Posts Tagged ‘Pet Shop Boys’

02.12.2010 von Christian Ihle
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Brett Anderson (Suede): It’s much easier to rip off The Clash than Suede!

von Christian Ihle

Es ist dunkel, regnerisch, nass, widerliches Wetter in Berlin. Aber der ewig junge Brett Anderson sitzt auch noch nach vielen Stunden Interview geduldig im Büro von Ministry Of Sound und harrt der Popblog-Fragen anläßlich der Veröffentlichung einer neuen Best-Of-Compilation und des ersten Suede-Konzertes seit vielen, vielen Jahren in Deutschland am morgigen Freitag.

Brett Anderson: Do you want something to drink?

I’ll take a coke, thank you.

Brett Anderson: I hope you don’t want Coke Light! Cause that’s carcinogenic!

A regular Coke is fine, thank you… so you’ve formed Suede in the early 90ies…

Brett Anderson: …we actually formed in 1989…

…what are your fondest memories of being in Suede?

Brett Anderson: One of my fondest memories is the show we played in march 2010 in London…

…that charity gig you’ve played…

Brett Anderson: Yeah, it was an amazing night. It was the first time we played together for 7 years, we didn’t really know what the reaction was going to be like. It was very special, a quite magical night. That’s probably my favourite show we’ve ever done. If I had to chose one moment to relive for the rest of my life it would be that very moment.

Did you set out from the beginning on to do a full blown reunion or did the idea just develop after that gig?

Brett Anderson: I don’t think we had much of a clue what’s up next. We just did it. We just did what felt right at the time. We didn’t have a big plan. It was “this feels really good, let’s do some more shows and stop doing it before it gets really boring. …again!” So I don’t know how long it’s gonna last for and I don’t know if we’re gonna play shows next year. We might not – we got no shows booked for next year. I think it’s important to keep it special. If you’re gonna reform a band, it’s very easy to become really ordinary and quite dull quite quickly and I think it’s your duty to your legacy, to your fans to make it special so it doesn’t descend into some kind of self parody. At the moment it feels great. When I go on stage it feels electric, it feels amazing. But who knows…

I was talking to Carl Barat of The Libertines some weeks ago and he said he wouldn’t mind playing the odd gig with The Libertines but would never embark on a big “Up The Bracket” reunion tour without performing new songs. So if you go on performing with Suede do you think you have to write new songs?

Brett Anderson: I think Carl is probably right there … weiter lesen

27.12.2009 von Christian Ihle
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Die zehn besten Alben 2009

von Christian Ihle

10. Peter Doherty: “Grace/Wastelands” (Indiepedia)

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Der erste Eindruck war zwiespältig und die Gorillaz-on-H-Hymne “Last Of The English Roses” tat auch nicht viel, um ihn zu zerstreuen. Nein, “Grace/Wastelands” war nicht die ersehnte kreative – oder gar kommerzielle! – Wiedergeburt des verlorenen Goldenboys Britanniens, aber wie die Monate so ins Land zogen, klopfte doch Song um Song deutlicher an die Jahresendcharttür, so dass wir spätestens bei den bezaubernden Solokonzerten Anfang Dezember wieder wussten, warum wir uns noch einmal so nach dem Herrn allein mit einer Akustikgitarre gesehnt hatten. Deshalb ist auch der herausragende Song des Albums der reduzierteste: “Lady Don’t Fall Backwards”, der auch wieder eine jener Textstellen bereithielt wegen der man Doherty einst verehrte – “and I will love you forever / Or at least ’til morning comes”

Höhepunkte:
* Lady Don’t Fall Backwards
* The Sweet By & By
* Der Übergang von A Little Death Around The Eyes in Salome

Charts:
D: 20 / UK: 17

9. La Roux: “La Roux” (Indiepedia)

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Was für ein Popalbum! … weiter lesen

