02.04.2010 von Christian Ihle
Eine etwas außergewöhnliche My Favourite Records – Ausgabe gibt es in dieser Woche mit den Machern des Orange Blossom Special, dem Heimatfestival des guten Glitterhouse-Labels.
Das TAZ Popblog präsentiert:

Dank der ersten Festivalauftritte auf deutschem Boden von Get Well Soon, Madrugada, Scott Matthew, Locas In Love oder Gisbert zu Knyphausen ist das OBS seit längerem ein Geheimtipp und insbesondere im Bereich Alt.Country sowie Folk/SingerSongwriter-Stuff führend. In diesem Jahr spielen sogar des Popblogs besondere Lieblinge Boy Division, die zugegebenermaßen mehrere Meilen von Alt.Country und Folk entfernt musizieren! Weitere, eher überraschende Bühnengäste werden Kante sowie Schneider FM (gemeinsam mit den Innits) sein.

Nun ein etwas liveperformance gefärbtes My Favourite Records mit Rembert Stiewe, dem OBS / Glitterhouse – Mastermind:
* Die drei besten Punksongs/-singles?
Das waren vier:
** The Undertones – Teenage Kicks
** Pagans – The Street Where Nobody Lives … weiter lesen
02.06.2009 von Christian Ihle

Nachder der Immergut-Erfinder Kemper angekündigt hat, dass er letztmals das Immergut mitveranstaltet, lag ein Hauch von Abschied über unserem Lieblingsfestival. Das Line-Up trug sein Scherflein bei: das hatte weniger mit einem interessanten Booking für ein Festival im Jahr 2009 zu tun, aber dafür umso mehr mit einer Art “Best Of Immergut 10 Jahre”. So war natürlich das Grand Hotel Van Cleef in großer Mannstärke vertreten und Die Sterne gaben den Zeltheadliner. … weiter lesen
25.10.2008 von Christian Ihle
(Teil1)
Neuentdeckungen heuer: Neben den vielgelobten FM Belfast (Islands Mischung aus Mediengruppe Telekommander und den Bee Gees) und Seabear (Islands Sufjan Stevens – live großartig, auf Albumlänge aber leider ein bisschen blass), blieben die zauberhaften Songs der Folk-Sängerin Lay Low und das gemeinsame Konzert der Sigur Ros-Geigerinnen Amiina mit Experimantal-Elektroniker Kippi Kaninus länger im Ohr.

Seabear.
… weiter lesen
24.10.2008 von Christian Ihle
Die diesjährige Island-Reise stand schon – Stichwort: Finanzkrise – vor ihrem Beginn unter einem völlig anderen Vorzeichen als in den letzten beiden Jahren.
Das mickrige Lieblingsland zwischen hier und Grönland pfeift aus dem letzten Loch und lässt, laut einer Dittsche-Folge, „doch gerade die Rollläden runter“.

Loch, pfeifend.
… weiter lesen
18.08.2008 von Christian Ihle

Die besten Auftritte:
1. Girl Talk: ein irrsinniges DJ- / Bastard-Pop-Set. War zurecht der einzige Künstler, der von den stagestürmenden Massen von der Bühne getragen wurde!
2. No Age: die perfekte Verbindung zwischen Stille, Shoegazegitarren und Punkexplosionen. NOCH besser als auf Platte.
3. The Mae-Shi: Pop und Experimentierfreude geben sich die Hand, dazu so energiegeladen wie keine andere Band auf diesem Festival.
4. N.E.R.D.: die große Überraschung. Hip-Hop und Rock gut gemischt und dabei herausragende Publikumsarbeiter. Selbst die VIP-Arena musste ran ans Jubeln, Winken und Schreien.
5. Metronomy: der beste von vielen sehr guten Nachtprogramm-Acts, die in den Clubs der Stadt versteckt waren. Hier könnte aber ebenso The Notwist oder Whitest Boy Alive stehen…
… weiter lesen
14.08.2008 von Christian Ihle

(Sunn O))), Foto: Julie Loen)
… weiter lesen
11.08.2008 von Christian Ihle

My Bloody Valentine, Foto: Bjørnar Håland
… weiter lesen
10.08.2008 von Christian Ihle

(Turbojugend Oslo, Foto: Erik Moholdt)
Dieser Tag soll mit Rockposen beginnen und mit Ueberrockposen enden. Wir kommen auf das Festivalgelaende als gerade unser Freund Ken Stringfellow mit seiner norwegischen Band The Disciplines das wirklich grossartige “Biggest Mistake” anstimmt. Hier ist Stringfellow, alter Posies-Frontmann und Big Star Reunionmitglied, ganz bei sich selbst: fantastischer Power-Pop. Die anderen Disciplines-Songs verstehen sich dagegen auch mit dem haesslichen Kumpan Schweinerock ganz gut und sind deshalb verzichtbar, fuer Ken aber eine Einladung mal so richtig auf der Buehne die Rock- und Rampensau herauszulassen, was dann doch wieder sehr viel Spass macht.
… weiter lesen
09.08.2008 von Christian Ihle

(The Mae-Shi, Photo: Amund Ostbye)
Auf, auf! Auf die gruenen Wiesen im Herzen Oslos. Wir wollen Rock. Wir wollen Roll.
Nachdem Ane Bruen uns zunaechst beinahe gleich wieder vertrieben haette, kommt gluecklicherweise ein Indie-Doppelpack, der ansteckend, wild, wirr, chaotisch sein wird.
Zunaechst unsere blutjungen Freunde von Los Campesinos!. Die englisch-walisische Siebenmannband geht mit juegendlichem Enthusiasmus an das Erbe der C86-Generation heran und produziert mit Geige, Keyboard, Glockenspiel, Gitarre und Geschrei, immer wieder Geschrei wunderbarsten Indie-Pop, der spaetestens bei “You! Me! Dancing!” auch am fruehen Nachmittag das norwegische Publikum vollends infiziert. And I never cared about Ian MacKaye / Calvin Johnson never meant anything to me / but the International Tweecore Underground will save us all!.
… weiter lesen