
Kürzlich hat mich der MusikExpress gebeten, der guten Laura Marling einige Platten vorzuspielen und mit ihr über Songs und Künstler zu reden. Das soll natürlich auch hiesigen Stammlesern nicht vorenthalten werden, war Laura Marling doch schon bereits als 18jährige Gewinnerin unseres “Album Des Jahres“. Miss Marling über ihre Liebe zu Libertines & Patti Smith und mit einem Zwischen-den-Zeilen-Diss an Emmy The Great (was wiederum auch schön die Verbitterung von Emmy über Laura nachvollziehen lässt, die Emmy in unserem Interview vor einigem Monaten äußerte).
White Stripes – It’s True That We Love One Another

Oh, ich liebe Jack White! Und das ist ein wirklich toller Song! Ganz ehrlich, Jack White ist der Retter einer gewissen Art von Musik – und wie sie aufgenommen wird. Er ist eine der aufregendsten Personen, die ich… weiter lesen
Posts Tagged ‘Emmy The Great’
Interview mit Emmy The Great über die Fantastischen Vier, Berlin, Autounfälle und Mariah Careys Brüste
von Christian IhleAls Emmy The Great das letzte Mal kurz vor Weihnachten in Berlin aufgetreten ist, habe ich mich mit ihr über ihr zweites Album, die Idiotien der Musikindustrie, alternative Wege zur Finanzierung von Plattenproduktionen, gemeinsame Celebrity Crushs und Mariah Careys Brüste unterhalten.

Some time ago we did a questionnaire about your favourite records and you said “MFG” by Fantastische Vier is your favourite german song ever…
Emmy The Great: Oh, yeah, I remember that Questionnaire! I learned german for my A Levels. I do really like a song that’s Number One right now in Germany, it’s by Marlon Roudette. We wrote some songs together but they didn’t get on his new record. But I think I’m in spirit there on his album *lacht*
Usually all english acts namedrop either Neu! or Can or Kraftwerk so “MFG”… weiter lesen
“The Black Eyed Peas are so progressively awful that every time they release a new song you long for the one before it. Clever.”
(Emmy the Great)
Inhaltsverzeichnis:
* Teil 1: Alle Schmähkritiken über Bands, Künstler und Literatur
* Teil 2: Alle Schmähkritiken über Sport, Politik, Film & Fernsehen
10. Peter Doherty: “Grace/Wastelands” (Indiepedia)
Der erste Eindruck war zwiespältig und die Gorillaz-on-H-Hymne “Last Of The English Roses” tat auch nicht viel, um ihn zu zerstreuen. Nein, “Grace/Wastelands” war nicht die ersehnte kreative – oder gar kommerzielle! – Wiedergeburt des verlorenen Goldenboys Britanniens, aber wie die Monate so ins Land zogen, klopfte doch Song um Song deutlicher an die Jahresendcharttür, so dass wir spätestens bei den bezaubernden Solokonzerten Anfang Dezember wieder wussten, warum wir uns noch einmal so nach dem Herrn allein mit einer Akustikgitarre gesehnt hatten. Deshalb ist auch der herausragende Song des Albums der reduzierteste: “Lady Don’t Fall Backwards”, der auch wieder eine jener Textstellen bereithielt wegen der man Doherty einst verehrte – “and I will love you forever / Or at least ’til morning comes”
Höhepunkte:
* Lady Don’t Fall Backwards
* The Sweet By & By
* Der Übergang von A Little Death Around The Eyes in Salome
Charts:
D: 20 / UK: 17
9. La Roux: “La Roux” (Indiepedia)
Was für ein Popalbum! … weiter lesen
Das Leben kann schon eine Schlampe sein. Da ist man ein wunderhübsches, belesenes, durch die Untiefen der Popkultur traumwandelndes Mädchen und gerät dann doch nur an doofe Typen. Hört man sich Emmy The Greats Debütalbum „First Love“ an, so hofft man doch sehr, dass all die Geschichtchen, die sie von verflossenen Liebschaften erzählt, der Kraft ihrer Vorstellungskraft entspringen und nicht tatsächlich allesamt durchlitten wurden. Was hat sie aber auch für Idioten kennengelernt! Der eine gibt damit an, dass er postmittelalterliche italienische Literatur liest („Like reading an Italian book / From the 13th century / Is not that hard to do!“ – und man hört Emmy regelrecht wütend aufstampfen!), der nächste will seine Vorliebe für Dylan nicht teilen und der dritte hat seine Prioritäten wie folgt gesetzt: 1. Countrymusik, 2. Emmy („is country music / what your life is for?“).

Unsere liebste Singer/Songwriterin, große Hoffnung für 2009 und Fastgewinnerin unserer 2007er Songjahrescharts, Emmy The Great, hat am 9. Februar in England ihr erstes Album veröffentlicht.
Zur Feier dieses lang ersehnten Releases spricht Emma Lee Moss mit dem Popblog über ihre Lieblingsplatten und überrascht uns mit dem Bekenntnis, welchen deutschen Rapsong sie auswendig kann!
* Your three favourite Punk singles/songs?
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Da zumindest in Großbritannien letztes Jahr die Schar der jungen Singer/Songwriter am interessantesten war, wollen wir unsere Jahresvorausschau, wer in 2009 die Welt regieren wird, auch mit dieser Sparte beginnen. Wie immer gilt: alle Acts haben (zumindest in Deutschland) noch kein Debütalbum veröffentlicht.
Florence & The Machine

Neben Emmy The Great, die wir für das letzte Jahr schon getippt hatten und die nun erst im Frühjahr 2009 ihr heißersehntes Debütalbum veröffentlichen wird, ist wohl Florence & The Machine der sicherste Tipp. Im Gegensatz zu einer Songwriterin wie Laura Marling, die sich strikt dem Folk verschreibt, ist Florence Genreblick nicht eingeengt. Ihr großartiges “Kiss With A Fist” hat mehr mit Holly Golightly und Garagenrock als mit Folk zu tun, ist aber nicht unbedingt typisch. Die Single “Girl With One Eye” hingegen deutete auch im klassischen Folk ihr enormes Potential an und die jüngste Veröffentlichung “Dog Days Are Over” startet bei Folk, erinnert an Kate Bush und überschreitet letztendlich alle Grenzen. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn Florence nicht 2009 regieren würde.

Des Popblogs Liebling seit die gute Emma Lee-Moss vor eineinhalb Jahren ihre “My Bad EP” veröffentlich hatte, harren wir gespannt auf das nun schon ewig angekündigte Debütalbum. Während die Kollegen von Laura Marling, Johnny Flynn, Jeremy Warmsley oder Noah & The Whale allesamt schon Platten in die Regale stellten, lässt sich Emmy Zeit. Vor zwei Wochen erschien endlich “We almost had a Baby”, die erste, wieder hervorragende Single zum neuen Album “First Love”, das im Frühjahr 2009 das Licht der Welt erblicken soll.
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Lily, Katie und Amy… die britische Insel hat ihre Liebe zu krediblen Songwriterinnen entdeckt. Nach den großen und zum Teil sehr überraschenden kommerziellen Erfolgen der Damen Winehouse, Allen und Nash stehen bereits eine Garde Nachfolgerinnen an, die zum Teil sogar bessere Lieder singen (Emmy) oder aber noch größeren Erfolg einfahren werden (Adele). Wir stellen die wichtigsten vor und werfen in unserer Jahresvorausschau für Singer/Songwriter, die noch kein Debütalbum veröffentlicht haben, auch noch ein Auge auf zwei besondere Songwriter der männlichen Gattung. … weiter lesen

