taz logo klein
logo taz.de logo tazblogs

Beiträge getaggt mit ‘Juno’

26.01.2010

Roger Eberts Filme der Dekade

von Christian Ihle

Roger Ebert, der große, alte Mann der amerikanischen Filmkritik (und erster Filmkritiker, der den renommierten Pulitzer Preis gewonnen hat), stellt seine zehn liebsten Filme der letzten zehn Jahre vor. Zum Teil sehr überraschende Platzierungen mit denen man nicht immer übereinstimmen muss, aber vor allem zehn kleine Textlein, die Lust machen, alle Filme (noch einmal) zu sehen. Dort in Gänze, hier in Kürze:

1. Synecdoche, New York (2008, Regie: Charlie Kaufman)

.

“”Synecdoche, New York” is the best film of the decade. It intends no less than to evoke the strategies we use to live our lives. Kaufman has made the most perceptive film I can recall about how we live in the world. This is his debut as a director, but his most important contribution is the screenplay. Make no mistake: He sweated blood over this screenplay. Somebody had to know what was happening on all those levels, and that had to be the writer. Of course he directed it. Who else could have comprehended it?”

2. Tödliches Kommando – The Hurt Locker (2009, Regie: Kathryn Bigelow) >

29.12.2008

Der Filmjahresrückblick 2008. A Year In Pictures.

von Christian Ihle

10. Happy Go Lucky (Mike Leigh, UK)

Der Altmeister des britischen Working-Class-Kinos verwehrt sich ja gerne gegen den Vorwurf, seine Filme seinen gut, aber bedrückend und humorlos. Ein besseres Argument als „Happy Go Lucky“ hätte er nicht vorbringen können. Ein wunderbar leichtes Stück Kino, das jederzeit die Tiefe hat, um Einsamkeit, Intoleranz und soziale Missstände im Vorübergehen zu thematisieren. Von Mike Leigh hervorragend inszeniert, mit vielen wunderbaren Szenen und einer Sally Hawkins, die in der Hauptrolle der Poppy eine wahre Offenbarung ist.

9. Inside (Alexandre Bustillo/Julien Maury, Frankreich) >