Posts Tagged ‘LCD Soundsystem’

04.04.2011 von Christian Ihle
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New York I Love But You Are Bringing Me Down – LCD Soundsystems letzter Song

von Christian Ihle

Now that’s a way to say goodbye…

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03.04.2011 von Christian Ihle
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Auf Wiedersehen, LCD Soundsystem!

von Christian Ihle

Eine der wichtigsten Bands des letzten Jahrzehnts hat gestern nacht im New Yorker Madison Square Garden sein Abschlusskonzert gegeben. Nicht nur hat James Murphy via seines DFA-Labels Anfang bis Mitte der Nullerjahre mit den dort unter Vertrag genommenen und selbst produzierten Bands (The Rapture, Radio 4, !!!) den Sound der letzten Dekade geprägt wie niemand diesseits der Strokes, nein, er hat mit seiner eigenen Band LCD Soundsystem bewiesen, dass Club und Punk, Intelligenz und Nerdwissen, Lyrics und Beats auch auf Albumlänge funktionieren können.

Doch trotz des Jahrzehntalbums “Sound Of Silver” ist es immer noch die Debütsingle Murphys, die exemplarisch für alles steht, was LCD Soundsystem erreicht haben. Sollte Nerdland eine Nationalhymne besitzen, sie könnte nur “Losing My Edge” heißen:

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Yeah, I’m losing my edge.
I’m losing my edge.
The kids are coming up from behind.
I’m losing my edge.
I’m losing my edge to the kids from France and from London.
But I was there.

I was there in 1968.
I was there at the first Can show in Cologne. … weiter lesen

02.04.2011 von Christian Ihle
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Schmähkritik (400): LCD Soundsystem über Black Eyed Peas

von Christian Ihle

“That Black Eyed Peas “Dirty Dancing” thing is worse than raping a cat. What is wrong with people? Do they hate ears?”

(James Murphy von LCD Soundsystem über den Hit “The Time (Dirty Bit)” von Black Eyed Peas, mit Dank an Birte für den Hinweis!)

Heute findet übrigens das letzte LCD Soundsystem-Konzert im Madison Square Garden in New York überhaupt statt. Wir alle die nicht dabei sein können, dürfen aber wenigstens dank Pitchfork einen Blick auf James Murphys last farewell werfen, übertragen die Amerikaner doch via Webcast das komplette Konzert ab 18.00 Uhr New-York-Zeit, was demnach 0.00 Uhr deutsche Zeit sein müsste.

26.12.2010 von Christian Ihle
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Die zehn besten Alben 2010

von Christian Ihle

10. Christiane Rösinger: “Songs Of L & Hate” (Indiepedia)

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Von Kleinkunst-Pastiche (der Song “Berlin”) bis zu Dylan-Hommage (das Albumcover) reichte Christiane Rösingers überraschendes Spätwerk “Songs Of L & Hate” (das im Titel wiederum Leonard Cohen zitierte). Andreas Spechtl, Mastermind der österreichischen Wahlberliner und letztjähriger Album-Des-Jahres-Gewinner Ja, Panik, unterstützte in den Arrangements, gibt Rösingers Ein-Mann-Backing-Band und verheiratet so die Scheitern-als-Kunst-Texte Rösingers mit der zart antreibenden Energie seiner Hauptband.

Höhepunkte:
* Berlin
* Desillusion
* Es Ist So Arg

Charts:
D: – / UK: -

9. Television Personalities: “A Memory Is Better Than Nothing” (Indiepedia)

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Die selbst für TVP-Heads unübersichtliche Diskographie der britischen Do-It-Yourself-Legende Dan Treacy erfuhr in diesem Jahr einen Neuzugang, den wir – ehrlich gesagt – nicht mehr erwartet hatten. Das konziseste Werk, das Treacy seit den 80ern veröffentlicht hat, erstmals seit langem wieder mit einer durchgängig überzeugenden Band und einer ausgefeilten Produktion, die dennoch nie Treacys Verrücktheit zu verstecken sucht. Wahrscheinlich das beste Album des Jahres, das von niemandem gehört wurde. Brillant.

Höhepunkte:
* The Good Anarchist
* Walk Towards The Light
* A Memory Is Better Than Nothing

Charts:
D: – / UK: -

8. Laura Marling: “I Speak Because I Can” (Indiepedia)

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Man muss sich immer wieder bewusst daran erinnern: Laura Marling ist 1990 geboren. Gerade 20 Jahre alt geworden. Und hat trotzdem schon das zweite hervorragende Album ihrer Karriere veröffentlicht. Die unprätentiöse Göttin der britischen Folkszene, die von wirklich allen nur mit Bewunderung betrachtet wird, die selbst einen Jack White um Worte ringen lässt (und eine ebenfalls bemerkenswerte kleine Single spontan bei ihrem Studiobesuch aufnimmt), die mit “I Speak Because I Can” den minimalistischen Sound von “Alas I Cannot Swim” behutsam erweitert ohne ihn gleich der Stadion-Folk-Behandlung des Lebensabschnittpartners Marcus Mumford (& Sons) zu unterziehen.

