Posts Tagged ‘Pet Shop Boys’

21.12.2012 von Christian Ihle
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Weltuntergangssongs: Tonight I’m feeling fine, because I heard that denim’s back in style

von Christian Ihle

Um mit dem ganzen Maya-Medien-Hysterie-Quatsch wenigstens auch etwas sinnvolles zu machen, hier eine unvöllständige Liste der besten Weltuntergangssongs!


Johnny Cash – The Man Comes Around


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Johnny Cashs Eigencover seines “The Man Comes Around” darf als Höhepunkt seiner späten Jahre gelten (und nicht “Hurt”!). Diese von Rick Rubin produzierte Version beginnt mit Cash, als er aus der Bibel die Ankündigung der Apokalypse vorliest. Sehr passend wurde dieser Song übrigens auch in den Opening Credits von Zach Snyders “Dawn Of The Dead”-Remake verwendet, eine der besten Filmeröffnungssequenzen der letzten 10 Jahre:


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Girls – End Of The World


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In diesem Jahr mussten wir ja auch das Ende der Girls beklagen, einer Band, die, wie aufmerksame… weiter lesen

30.10.2012 von Christian Ihle
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Songs des Monats 09: Pet Shop Boys, Peace, Dum Dum Girls, Fidlar & Toy

von Christian Ihle

1. Peace – California Daze


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Die junge britische Band Peace ist neben den Savages (siehe unsere Songs des Monats Juni) und Palma Violets (siehe unsere nächsten Songs des Monats…) die spannendste neue Gitarrengruppe des Königreichs. Wo die einen Siouxsie & The Banshees und die anderen den Libertines huldigen, präsentieren Peace auf ihrer “Delicious”-EP einen erstaunlichen Genre-Mix. Auf dem zehnminütigen Binary Finary – Cover “1998″ erwecken sie die gute alte Madchesterzeit zu neuem Leben, wohingegen “California Daze” exakt so klingt wie es der Name verspricht: psychedelischer Sonnenbrennpop, der Big Star und Teenage Fanclub genauso ins Gedächtnis ruft wie die zweite Hälfte von “Abbey Road” der Beatles. Meine anfängliche Skepsis der Band gegenüber hat sich in sonniges Wohlgefallen aufgelöst. Das, meine Lieben, ist ein Hit.



2. Toy – Motoring


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07.09.2012 von Christian Ihle
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Die Woche im Pop: Clint Eastwood, Bruce Willis, Dum Dum Girls, Pet Shop Boys und die GEMA

von Christian Ihle

Actionhelden gegen Obama


Während die Expendables um Stallone, Schwarzenegger und Bruce Willis das deutsche Kino aufmischen (recht sensationelle 381.000 Zuschauer wollten das zweite Nostalgiefest des 80er-Jahre-B-Movies am ersten Wochenende sehen!), äußerten sich gleich zwei amerikanische Rauhbeine zur US-Politik. Viel geschrieben wurde über Clint Eastwoods bizarren Anti-Obama-Auftritt beim republikanischen Parteitag, als Dirty Harry zehn Minuten lang einen einen leeren Stuhl anraunzte, der irgendwie Obama darstellen sollte. Nachdem Eastwood bereits vor einigen Wochen mit der bizarren Äußerung aufgefallen war, eine Wiedererlangung der Macht für Republikaner würde endlich ein faires (!) Steuersystem bedeuten, läßt sein Parteitagsauftritt langsam daran glauben, dass die erste Hälfte von “Gran Torino” kein Spielfilm, sondern eine Dokumentation Eastwood’schen Gemütszustandes war:


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Nicht nachstehen wollte natürlich Chuck Norris und kündigte in einem faszinierend pathetisch aufgesagten Video gleich “1000 Jahre Dunkelheit” an,… weiter lesen

02.12.2010 von Christian Ihle
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Brett Anderson (Suede): It’s much easier to rip off The Clash than Suede!

von Christian Ihle

Es ist dunkel, regnerisch, nass, widerliches Wetter in Berlin. Aber der ewig junge Brett Anderson sitzt auch noch nach vielen Stunden Interview geduldig im Büro von Ministry Of Sound und harrt der Popblog-Fragen anläßlich der Veröffentlichung einer neuen Best-Of-Compilation und des ersten Suede-Konzertes seit vielen, vielen Jahren in Deutschland am morgigen Freitag.

