Roses Kings Castles – Roses Kings Castles

Der Schlagzeuger der Babyshambles veröffentlicht sein erstes Soloalbum.
Halt! Nicht wegrennen! Klingt trotzdem gut!
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Posts Tagged ‘Babyshambles’
Jedes Doherty-Album hat seine Schwächen und Probleme, doch bis zu Shotter’s Nation waren jene eigentlich ein Grund, die Alben sogar noch mehr zu mögen. Shotter’s Nations Schwächen aber hinderten die eigentlich guten Songs wirklich zu fliegen. Ein sehr biederer neuer Gitarrist, Midtempo wohin man blickt und zu viel Produktionsglanz von Stephen Street zerstörten all das heilige Chaos, das vorherige Doherty-Alben umwehte.
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Zwölf Fragen zum eigenen Plattenschrank an die Babyshambles
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Songs des Jahres (2): Britische Bands und amerikanisch/australische Songwriter
von Christian Ihle & Horst MotorWeihnachten feiert man doch am Liebsten im Kreise seiner Freunde und Liebsten. Grund genug für den popblog in der Welt herumzufragen, was denn 2007 gerockt, geknallt, gescheppert hat, dass es eine wahre Freude war. Die Freunde schrieben eifrig zurück, so dass wir eine kleine Serie zum Song des Jahres starten. Heute: britische Bands – und zwei Songwriter – über ihre liebsten Lieder. … weiter lesen
Ein Doppelalbum, eine neue EP und ein weiteres Album in nicht einmal zwei Jahren… für einen Junkierocker legt Peter Doherty ein beeindruckendes Arbeitstempo vor. Das wirklich erstaunliche an Doherty ist dabei, dass er immer noch nicht vom kreativen Treibsand verschluckt wurde, in den üblicherweise Musiker mit einer zu hohen Drogenaffinität gezogen werden. Trotzdem stellt das neue Album „Shotters Nation“ sowohl in Dohertys Gesamtwerk als auch in dem seiner neuen Band Babyshambles eine Zäsur dar. Erstmals legt Doherty eine Platte vor, die rund, gefällig, manchmal gar glatt klingt.
War das Babyshambles Debüt „Down In Albion“ noch ein in den Abgrund starrendes Monstrum, dem seine Entstehungsgeschichte und der Drogen-Abusus in jeder Sekunde anzumerken war, ist „Shotters Nation“ trotz Drogenreferenz in Titel („Shotter“ ist ein britisches Slangwort für Drogendealer), Coverbild (ein verfremdetes Bildnis des jung an einer Überdosis verstorbenen Dichters Thomas Chatterton) und mehreren Songlyrics ein nüchternes, cleanes Werk.
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In der aktuellen Ausgabe des britischen NME findet sich eine CD, die in Zusammenarbeit mit der antifaschistischen, antirassistischen Londoner Initiative Love Music Hate Racism zusammengestellt wurde.
Neben der dem Heft beiliegenden CD steht der zweite Teil des Doppelalbums – ebenfalls kostenlos – im Internet zum Download bereit.
Grund der Aktion ist auf den verstärkten Zulauf rechtsextremer Parteien in England aufmerksam zu machen. Bei den Wahlen im Mai 2006 wurden 7 % der Stimmen für das rechtsextreme Spektrum abgegeben und die British National Party (BNP) ging nun dazu über, eine kostenlose CD mit fragwürdigen bis fremdenfeindlichen Texten vor Schulen zu verteilen.
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Die Libertines waren eine „was wäre wenn“ – Band wie keine zuvor. Dohertys Vermögen, kurz vor der Ziellinie immer zu stolpern oder einfach stehen zu bleiben, war enorm. „Snatching defeat from the jaws of victory“ ist für Dohertys Werdegang der letzten Jahre sprichwörtlich.
Immer, wenn man dachte, jetzt, ja, jetzt, ist das größte Talent der Insel – ach was! Der Welt! – kurz davor, die für ihn reservierten Lorbeeren abzuholen, kamen Tourabsagen, Gefängnisaufenthalte, Bandrauswürfe, Drogen und Blut per Karacho vorbei und überfuhren all die bereits hübsch geflochtenen Lorbeerkränze.
a list of things we said we’d do tomorrow
Die Libertines sind die if-Arctic-Monkeys. Die Band, die eigentlich da stehen sollte, wo die Monkeys waren: die größte Band des Hier und Jetzt, zumindest für einen kurzen, kleinen Augenblick. Der Herzschrittmacher der Musikwelt. Wenn nur, wenn sie damals nicht…
Die Libertines und die Babyshambles sind aber noch viel mehr der eigentliche… weiter lesen
Dass von allen Zeitschriften ausgerechnet GQ zu Beginn 2007 bei mir anfragte, ob ich nicht einen Text über Doherty “jenseits aller Junkie-Klischees” schreiben könne, verwundert dann doch. Nächste Woche: Warum Twin Peaks die beste Fernsehserie ever (EVER!) ist – in der Men’s Health…
Später wurde dieser Text im leichten Remixgewand auch in einem kleinen, aber feinen Leipziger Fanzine veröffentlicht.
König wider Willen
„What a waster“ und „The man who would be king?” sind die Titel zweier Songs, die das Yellow Press-Phänomen Peter Doherty in einer Zeit schrieb, als er noch nicht mit Kate Moss liiert und der Hatz der Revolverblätter preisgegeben war. Beide spiegeln auch heute noch wieder, was Doherty ausmacht: Er ist die wichtigste Figur in der britischen Musikszene. Der Mann, dem alle zu Füßen liegen würden, wenn er nur nicht den Hang hätte, alles wieder aufs Neue zu versauen. Der Mann, der König sein könnte.… weiter lesen