13.09.2011 von Sigrid Deitelhoff
Was machen die PrinzenbadlerInnen in der Wintersaison – ausser Joggen, Meditieren, Yoga oder TaiChi zu praktizieren? Einige der Stammgäste sind im Winter sogar auf Skiern unterwegs. Brrr! Nichts liegt vielen von uns ferner als eine Sportart auf gefrorenem Eis – auch wenn Schnee und Eis letztendlich Wasser sind.
Trotzdem: Ein Hallenbadbesuch finde ich da einladender. Muss ja auch nicht immer nur zum Schwimmen sein. Das haben einige von uns am Wochenende im Stadtbad Neukölln schon mal ausprobiert.
Dort wurde die Unterwasseroper AquAria_PALAOA “Das Alter der Welt” aufgeführt. Ja, um es vorweg zu nehmen: Bei dieser faszinierenden Verbindung von Wasser und Gesang wird auch unter Wasser gesungen. Aber auch der Gesang ausserhalb des Wassers in dieser wunderschönen Jugendstil-Schwimmhalle, die wie eine fünfschiffige Basilika gebaut ist, war überzeugend.
Thema der Unterwasseroper (und damit eigentlich auch Umwelt-Oper) ist die Zerstörung der polaren Ökosysteme. Vor Beginn der Darbietung erzählen uns Wissenschaftler der Neumayer Station… weiter lesen
05.09.2011 von Sigrid Deitelhoff
Am letzten Wochenende war das Wetter perfekt. Strahlend blauer Himmel. Super Temperaturen. Freibadwetter und somit bestes Prinzenbadwetter in Berlin. Es war traumhaft schön in den morgens doch recht leeren Schwimmbecken. Ich saß nach dem Schwimmen auf der Cafeteria-Terasse und stellte mir vor, entgegen allen Wetterprognosen zum Trotz, wie schön es wäre, wenn der Sommer nochmal ein kleines Gastspiel, z.B. bis zum November, geben würde.
Ein paar Tage später und schon ist der Traum wieder vorbei. Schuld ist diesmal Ex-Hurrikan Irene bzw. die Ausläufer, die nun Deutschland erreichen.
Dieser Sommer war wettermäßig echt scheußlich. Nicht nur die Berliner Bäderbetriebe haben einen Besucherschwund zu vermelden.
Auch bundesweit klagen die Freibäder über enorme Besucherrückgänge. Besonders schlimm erwischte es Bäder in Bremen und Hamburg mit rund 70 Prozent Minus. Die Hamburger Freibäder beendeten sogar schon Ende August ihre Sommersaison. In südlichen Ländern wie Baden-Württemberg und Bayern kamen etwa 40 Prozent weniger BesucherInnen.… weiter lesen
23.08.2011 von Sigrid Deitelhoff
Am 28. August 2011 startet die Herbst-Wintersaison der Berliner Bäder.
Bis zum 29.August 2011 bleiben aber alle Frei- und Sommerbäder in Berlin geöffnet. In den folgenden Bädern kann ausserdem noch weiterhin draussen geschwommen werden:
Prinzenbad (bis 18. September)
Strandbad Wannsee (bis 25. September)
Sommerbad Olympiastadion (bis 18. September)
Seebad Friedrichshagen (mindestens bis 15. September)
Freibad Wendenschloss (voraussichtlich bis Ende Oktober)
Freibad Plötzensee (voraussichtlich bis Ende September)
Freibad Orankesee (mindestens bis 10. September)
Die Freibäder Lübars, Jungfernheide, Grünau und Weißensee bleiben so lange geöffnet, so lange das Wetter und die Wassertemperaturen halbwegs zum Baden einladen.
Zum Start der Herbst-Wintersaison am kommenden Sonntag werden alle Schwimmhallen mit einem neuen elektronischen Kassensystem ausgerüstet sein. Das bedeutet: trotz unveränderter Tarife müssen alte Mehrfachkarten in neue umgetauscht werden, da die neuen Scan-Systeme, die alten Karten nicht mehr lesen können. Der Umtausch soll in allen Hallenbädern problemlos möglich sein.… weiter lesen
06.08.2011 von Sigrid Deitelhoff
Na, das ist doch mal eine witzige Idee. In 24 deutschen Schwimmbädern versuchen Tausende seit heute morgen einen neuen Weltrekord im Wasserrutschen aufzustellen. Um es ins Guinness-Buch zu schaffen, müssen alle TeilnehmerInnen an einem Tag zusammengerechnet mehr als 5782 Kilometer auf der Rutschbahn hinabgleiten. Mit dabei sind auch vier Bäder in Schleswig-Holstein. Jeder Badegast darf mehrmals in die Röhre steigen. In bundesweit vier Bädern gingen die ersten bereits um 00.00 Uhr auf Rutschpartie, darunter das Aqua Tropicana in Damp und das Freibad in Brokdorf. Enden soll der Versuch am Samstag um 24.00 Uhr.
