
1. Der Film in einem Satz
“Muerto el perro, se acabó la rabia”
(etwa: “Ist der Hund tot, ist Schluß mit der Wut”)
2. Darum geht’s
Im sehr ländlichen La Rabia hat die Ehefrau eines Dorfbauerns eine Affäre mit dem brutalen alleinerziehenden Mann nebenan. Wohingegen der Ehemann bestenfalls etwas ahnt, vollziehen die beiden Ehebrecher ihre Liaison vor dem Augen der beiden Kinder. Der Sex ist dabei nicht nur offen und deutlich dargestellt, sondern auch immer mit einer unterschwelligen Brutalität versehen. Die beiden Kinder nehmen offensichtlich Schaden daran: die Tochter zieht sich grundlos aber häufig in Gesellschaft einfach aus und der Sohn tötet gerne Tiere.
Tiere nehmen überhaupt eine besondere Rolle in “La Rabia” ein. Der Soundtrack besteht fast ausschließlich aus Tiergeräuschen, eine Sau wird vor offener Kamera sehr unappetitlich geschlachtet und zur Eskalation kommt es letzten Endes als der Hund des Sohnes erschossen wird. Sehr amüsant ist auch die Einblendung zu Beginn des Films, in der versichert wird, alle Tiere seien so gestorben wie sie auch im echten Leben umgekommen wären…
La Rabia ist sehr sperriges, unbequemes Kino, das aber hervorragend eine rustikale, raue Atmosphäre entwickelt und ein sehr archaisches Bild des Lebens zeichnet. Mit Sicherheit der beste Tier-Splatter mit Sado-Maso-Sex des Jahres.
3. Der beste Moment … weiter lesen