24.12.2009 von Christian Ihle
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Die zehn besten Popsongs 2009

von Christian Ihle

2009 war das beste Popjahr seit Ewigkeiten. Kaum sind die Charts nicht mehr relevant, werden sie richtig gut. Was hatten wir dieses Jahr nicht alles? Einen Altmeister der mit einem 1-2-3-Punch zurück kam und endgültig der Elvis des Hip-Hop wurde, ein freches Gör, das bewies, dass mehr als Nacktfotos und große Fresse in ihr steckte, den ersten Hip-Hop-Superstar der Insel und natürlich den größten Popstar des Jahres…

10. Emiliana Torrini: Jungle Drum

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Spätestens “Jungle Drum” war der Beweis, dass Fernsehshows das neue Musikfernsehen UND Radio sind. Emiliana Torrini, schon länger unterwegs und komplett unter dem Radar des normalen Musikhörers, hatte das Glück, mit “Jungle Drum” im Background einer “Germany’s Next Topmodel”-Folge zu laufen – die Folge waren acht (!) Wochen auf Platz 1 der deutschen Single-Charts. Wahrscheinlich die größte Hitparadensensation in diesem Jahr.

Charts:
D: 1 / UK: -

9. Lenka – The Show

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12.06.2009 von Christian Ihle
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Popblog goes Undertube (4): Videopodcast mit Mittekill

von Christian Ihle

Das Popblog war mal wieder Gastmoderator beim schönen Untergrundfernsehen von Undertube. Diesmal reden wir uns in positive Rage über The Horrors, die Manics, die Pet Shop Boys, wie man erkennt, welche Drogen Pete Doherty gerade nimmt und interviewen die angenehm muffigen Mittekill. Endlich mal ne Band, die nicht den Wasserfall mimt! Schweigen is the new schreien.

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28.04.2009 von Christian Ihle
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Album des Monats März / Platz 1: Pet Shop Boys – Yes,

von Christian Ihle

Die Pet Shop Boys sind zurück! schallte es und in den letzten Wochen und Monaten aus allen möglichen Zeitschriften entgegen. Gerechtfertigte Begeisterung, aber: sie waren doch nie weg? Wenn die Pet Shop Boys in ihrer langen Karriere jemals einen Tiefpunkt zu überwinden hatten, dann liegt dieser auch schon wieder ein Jahrzehnt in der Vergangenheit. Das unausgereifte Album „Nightlife“ ließ für kurze Zeit an Ihrer Unfehlbarkeit zweifeln, doch das damalige Comeback war eine Überraschung. Da die Pet Shop Boys wohl die einzige Band auf der Welt sind, die mehr verkleidet aussehen, wenn sie Jeans und Strickpullover anstelle von orangenen Ganzkörperanzügen mit Kegelhüten tragen, war das Gelingen des Post-„Nightlife“-Albums mit Akustikgitarren namens „Release“ die eigentliche Sensation. Bereits mit „Fundamental“ kehrten Tennant und Lowe 2006 jedoch wieder zum klassischen Pet-Shop-Boys Sound zurück: großer Pop, manchmal reduziert („Minimal“), manchmal überbordend („Integral“), immer gut.

yes
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31.03.2009 von Christian Ihle
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On My Stereo: März 2009

von Christian Ihle

Was dreht sich eigentlich so auf den Plattentellern des Popblogs, losgelöst von allen Release-Notwendigkeiten? On My Stereo:

Chairlift – Bruises (2008)

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Einer der besten Songs, den 2008 auf den Teller gelegt hatte. Etwas überraschend, dass Apple ein Lied, das so explizit auf eher roughere sexuellen Vorlieben verweist (“I got bruises on my knees for you / And grass stains on my knees for you / Got holes in my new jeans for you / Got pink and black and blue”) für seine Werbespots verwendet, aber das soll uns nur recht sein.