Höhepunkte:
* Goodbye England (Covered In Snow)
* Alpha Swallows
* Devil’s Spoke … weiter lesen

16.08.2010 von Christian Ihle
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Oya Festival Tag 2: All my friends…

von Christian Ihle

Tag Zwei der großen Reunion-Schlacht. Während gestern Iggy & The Stooges begeisterten und wir gespannt auf den morgigen Auftritt der Specials warten, sind Pavement der heutige Headliner. Nach dem fabelhaften, in jeder Hinsicht perfekten Konzert in Berlin vor einigen Wochen sind des Popblogs Erwartungen immens und zunächst gelingt es Stephen Malkmus und Co. auch, diese zu erfüllen. Denn gerade die Gleichzeitigkeit von unbedingter Einforderung der verdienten Verehrung und der Verweigerungshaltung eines Starkults macht Malkmus immer noch zu einen der beeindruckendsten Frontmänner im Indierock. Im typisch-sarkastischen Understatement stellt Malkmus dann auch seine Band vor: „We’re Pavement from… the 90ies“. Doch scheinen die ungewohnten Wochen des Zusammentourens ihren Tribut zu fordern. Im Gegensatz zu Berlin erweist sich gerade Malkmus als noch grummeliger als gewohnt, unzufrieden mit dem Sound, bisweilen lustlos, was darin gipfelt, dass er zehn Minuten vor Ende des Konzerts von der Bühne will und offensichtlich darauf hingewiesen werden muss, dass die vereinbarte Spielzeit noch nicht absolviert ist. Insbesondere das Abspulen der Hits scheint Malkmus und Pavement an diesem Abend gehörig auf die Nerven zu gehen. Wirkt die Band absolut bei sich, wenn sie sich in ihren längeren Stücken Richtung Jam bewegen, so können sie die Abneigung, nun doch am Ende noch „Cut Your Hair“ spielen zu müssen, kaum verbergen. Das norwegische Publikum ist trotzdem begeistert, aber seine adoleszenzprägenden Helden bekommt man ja nicht alle Tage zu Gesicht.

A propos: auch der grumpy old man of Electro-Post-Punk der Noughties, James Murphy von LCD Soundsystem, ist ja bekannt dafür, in erster Linie Produzent, DJ und Nerd zu sein, sich aber in der Frontmann-Rolle auf der großen Rockbühne eher deplatziert zu fühlen. Umso erstaunlicher, dass Murphy bester Laune scheint und bereits nach einer Viertelstunde – offensichtlich zu seiner eigenen Verwunderung – dem Publikum ein unsarkastisches „hey, just three songs in and this is really fun!“ entgegenschleudert. LCD Soundsystem spielen in der Folge ein phänomenales Set, das in einem wahnsinnigen „Yeah“ gipfelt. Wie gut LCD Soundsystem nach nur drei Alben bereits geworden sind, wird klar, wenn man bedenkt, dass ihnen ein derart begeisternder Auftritt möglich ist und sie dennoch auf „New York I Love You“, „Losing My Edge“ oder „North American Scum“ verzichten können. Yeah! Yeah! Yeah! I Love You.

LCD SS

Im Gegensatz zu Murphy kommt ein anderer Produzentengott der … weiter lesen

29.06.2010 von Christian Ihle
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Album des Monats Mai / Platz 1: LCD Soundsystem – This Is Happening

von Christian Ihle

James Murphy, Songwriter & Sänger bei LCD Soundsystem hat angekündigt, zumindest unter diesem Projektnamen nicht mehr auftreten zu wollen und mit „This Is Happening“ als Album Nummer Drei auch den Veröffentlichungsreigen zu beschließen.

Ein Verlust, aber auch verständlich. Trat Murphy einst mit der Nationalhymne von Nerdland, „Losing My Edge“, … weiter lesen

02.01.2008 von Christian Ihle & Horst Motor
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Die zehn besten Alben 2007

von Christian Ihle & Horst Motor
29.03.2007 von Christian Ihle & Horst Motor
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Album des Monats März / Platz 2: LCD Soundsystem – “Sound Of Silver”

von Christian Ihle & Horst Motor

Vor einigen Jahren veröffentlichte James Murphy aka LCD Soundsystem seine Debütsingle „Losing My Edge“. Es war eine Offenbarung: in tiefstem Nerdland watete Murphy, warf mit Referenzen um sich und konnte zugleich die eigene Begeisterung für obskure Musik und des Immer-alles-vor-den-anderen-wissen-wollens wie eben auch die Belustigung über das eigene Verhalten in diesen acht Minuten spiegeln.
Im Gegensatz zu vielen anderen Acts, die sich an der Schnittstelle von Punk, Indie, Electro und Techno abarbeiten, gelang es Murphy gut zwei Jahre später mit der selbstbetitelten Debütplatte ein ganzes Album zu schreiben, das in sich funktionierte und durch den klugen Zug, alle vorherigen Singles wegzulassen, eben gerade nicht wie eine Singles-Collection mit Füllermaterial klang. Ein Fehler, den in diesem Monat beispielsweise die Klaxons begingen.
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