Gerade wenn man wieder wie gestern die gotterbärmlich einfallslosen Fanscharen bei einem deutschen Champions-League-Heimspiel erleben durfte, schweift der Blick neidisch auf die Insel. Während sich des Bayernfans Stimmgewalt und Sangesfreude in einem endlos wiederholten „BAY-ERN!“ (ersatzweise: „MÜN-CHEN!“) erschöpft, sind die Fans von Glasgow über Liverpool bis nach London alleine schon das Eintrittsgeld wert.
Eine besonders schöne Tradition, die auch wieder einmal die tiefe Verwurzelung der britischen Allgemeinheit in der Popkultur aufzeigt, ist das Umdichten bekannter Popsongs. Während in Deutschland „Steh auf, wenn du Deutscher/Kölner/Franke bist“ das am häufigsten vernommene Beispiel sein dürfte, sprüht man in England vor Ideenreichtum.
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