Posts Tagged ‘Manic Street Preachers’

23.01.2011 von Christian Ihle
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Don’t Mention The War (21): Nicky Wire (Manic Street Preachers) über die Krautrock-Band Cluster

von Christian Ihle

Der Songwriter der Manic Street Preachers, Nicky Wire, über das Album “Zuckerzeit” der deutschen Krautrock-Band Cluster:

“I’m fascinated and obsessed by the whole Krautrock era, how so much creativity can come from an idea. And the way that so many bands can splinter into each other – from Neu! to Harmonia to Cluster – but all of them sound different. You can see why Bowie was listening to so much stuff in the mid-70′s. There’s a track on “Zuckerzeit” called “Caramel” that I think Damon Albarn might have nicked for the Blur track of the same name on “13″. So many of the drum sounds you can hear on anything on Warp Records, but the genius of it is that it’s all done organically, with people messing around with boxes and wires.”

(Nicky Wire im NME über Cluster und die Krautrockzeit)


Don’t Mention The War: eine kleine
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26.12.2010 von Christian Ihle
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Die zehn besten Alben 2010

von Christian Ihle

10. Christiane Rösinger: “Songs Of L & Hate” (Indiepedia)

Von Kleinkunst-Pastiche (der Song “Berlin”) bis zu Dylan-Hommage (das Albumcover) reichte Christiane Rösingers überraschendes Spätwerk “Songs Of L & Hate” (das im Titel wiederum Leonard Cohen zitierte). Andreas Spechtl, Mastermind der österreichischen Wahlberliner und letztjähriger Album-Des-Jahres-Gewinner Ja, Panik, unterstützte in den Arrangements, gibt Rösingers Ein-Mann-Backing-Band und verheiratet so die Scheitern-als-Kunst-Texte Rösingers mit der zart antreibenden Energie seiner Hauptband.

Höhepunkte:
* Berlin
* Desillusion
* Es Ist So Arg

Charts:
D: – / UK: -

9. Television Personalities: “A Memory Is Better Than Nothing” (Indiepedia)

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Die selbst für TVP-Heads unübersichtliche Diskographie der britischen Do-It-Yourself-Legende Dan Treacy erfuhr in diesem Jahr einen Neuzugang, den wir – ehrlich gesagt – nicht mehr erwartet hatten. Das konziseste Werk, das Treacy seit den 80ern veröffentlicht hat, erstmals seit langem wieder mit einer durchgängig überzeugenden Band und einer ausgefeilten Produktion, die dennoch nie Treacys Verrücktheit zu verstecken sucht. Wahrscheinlich das beste Album des Jahres, das von niemandem gehört wurde. Brillant.

Höhepunkte:
* The Good Anarchist
* Walk Towards The Light
* A Memory Is Better Than Nothing

Charts:
D: – / UK: -

8. Laura Marling: “I Speak Because I Can” (Indiepedia)


Man muss sich immer wieder bewusst daran erinnern: Laura Marling ist 1990 geboren. Gerade 20 Jahre alt geworden. Und hat trotzdem schon das zweite hervorragende Album ihrer Karriere veröffentlicht. Die unprätentiöse Göttin der britischen Folkszene, die von wirklich allen nur mit Bewunderung betrachtet wird, die selbst einen Jack White um Worte ringen lässt (und eine ebenfalls bemerkenswerte kleine Single spontan bei ihrem Studiobesuch aufnimmt), die mit “I Speak Because I Can” den minimalistischen Sound von “Alas I Cannot Swim” behutsam erweitert ohne ihn gleich der Stadion-Folk-Behandlung des Lebensabschnittpartners Marcus Mumford (& Sons) zu unterziehen.

