Posts Tagged ‘Heinz Strunk’

20.02.2011 von Christian Ihle
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Schmähkritik (395): Heinz Strunk über Ostdeutsche

von Christian Ihle

“Die ostdeutsche Population besticht durch eine wahnsinnige Humorlosigkeit und durch ein extremes Fehlen an Charme und Eleganz.”

(Autor und Spitzenkandidat der PARTEI Heinz Strunk über Ostdeutsche in einem Interview mit der TAZ)

Inhaltsverzeichnis:
* Die ersten 300 Folgen Schmähkritik
* Wer disst wen?

Bonustrack:

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14.12.2010 von Christian Ihle
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Die besten deutschen Filme der Dekade: Platz 15 – 1

von Christian Ihle

Nachdem in den Kommentaren unter unserer Dekaden-Top-50-Filmliste immer wieder gefragt wurde, warum so wenige deutsche Filme genannt wurden, haben wir uns noch einmal zusammengesetzt und die 15 besten deutschsprachigen Filme des Jahrzehnts gewählt (wir beschränken uns also nicht auf Deutschland als Herkunftsland allein, sondern wollen auch die cineastischen Glanzleistungen Österreichs mit erwähnen).

Aufmerksame Leser kennen natürlich die obere Hälfte der “deutschsprachigen Dekaden Top 15″ bereits, denn selbstredend sind jene in den Top 50 bereits benannten Filme auch in diesen speziellen Länder-Top-15 wieder zu finden…

15. Immer nie am Meer (Regie: Antonin Svoboda, Österreich 2007)

Als bekannt wurde, dass das Satiriker-Duo Stermann & Grissemann und der norddeutsche Komiker Heinz Strunk einen gemeinsamen Film machen, war die Marschrichtung eigentlich schon vorgegeben. Heiter-groteske Low-Budget-Tragikomödie, so viel war klar. Baisch, ein Geschichtsprofessor, holt nach der Eröffnung eines Buch- und Weinladens seiner Fast-Ex-Frau seinen stark angetrunkenen Schwager Anzengruber ab. Auf dem Rückweg durch die österreichische Provinz sammeln sie den Alleinunterhalter Schwanenmeister auf, der mit seinem Auto liegengeblieben ist. Im ausgemusterten Dienstwagen des ehemaligen österreichischen Bundespräsidenten Kurt Waldheim brettert das ungleiche Trio durch den Wald – und kommt unglücklich vom Wegesrand ab.

Eingeklemmt im mit Panzerglas ausgerüsteten Wagen lassen sich weder Türen noch Scheiben öffnen. Ein Karton Sekt, eine Schüssel Heringssalat und ein Päckchen Kekse – das ist alles, was den Insassen bleibt. Das – und eine gehörige Portion Wahnsinn, die sich schon bald Bahn bricht. Motor des Chaos ist, wie sollte es auch anders sein, Heinz Strunk, dessen Einwürfe und Monologe zwischen Idiotie und Ekelhaftigkeit pendeln. Was das Kammerspiel dabei nie außer acht … weiter lesen

08.08.2009 von Christian Ihle
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Schmähkritik (228): Heinz Strunk über Comedians

von Christian Ihle

“Als Komiker kann man unter vierzig nicht ernsthaft lustig sein. Außer man ist Comedian, aber Comedians sind Fotzen, von denen ich mich explizit distanzieren möchte.”
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26.01.2009 von Christian Ihle
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“Jeder Mensch hat die verdammte Pflicht, aus seinem kleinen Scheißleben etwas zu machen.” – Ein Gespräch mit Heinz Strunk

von Christian Ihle

Heinz Strunk veröffentlicht dieser Tage “Fleckenteufel”, das dritte Buch und nur wenige Wochen, nachdem “Die Zunge Europas” das Licht der Welt erblickt hat. Wie viel Kalkül dahinter steckt, ist schwer abzuschätzen. Heinz Strunk will eben, das hat er früher schon gesagt, endlich mal “richtig abmelken”. Ein legitimes Ziel, vor allem bei einem solchen unverwechselbaren Humor. Die Romanfiguren Strunks sind verzweifelte Charaktere mit dem Hang zu schwerer Melancholie und einem beißenden Spott. Sie sind neidgeplagte Figürchen, die an der Welt kranken. Eine unsichtbare Grenze trennt sie von den Reichen und Schönen, den Glücklichen und Zufriedenen. Das besondere an Heinz Strunks Protagonisten: sie nehmen sich selbst nicht aus der Schusslinie. Gerade deshalb verdient Strunk mehr Beachtung, als ihm momentan zuteil wird. Welche Rolle spielt da schon ein öder Marketing-Trick…?

Popblog: “Fleckenteufel” und “Feuchtgebiete” werden gern in Verbindung gebracht. Nervt dich das?
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