Brett Anderson: Do you want something to drink?

I’ll take a coke, thank you.

Brett Anderson: I hope you don’t want Coke Light! Cause that’s carcinogenic!

A regular Coke is fine, thank you… so you’ve formed Suede in the early 90ies…

Brett Anderson: …we actually formed in 1989…

…what are your fondest memories of being in Suede?

Brett Anderson: One of my fondest memories is the show we played in march 2010 in London…

…that charity gig you’ve played…

Brett Anderson: Yeah, it was an amazing night. It was the first time we played together for 7 years, we didn’t really know what the reaction was going to be like. It was very special, a quite magical night. That’s probably my favourite show we’ve ever done. If I had to chose one moment to relive for the rest of my life it would be that very moment.

Did you set out from the beginning on to do a full blown reunion or did the idea just develop after that gig?

Brett Anderson: I don’t think we had much of a clue what’s up next. We just did it. We just did what felt right at the time. We didn’t have a big plan. It was “this feels really good, let’s do some more shows and stop doing it before it gets really boring. …again!” So I don’t know how long it’s gonna last for and I don’t know if we’re gonna play shows next year. We might not – we got no shows booked for next year. I think it’s important to keep it special. If you’re gonna reform a band, it’s very easy to become really ordinary and quite dull quite quickly and I think it’s your duty to your legacy, to your fans to make it special so it doesn’t descend into some kind of self parody. At the moment it feels great. When I go on stage it feels electric, it feels amazing. But who knows…

I was talking to Carl Barat of The Libertines some weeks ago and he said he wouldn’t mind playing the odd gig with The Libertines but would never embark on a big “Up The Bracket” reunion tour without performing new songs. So if you go on performing with Suede do you think you have to write new songs?

Brett Anderson: I think Carl is probably right there … weiter lesen

27.12.2009 von Christian Ihle
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Die zehn besten Alben 2009

von Christian Ihle

10. Peter Doherty: “Grace/Wastelands” (Indiepedia)



Der erste Eindruck war zwiespältig und die Gorillaz-on-H-Hymne “Last Of The English Roses” tat auch nicht viel, um ihn zu zerstreuen. Nein, “Grace/Wastelands” war nicht die ersehnte kreative – oder gar kommerzielle! – Wiedergeburt des verlorenen Goldenboys Britanniens, aber wie die Monate so ins Land zogen, klopfte doch Song um Song deutlicher an die Jahresendcharttür, so dass wir spätestens bei den bezaubernden Solokonzerten Anfang Dezember wieder wussten, warum wir uns noch einmal so nach dem Herrn allein mit einer Akustikgitarre gesehnt hatten. Deshalb ist auch der herausragende Song des Albums der reduzierteste: “Lady Don’t Fall Backwards”, der auch wieder eine jener Textstellen bereithielt wegen der man Doherty einst verehrte – “and I will love you forever / Or at least ’til morning comes”

Höhepunkte:
* Lady Don’t Fall Backwards
* The Sweet By & By
* Der Übergang von A Little Death Around The Eyes in Salome

Charts:
D: 20 / UK: 17


9. La Roux: “La Roux” (Indiepedia)

Was für ein Popalbum! … weiter lesen

24.12.2009 von Christian Ihle
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Die zehn besten Popsongs 2009

von Christian Ihle

2009 war das beste Popjahr seit Ewigkeiten. Kaum sind die Charts nicht mehr relevant, werden sie richtig gut. Was hatten wir dieses Jahr nicht alles? Einen Altmeister der mit einem 1-2-3-Punch zurück kam und endgültig der Elvis des Hip-Hop wurde, ein freches Gör, das bewies, dass mehr als Nacktfotos und große Fresse in ihr steckte, den ersten Hip-Hop-Superstar der Insel und natürlich den größten Popstar des Jahres…

10. Emiliana Torrini: Jungle Drum

Spätestens “Jungle Drum” war der Beweis, dass Fernsehshows das neue Musikfernsehen UND Radio sind. Emiliana Torrini, schon länger unterwegs und komplett unter dem Radar des normalen Musikhörers, hatte das Glück, mit “Jungle Drum” im Background einer “Germany’s Next Topmodel”-Folge zu laufen – die Folge waren acht (!) Wochen auf Platz 1 der deutschen Single-Charts. Wahrscheinlich die größte Hitparadensensation in diesem Jahr.

