“Ich denke, Herr Stoffers ist der schlechteste Geschäftsführer, den 1860 je hatte – der gaukelt doch denen nur was vor, das ist ein Scharlatan. Mein Bauch sagt mir, der Mann hat gemerkt, dass er den TSV 1860 voll an die Wand fährt, und jetzt versucht er, mit Attacken gegen den FC Bayern davon abzulenken. Die versuchen, alle Probleme auf das Stadionthema abzuwälzen. Das Problem bei 1860 heißt Stoffers. Solange so ein Mann da arbeitet, haben wir keinen Grund, noch ein Wort mit denen zu reden. Seitdem er im Amt ist, hat er doch noch gar nichts erreicht.
(…)
Da hat man ein vernünftiges Gespräch (mit Vizepräsident Franz Maget, Anm.) – und dann kommt ein paar Tage später genau das Gegenteil herum? Da fehlen mir die Gehirnwindungen. Bei 1860 weiß die … weiter lesen
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Der Komödienstadl aus Süddeutschland hat wieder zugeschlagen: nicht nur entlassen die Bayern Jürgen Klinsmann bei drei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer, nein, noch besser, sie verpflichten Jupp Heynckes als Ersatz. Die zwei wichtigsten Fragen vorne weg: Was ist los, hatte Udo Lattek keine Zeit? Und bringt Jupp wenigstens die Buddha-Figuren zurück?
Die Wiedervereinigung von Heynckes mit Hoeneß ist eine schöne Gelegenheit, an eine der Sternstunden des deutschen Fernsehens zu erinnern, als der junge Christoph Daum mit seinem 1. FC Köln Hauptkonkurrent (die ganz alten werden sich vielleicht noch ungläubig erinnern…) des FC Bayern war und Daum versuchte, die Hoeneß’sche Taktik der verbalen Gegnerzermürbung einmal auf den FC Bayern anzuwenden. Am Ende des Tages hatten zwar Hoeneß, Heynckes und Bayern die Nase vorn, aber dennoch zieht man noch heute den Hut vor Daum, der wie niemand vor oder nach ihm gewagt hatte, sich wildsaugleich an der bayrischen Eiche zu schaben. Schade, dass Daum in diesem Jahr bereits gegen Bayern gewonnen hat, so dass eine Neuauflage dieser legendären Gesprächsrunde leider nicht stattfinden wird:
“LELL: Die richtige Note für ihn müsste man erst noch erfinden. Zuschauer, Falsch-Steher, Hinterher-Läufer, meist gegen Messi. Weil wir keine 7 oder 8 verteilen auch für Lulli, äh Lelli die Note 6.”
(die gern übers Ziel hinausschießende BILD-Zeitung kann ja auch mal Recht haben)
Jaja, ich weiß, beim Folgenden handelt es sich nun nicht um das allerneueste Video, aber da am Wochenende die englische Nationalmannschaft ihr neues Trikot vorstellen wird – und Kapitän John Terry auf den vorab im Netz kursierenden Fotos wie der Alkoholiker in seinen Frühvierzigern aussieht, der er in ein paar Jahren sein wird – wollte ich noch einmal auf den humoresken Höhepunkt des Sportjahres 2008 hinweisen: der FC Bayern stellt, zurückhaltend und bescheiden wie man die Kameraden aus dem Süden kennt, sein neues Trikot für die aktuelle Saison vor:
“In einer Schülermannschaft würde man sagen: ‘Spiel Klavier oder Flöte, aber nicht Fußball’. Ich dachte, ich bin in der Sendung “Verstehen Sie Spaß?”"
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“Der FC Bayern hat die Materialschlacht 2007/2008 locker für sich entschieden, aber erst die nächste Saison wird zeigen, was von diesem Meistertitel wirklich zu halten ist. War er nur das Ende von etwas – das Ende eines von Ribéry und Toni aufgepeppten, im Kern aber doch noch pragmatischen, sehr deutschen Hitzfeld-und-Kahn-FC Bayern? Oder war er der Anfang von etwas – der Anfang einer großen internationalen Ribéry-und-Toni-Ära, die vom global playerle Jürgen Klinsmann befördert und zugespitzt wird?
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