Wire – Outdoor Miner (1978)
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20.03.2009 von Christian Ihle
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Pet Shop Boys meet the Brit Awards

von Christian Ihle

Da ja heute das neue, wie immer wunderbar betitelte Album “Yes” der Pet Shop Boys erscheint, wollen wir die Gelegenheit nutzen, auf ihren fantastischen Auftritt bei den Brit Awards vor einigen Wochen hinzuweisen. Visuell wie immer mit beeindruckenden Projektionen und diesmal ihren eigenen überlebensgroßen Köpfen im Hintergrund haben sich die Pet Shop Boys für die Verleihung des “Outstanding Contribution Award” etwas besonderes einfallen lassen. Statt nur einfach die neue Single vorzustellen spielen Neil Tennant und Chris Lowe passenderweise ein Medley (!) ihrer karriereprägenden Songs. Von “Suburbia” zur neuen Single “Love Etc.”, von “Always On My Mind” zu, eh, “Go West”.

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09.03.2009 von Christian Ihle
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Schmähkritik (167): Neil Tennant (Pet Shop Boys) über Modedesigner Tom Ford

von Christian Ihle

ZEITmagazin: Haben Sie als Teenager zu Hause um Geld gebettelt, um etwas Besonderes kaufen zu können? Tom Ford soll auf diese Weise mit 15 Jahren an seine erste Gucci-Tasche gekommen sein.

Neil Tennant (Pet Shop Boys): “Seine Eltern hätten mal lieber hart bleiben und ihn stattdessen auf die Militärakademie schicken sollen.”

ZEITmagazin: Sie mögen die Kleidung von Tom Ford nicht?

Tennant: “Sie besitzt eine Schmierigkeit, die ich nicht begreife.”
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08.05.2007 von Christian Ihle
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Pet Shop Boys. 23 Jahre im Pop: eine Geschichte.

von Christian Ihle

23 Jahre sind nun bereits ins Popland gezogen, seit Chris Lowe und Neil Tennant erstmals zusammen in einem Aufnahmestudio standen und als Pet Shop Boys sich anschickten, Pop in der Welt und die Welt mit Pop zu verändern. Zeit genug, nach den Gründen zu suchen, warum die beiden Briten die einzige Popband bleiben, die innerhalb des Pop und nach den Regeln des Pop immer wieder aufs Neue ihre Relevanz bestätigt.

Sieht man vom Offensichtlichen ab, dass die Pet Shop Boys sich bis zum heutigen Tag ein sagenhaftes Händchen für die richtige Popmelodie und -Single bewahrt haben, ist der zentrale Punkt in der Geschichte der Pet Shop Boys ihre Subversivität. Das alte Gerede, dass der Marsch durch die Institutionen, die Möglichkeit das System von innen heraus zu verändern, ein Königsweg zu einer besseren Welt sein könnte, haben die Pet Shop Boys innerhalb des Pop über die letzten 20… weiter lesen

28.12.2006 von Christian Ihle & Horst Motor
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Die zehn besten Live-Acts 2006

von Christian Ihle & Horst Motor

10. Wild Billy Childish

Billy Childish ist eine Legende des britischen Undergrounds. Unzählige Alben, Bands und Songs hat er unter den verschiedensten Namen (Thee Headcoats, Buff Medways, etc) in den letzten annähernd 30 Jahren veröffentlicht und immer noch marschiert er erhobenen Hauptes weiter. Kommerzieller Erfolg ist ihm dabei nicht wichtig und selbst wenn sich für eine kurze Zeit der Geschmack der Welt zufällig für die Art Musik interessiert, die Billy Chidish seit Jahrzehnten nun in erschreckender Regelmäßigkeit produziert, verhilft ihm das zu keinem Durchbruch. Im Gegensatz zu allen Garagen-Punk-Bands, die die ersten Jahre des neuen Jahrtausends beherrschten, bleibt Childish der kompromisslose Vater der Szene, der kein Jota von seinen Überzeugungen weicht. … weiter lesen