and it goes ping. I see no gutwrenching soul-searching going on there. Just pleasant little ditties.”
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06.11.2009 von Christian Ihle
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Schmähkritik (261): Nicky Wire über Josh Homme und die Arctic Monkeys

von Christian Ihle

That Arctic Monkeys album was an absolute fucking disaster. Just awful. I just hate the way they play guitar. That’s like an indie kid’s idea of trying to be a rock act and it still sounds like a fucking bunch of indie kids trying to grow up. “Gold Against The Soul” (Anm: das zweite Album von Nicky Wires eigener Band, den Manic Street Preachers) is a shit album but the fucking guitar solos are out of this world.

And I don’t understand this Josh Homme thing, when’s the last time he made a good record? … weiter lesen

16.09.2009 von Christian Ihle
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Album des Monats August / Platz 3: Arctic Monkeys – Humbug

von Christian Ihle

Die Haare! Die Wüste! Die Queens! Kann eine Band deutlicher einen Bruch mit ihrer urbritischen Tradition signalisieren als die Arctic Monkeys dies 2009 anzeigten?
Und ja, „Humbug“ ist tatsächlich ein Bruch mit den Dancefloor-Arctic-Monkeys, die vor einigen Jahren wie ein Sturm über die Musikwelt kamen. Auch wenn es ein Klischee ist: der Einfluss von Josh Homme (Queens Of The Stone Age), der dieses Album zur Hälfte produzierte und dazu die Monkeys in seine amerikanische Wüste einlud, ist nicht zu überhören. Zwar ist die Band um Alex Turner natürlich immer noch meilenweit von Stoner-Rock Homme’scher Prägung entfernt, aber wo vorher Riffs die Luft durchschnitten wird nun immer stärker auf einen flächigen Gitarrensound wert gelegt. Wahrscheinlich kann man mit dieser Platte nur warm werden, wenn man die Arctic Monkeys des ersten Albums aus seinem Kopf verdrängt. Das Riffmonster ist in der Wüste verschwunden.

artici

Dass es sich bei „Humbug“ um ein Übergangsalbum handelt – weil die andere Hälfte der Platte eben doch vom alten Stammproduzenten John Ford (Simian Mobile Disco) betreut wurde – kann man so lesen, vergisst dabei aber, dass ja bereits das Vorgängerwerk „Favourite Worst Nightmare“ ein Album des Übergangs war. Schon dort kämpften die Arctic Monkeys gegen ihren auf präzise Riffs und die mächtigsten Drumdauerfeuer der Insel basierenden Ruf an, was nur aufgrund einer ersten Single, die so stark wie nie zuvor auf genau diese beiden Elemente setzte („Brianstorm“) übersehen wurde. … weiter lesen

15.08.2009 von Christian Ihle
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Oya-Festival, Tag 2: Football & Flower Tops

von Christian Ihle

glasvegas

Wie bekommt man eine schottische Band auf sein Festival, wenn die perdu nicht spielen wollen? Man legt ihnen einfach Karten fuer ein Laenderspiel ihrer Nationalmannschaft bei – und schon waren Glasvegas am Start. Dass Schottland mit 0:4 gegen Norwegen am Tag zuvor verloren hatte, brachte Saenger James Allen dann auch dazu, den Song “Fuck You” dem norwegischen Publikum zu widmen. Im Gegensatz zum recht blutleeren Auftritt auf dem Melt-Festival vor einigen Wochen funktioniert das Prinzip Glasvegas fuer einen Open-Air-Gig ueberraschend gut. Als Cover waehlten sie diesmal “Everybody Gotta Learn Sometimes”, das in die glasvegasueblichen Soundwaende gesungen wurde. … weiter lesen

16.01.2008 von Christian Ihle & Horst Motor
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Die Enttäuschungen 2007

von Christian Ihle & Horst Motor

Anmerkung: „Enttäuschung entsteht durch die Nichterfüllung von Hoffnungen, durch den Konflikt zwischen einer Erwartung und dem tatsächlichen Ergebnis.“ Wir reden also nicht von den fünf schlechtesten Alben des Jahres, sondern von fünf, die die – zum Teil hohen – Erwartungen nicht erfüllen konnten.
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04.05.2007 von Christian Ihle & Horst Motor
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Im Plattenladen im April (2): Arctic Monkeys, Bright Eyes, Laura Veirs, Anais Mitchell

von Christian Ihle & Horst Motor

Arctic Monkeys – Favourite Worst Nightmare

Last years next big thing zu sein ist wohl die undankbarste Situation, in die man als junge, aufstrebende Band geraten kann. Das gilt im Besonderen für die Arctic Monkeys, die als eine der wenigen derart in den Mainstream schossen, dass man sich an Oasis’ 94/95 erinnert fühlte. In den ersten fünf Tagen allein auf der Insel 360.000 Exemplare vom Debütalbum zu verkaufen spricht Bände. Diese Platte hatte mehr potentielle Nummer-Eins-Singles in 40 Minuten als andere Bands in ihrem ganzen Leben. Ja, der beste Monkeys-Song wurde noch nicht einmal ausgekoppelt: “A Certain Romance” blieb als Rauswerfer auf ihrem Debüt versteckt.
Doch wie folgt man einem derart phänomenalem Erfolg?

Die erste Single „Brianstorm“ klang wie eine behutsame Weiterentwicklung des Monkeys-Sounds. Tarantinos Surf Gitarren liegen über einem brutalen Rifffest und nach anfänglichen Zweifeln gibt man nach: ja, gut das Ding.
Aber das Album? Wer hat Alex Turner die Melodien geklaut? Wo sind die Tanzbodenbefehle? Bei dem fantastischen „Fluorescent Adolescent“ fühlt man sich noch einmal an „A Certain Romance“ erinnert, aber der überwiegende Rest ist nichts, was die vier Jungs aus Sheffield zu Beginn ihrer Karriere auf b-Seiten gepackt hätten. … weiter lesen