Charts:
D: 1 / UK: -
.
9. Lenka – The Show
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Wäre man… weiter lesen

12.06.2009 von Christian Ihle
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Popblog goes Undertube (4): Videopodcast mit Mittekill

von Christian Ihle

Das Popblog war mal wieder Gastmoderator beim schönen Untergrundfernsehen von Undertube. Diesmal reden wir uns in positive Rage über The Horrors, die Manics, die Pet Shop Boys, wie man erkennt, welche Drogen Pete Doherty gerade nimmt und interviewen die angenehm muffigen Mittekill. Endlich mal ne Band, die nicht den Wasserfall mimt! Schweigen is the new schreien.

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28.04.2009 von Christian Ihle
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Album des Monats März / Platz 1: Pet Shop Boys – Yes,

von Christian Ihle

Die Pet Shop Boys sind zurück! schallte es und in den letzten Wochen und Monaten aus allen möglichen Zeitschriften entgegen. Gerechtfertigte Begeisterung, aber: sie waren doch nie weg? Wenn die Pet Shop Boys in ihrer langen Karriere jemals einen Tiefpunkt zu überwinden hatten, dann liegt dieser auch schon wieder ein Jahrzehnt in der Vergangenheit. Das unausgereifte Album „Nightlife“ ließ für kurze Zeit an Ihrer Unfehlbarkeit zweifeln, doch das damalige Comeback war eine Überraschung. Da die Pet Shop Boys wohl die einzige Band auf der Welt sind, die mehr verkleidet aussehen, wenn sie Jeans und Strickpullover anstelle von orangenen Ganzkörperanzügen mit Kegelhüten tragen, war das Gelingen des Post-„Nightlife“-Albums mit Akustikgitarren namens „Release“ die eigentliche Sensation. Bereits mit „Fundamental“ kehrten Tennant und Lowe 2006 jedoch wieder zum klassischen Pet-Shop-Boys Sound zurück: großer Pop, manchmal reduziert („Minimal“), manchmal überbordend („Integral“), immer gut.

yes
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31.03.2009 von Christian Ihle
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On My Stereo: März 2009

von Christian Ihle

Was dreht sich eigentlich so auf den Plattentellern des Popblogs, losgelöst von allen Release-Notwendigkeiten? On My Stereo:

Chairlift – Bruises (2008)

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Einer der besten Songs, den 2008 auf den Teller gelegt hatte. Etwas überraschend, dass Apple ein Lied, das so explizit auf eher roughere sexuellen Vorlieben verweist (“I got bruises on my knees for you / And grass stains on my knees for you / Got holes in my new jeans for you / Got pink and black and blue”) für seine Werbespots verwendet, aber das soll uns nur recht sein.

Wire – Outdoor Miner (1978)
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20.03.2009 von Christian Ihle
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Pet Shop Boys meet the Brit Awards

von Christian Ihle

Da ja heute das neue, wie immer wunderbar betitelte Album “Yes” der Pet Shop Boys erscheint, wollen wir die Gelegenheit nutzen, auf ihren fantastischen Auftritt bei den Brit Awards vor einigen Wochen hinzuweisen. Visuell wie immer mit beeindruckenden Projektionen und diesmal ihren eigenen überlebensgroßen Köpfen im Hintergrund haben sich die Pet Shop Boys für die Verleihung des “Outstanding Contribution Award” etwas besonderes einfallen lassen. Statt nur einfach die neue Single vorzustellen spielen Neil Tennant und Chris Lowe passenderweise ein Medley (!) ihrer karriereprägenden Songs. Von “Suburbia” zur neuen Single “Love Etc.”, von “Always On My Mind” zu, eh, “Go West”.

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