Höhepunkte:
* Goodbye England (Covered In Snow)
* Alpha Swallows
* Devil’s Spoke … weiter lesen

05.10.2010 von Christian Ihle
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Schmähkritik (363): Nicky Wire (Manic Street Preachers) über The Drums

von Christian Ihle

Als verlässlicher Stammgast der Schmähkritik-Rubrik lässt sich der scharfzüngige Bassist der Manic Street Preachers auch zur Veröffentlichung des neuen Manics-Albums nicht zweimal bitten und schlägt wie gehabt auf andere Bands ein:

“When I seen bands like The Drums being fawned over, it makes me feel ill, there is literally no soul in that band. They’ve taken nothing from the depth or poetry or amazing lyrics of Ian Curtis, they’ve just taken his kooky dance. The whole generation is attired in American Apparel, there’s no individualism any more.”

Dagegen geht er weiterhin mit seiner Libertines-Liebe hausieren:

“The last band I believed in, for all there raggedness, was The Libertines. They were more than just a band, they were a lifestyle, a mythology.”

(Nicky Wire im NME)

Weitere Schmähkritiken aus dem Hause Nicky Wire:
* Schmähkritik (59): Nicky Wire (Manic Street Preachers) über The White Stripes … weiter lesen

27.12.2009 von Christian Ihle
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Die zehn besten Alben 2009

von Christian Ihle

10. Peter Doherty: “Grace/Wastelands” (Indiepedia)



Der erste Eindruck war zwiespältig und die Gorillaz-on-H-Hymne “Last Of The English Roses” tat auch nicht viel, um ihn zu zerstreuen. Nein, “Grace/Wastelands” war nicht die ersehnte kreative – oder gar kommerzielle! – Wiedergeburt des verlorenen Goldenboys Britanniens, aber wie die Monate so ins Land zogen, klopfte doch Song um Song deutlicher an die Jahresendcharttür, so dass wir spätestens bei den bezaubernden Solokonzerten Anfang Dezember wieder wussten, warum wir uns noch einmal so nach dem Herrn allein mit einer Akustikgitarre gesehnt hatten. Deshalb ist auch der herausragende Song des Albums der reduzierteste: “Lady Don’t Fall Backwards”, der auch wieder eine jener Textstellen bereithielt wegen der man Doherty einst verehrte – “and I will love you forever / Or at least ’til morning comes”

Höhepunkte:
* Lady Don’t Fall Backwards
* The Sweet By & By
* Der Übergang von A Little Death Around The Eyes in Salome

Charts:
D: 20 / UK: 17


9. La Roux: “La Roux” (Indiepedia)

Was für ein Popalbum! … weiter lesen

26.07.2009 von Christian Ihle
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Schmähkritik classic: Steven Wells

von Christian Ihle

Vor einem guten Monat ist der ehemalige NME-Journalist Steven Wells verstorben. Warum Steven Wells ein so großartiger wie streitbarer Schreiber war, wird klar, wenn man einige seiner Polemiken (denn Kritiken schrieb der Mann nicht, er SCHRIE POLEMIKEN!) noch einmal herauskramt. Da seine Blütezeit in den Jahren war, als das Internet noch nicht alles auf ewig zur Verfügung stellte, sind wir dankbar, dass der NME in seinen Archiven gekramt hat und einige Exzerpte noch einmal abdruckte.

Der Godfather of Schmähkritik über…

… Nine Inch Nails:

“Mr Trent Reznor, I’m sure you’re a wonderful guy, I bet you love children and dogs, and are a warm lover. But onstage you are about as much fun as Christmas in a genital cancer ward. An evening watching your band is about as pleasurable as three-way sex with Mr and Mrs Himmler.” … weiter lesen

