29.12.2010 von Christian Ihle
10. Belle & Sebastian: I Want The World To Stop

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Ach wie groß waren die Hoffnungen auf eine Rückkehr zu alter Klasse, als Belle & Sebastian ihren Northern-Soul-Knaller “I Want The World To Stop” als erste Single des neuen Albums veröffentlichten. Nicht einmal die melodische Ähnlichkeit zu Gigi D’Agostinos “La Passion” konnte unsere Füßlein still bekommen, tanzen wollten wir, in unseren schönsten Anzügen!
9. CEO: Come With Me
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Wer in den letzten Jahren nach krediblem Pop, der überhaupt nicht erwachsen sein wollte, sondern Riot! schrie, ausschau hielt, musste zwangsläufig über die beiden Schweden von Tough Alliance stolpern. Als mit Eric Berglund die eine TA-Hälfte nun 2010 sein erstes Solo-Album unter dem Namen CEO veröffentlichte, war die Spannung groß und tatsächlich, “Come With Me” war eine der besten Singles des Jahres und hatte ein wunderbares, verstörendes Video.
Der beste Nummer 1 Song des Jahres, der nie in den Charts war. Bitte liebe Fernsehmusikredakteure: einmal “Come With Me” bei Germanys Next Top Models Wok-WM im Hintergrund laufen lassen und wir haben endlich wieder einen Nummer 1 Hit aus einer besseren Welt.
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23.03.2010 von Christian Ihle
Bei all dem bösen Gift, das zwischen Oasis und Blur damals in der battle of britpop versprüht wurde, vergisst man ja oft, dass Damon Albarn Oasis anfangs eher als Kameraden betrachtete, die mit Blur gemeinsam die US-amerikanische Hegemonie des Grunge brechen sollten. So widmete er auf einer Preisverleihung für Parklife eine der Auszeichnungen nicht nur Oasis, sondern fand auch liebe Worte als er Gastmoderator der britischen Ausgabe von Top Of The Pops war:

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Weniger nett ist hingegen Noel, der im Hintergrund zwischen den Sonnenblumen versteckt (eine wunderbar absurde Bühnendeko!), drohend den Zeigefinger schwingt…
02.03.2010 von Christian Ihle

Dass sich ausgerechnet Blur-Sänger Damon Albarn zu dem Typen im Musikbusiness entwickelt, der einfach alles richtig macht – wer hätte das vor 15 Jahren beim Kindergartenkleinkrieg aka The Battle Of Brit-Pop gedacht?
Nicht nur dass er mit The Good, The Bad & The Queen sowie Gorillaz gleich zwei neue Projekte erfunden hat, die jedes auf seine Art unverwechselbar und von immenser durchgängiger Qualität sind, nein, er hat sogar das eigentlich Unmögliche geschafft: eine würdevolle Reunion, die nicht nach Abzockerei roch, sondern nach dem tiefen Bedürfnis, einer Geschichte einen angemessenen Abschied zu bereiten, was insbesondere im neuen Dokumentarfilm über die Blur-Geschichte und – Reunion, „No Distance Left To Run“, deutlich wird.

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In gewisser Weise ist „No Distance Left To Run“ (benannt nach dem Schlussstück des „13“-Albums) eine Antwort auf „Starshaped“, jener legendären ersten … weiter lesen
29.08.2009 von Christian Ihle
Sollten sich Oasis heute tatsächlich aufgelöst haben, hier in Gedenken an die große Band der 90er ein Liam-Gallagher-Zitat zur Blur-Reunion:
“I’m right into it, because it’ll finish off the Kaiser Chiefs and put them to bed. There’s nothing worse than a shit Blur.”
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02.07.2009 von Christian Ihle
Heute und morgen spielen Blur (nach dem Glastonbury-Auftritt letzten Sonntag) ihre beiden großen Hyde-Park-Konzerte in der traditionellen Besetzung mit Gitarrist Graham Coxon. Das Popblog mag da natürlich dabei sein und wird morgen in London der Band seiner Adoleszenz zujubeln…
Hier der Abschlußsong der Glastonbury-Performance von letzter Woche:
…und elf Jahre zuvor “Death Of A Party” an der gleichen Stelle – besonders bemerkenswert, weil Damon Albarn und Graham Coxon, die sich in den Folgejahren zerstreiten sollten und nun erst seit etwas über einem halben Jahr ihre Freundschaft wiedergewonnen haben, sich einen Kuss teilen: … weiter lesen
30.06.2009 von Christian Ihle
Was dreht sich eigentlich so auf den Plattentellern des Popblogs, losgelöst von allen Release-Notwendigkeiten? On My Stereo:
The Big Pink – Velvet
Lange bin ich den beiden Briten skeptisch gegenüber gestanden (und habe sie einst bewußt bei der Popblog-Jahresvorausschau weggelassen), aber “Velvet” hat mich jetzt doch bekommen. Vielleicht wird das sogar in Deutschland was, denn dem Song sollten doch die Horden an Depeche Mode – Fans etwas abgewinnen können. Die restlichen Songs bewegen sich mehr in Richtung My Bloody Valentine mit elektronischem Drone.
Blur – The Universal
Am Freitag geht es in den Londoner Hyde Park, um den Helden der Adoleszenz zuzujubeln. Blur wiedervereinigt mit Graham Coxon, das wird ein Fest, keine Frage. Von ihren vielen guten Videos ist Blurs Clockwork Orange – Hommage “The Universal” sicherlich eines der schönsten.
Florence & The Machine – Kiss With A Fist
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11.06.2009 von Christian Ihle
Der Kollege Lukas Heinser vom Coffee & TV – Blog hat genug. Genug “Na na na Na na naa Na”. Und findet Jack White sollte endlich etwas dagegen tun:
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11.12.2008 von Christian Ihle
Mit großer Freude hat man hier im Haus die Nachricht aufgenommen, dass Blur wieder zusammen auf der Bühne stehen werden (und sich gleich eine Karte bestellt für das Konzert im Londoner Hyde Park im Juli nächsten Jahres…). Eine Reunion möchte man es nicht nennen, da ja auch nie ein offizielles Ende der Band verkündet wurde und im Gegensatz zu sonstigen Abkassierwiedervereinigungen bei Blur wohl andere Motive dominieren – zumindest was Damon Albarn angeht, der in den letzten 10 Jahren wie kaum ein anderer Songwriter auf der Insel bewiesen hat, Stillstand oder gar Rückschritt zu verachten.
A propos Stillstand oder Rückschritt: eine schöne Gelegenheit, an die großen Oasis vs. Blur Fehden aus der Brit-Pop-Ära zu erinnern und den berüchtigten Oasis-Auftitt bei der Brit-Awards-Verleihung 1996 herauszukramen. Die Oasis’sche Dankesrede endet in einem singalong von “Parklife”, eines Liedes ihrer größten Rivalen Blur. Allerdings nicht ganz in der… weiter lesen
26.08.2008 von Christian Ihle
Die kommentierte Playlist…
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