19.06.2009 von Christian Ihle
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Album des Monats Mai / Platz 1: Manic Street Preachers – Journal For Plague Lovers

von Christian Ihle

Generell fällt es schwer, Platten außerhalb ihres Kontextes zu beurteilen, aber bei dem neuen Album der Manic Street Preachers ist es eine Unmöglichkeit. Zuviel Geschichte steckt in dieser Platte.
In Deutschland beginnt jene Geschichte eigentlich erst mit ihrem Brit-Pop-Triumph „A Design For Life“ und dem dazugehörigen Album „Everything Must Go“. Demzufolge nimmt man hierzulande die Manic Street Preachers auch eher als Vertreter des überbordenden Soundkostüms, der Exuberanz war. In England jedoch sind die Manic Street Preachers immer noch in erster Linie die wildeste Band der frühen 90er, als sie sich von Clash-Epigonen zu Guns’n’Roses-Verehreren wandelten, auf dem Weg Interviews der Güte „Slowdive sind schlimmer als Hitler“ gaben, sowie versprachen, sich nach ihrem Debütalbum auf der Bühne selbst anzuzünden. Soweit kam es nicht, aber den Radiohead-Songtitel „how to disappear completely“ hat niemand so gut umgesetzt wie das intellektuelle Mastermind der Gruppe, Richey Edwards, der am 1. Februar 1995 auf immer verschwand. Man fand keine Leiche, nichts.

journal

Kurz zuvor hatten die Manic Street Preachers mit „The Holy Bible“ das Album … weiter lesen

12.06.2009 von Christian Ihle
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Popblog goes Undertube (4): Videopodcast mit Mittekill

von Christian Ihle

Das Popblog war mal wieder Gastmoderator beim schönen Untergrundfernsehen von Undertube. Diesmal reden wir uns in positive Rage über The Horrors, die Manics, die Pet Shop Boys, wie man erkennt, welche Drogen Pete Doherty gerade nimmt und interviewen die angenehm muffigen Mittekill. Endlich mal ne Band, die nicht den Wasserfall mimt! Schweigen is the new schreien.

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19.05.2009 von Christian Ihle
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My Favourite Records… mit Manic Street Preachers / Nicky Wire

von Christian Ihle

Am vergangenen Freitag veröffentlichten die Manic Street Preachers ihr schwieriges, gleichwohl hervorragendes neues Album “Journal For Plague Lovers”, das auf den Lyrics des verschwundenen/verstorbenen Bandgitarristen Richey Edwards beruht und als Rückkehr zu ihrem verstörenden Meisterwerk “The Holy Bible” gilt.

manics
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29.04.2009 von Christian Ihle
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On My Stereo: April 2009

von Christian Ihle

Was dreht sich eigentlich so auf den Plattentellern des Popblogs, losgelöst von allen Release-Notwendigkeiten? On My Stereo:

Manic Street Preachers – Jackie Collins Existential Question Time

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Interessiert es eigentlich noch jemanden, dass die Manic Street Preachers immer noch weiterspielen? Wenn nicht: jammerschade. Die verbliebenen drei Waliser haben die Gedichtbüchlein des auf immer verschollenen ehemaligen Bandmitglieds Richey Edwards geplündert und veröffentlichen im Mai ein kompromissloses, raues Werk, das begeistert wie kein Manics-Album seit Jahre mehr.

The Kinks – Harry Rag

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Aus der Reihe: deutsche Punkgrößen bennen sich nach englischen Songs – Harry Rag, Sänger und Gitarrist von S.Y.P.H., nahm sich die britischste aller britischen Bands zum Vorbild und nannte sich nach dem zu Unrecht weniger bekannten Kinks-Song “Harry Rag” aus dem Album “Something Else”.

The Clash – Janie Jones
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07.10.2008 von Christian Ihle
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Heute Radiosendung: Sweet Misanthropie

von Christian Ihle

I Hate You With A Passion, Baby!

In unserer heutigen Radiosendung auf ByteFM.de um 17.00 Uhr gibt es eine Stunde schönen Menschenhass. Was kann man nicht alles verachten? Kinder, Exliebhaber, Poser, Länder Menschen, Weihnachten…

Wir spielen Songs von…
A.R.E. Weapons, Ballboy, Dexy’s Midnight Runners, Bob Dylan, Felt, The Indelicates, The Kills, The Long Blondes, Manic Street Preachers, The Monks, The Sitcom Warriors, The Smiths, The Stone Roses, Television Personalities

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