“Wir haben jetzt schon rund 3000 errutschte Kilometer” sagte Rolf Allerdissen vom Deutschen Rutschverband nach den ersten zwölf Stunden Dauerrutschen (dpa/lno/si).
Das Prinzenbad nimmt an diesem Weltrekordversuch nicht teil. Zumindest habe ich heute morgen niemanden auf der Wasserrutsche gesehen. Aber die Rutsche im Nichtschwimmerbecken ist auch viel zu kurz. Da müßten wir ja wirklich… weiter lesen
25.07.2011 von Sigrid Deitelhoff
Der verregnete Juli sorgte in Berlin für weniger Badegästen in den Freibädern als im Vorjahr. In Kanada war es währenddessen zwar meist um die 30 Grad warm und oft sonnig (ausser im Nord-Westen Kanadas und in den Rocky Mountains), trotzdem hatte ich wahrscheinlich ebenso wenig Gelegenheit zum Schwimmen wie die PrinzenbadlerInnen im kalten Berlin.
In Kanada existiert Wasser eher in Form von beeindruckenden Gletschern, sehr tiefen und kalten Seen mit gefährlichen Stromschnellen, reissenden Bächen und Flüssen, die an Abenteuer erinnern oder in Form von gewaltigen herabstürzenden Wasserfällen. Wasser in seinen Erscheinungsformen, die mich nicht wirklich zum Schwimmen einladen.
Einige fanziniernde Schwimmbäder gibt es in Kanada aber durchaus. In Vancouver im Stadtteil Kitsilano gibt es ein Freibad ganz nach meinem Geschmack: Der Kitsilano Pool mit spektakulärer Aussicht auf den Kits Beach, die English Bay und den Stanley Park. Mit seinen 137-Meter-Bahnen, ist er der größte Meerwasser-Aussenpool Kanadas und auch einer der… weiter lesen
11.06.2011 von Sigrid Deitelhoff
Seit heute sind nicht nur wieder alle Schwimmbecken im Prinzenbad, sondern auch fast alle Frei- und Sommerbäder in Berlin geöffnet.
Bis auf das Sommerbad Staaken-West, das eine Woche länger auf den diesjährigen Startschuss warten muss, kann ab Pfingsten wieder in sämtlichen Freibädern Berlins geplanscht werden, teilte der Sprecher der Berliner Bäder-Betriebe, Matthias Oloew, am Freitag mit.
Bis zum 11. Juni waren bereits 14 Freibäder offen, nun kommen elf weitere dazu. Auch das Strandbad Tegel, das im vergangenen Jahr geschlossen blieb, wird in dieser Saison wieder freigegeben.
Öffnungszeiten der Sommer- und Freibäder
Die kommunalen Sommer- und Freibäder sind ab Sonnabend, 11. Juni 2011 wie folgt geöffnet:
- Sommerbad Olympiastadion tgl. 7.00 – 20.00 Uhr
- Sommerbad Wilmersdorf tgl. 7.00 – 20.00 Uhr
- Freibad Jungfernheide tgl. 10.00 – 20.00 Uhr
- Sommerbad Kreuzberg tgl. 7.00 – 20.00 Uhr
- Kinderbad Platsch (Marzahn) tgl. 10.30 – 19.00 Uhr
- Kinderbad Monbijou tgl.
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10.06.2011 von Sigrid Deitelhoff
Das mit dem flexiblen Öffnungszeitenmodell der Berliner Bäderbetriebe hat leider doch nicht so geklappt wie erhofft. Dabei schien die Idee auf den ersten Blick bestechend: Einige Freibäder sollten wetterabhängig geöffnet werden und dafür sollte ein Teil der Schwimmhallen im Mai noch nicht schliessen. Nun räumte Sportstaatssekretär Thomas Härtel (SPD) im Abgeordnetenhaus Probleme bei der Öffnung der Sommerbäder ein. “Die wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen seien nicht gegeben, um die Freibäder und die Schwimmhallen gleichzeitig zu betreiben”, sagte Härtel. Neueinstellungen seien aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, betonte der Staatssekretär.
Angesichts des unterschiedlichen Wetters im Frühling seien Prognosen und eine Planung, die jedem gerecht werde, kompliziert. Härtel räumte ein: “Der Zeitpunkt der Öffnung der Sommerbäder ist leider schwierig.” Nach dem kühlen Frühling 2010 habe man sich für 2011 für einen späteren Beginn der Sommersaison entschieden. Die Bäderbetriebe würden aber das Jahr 2011 auswerten und in künftige Entscheidungen einbeziehen.
Trotz der sommerlichen Temperaturen sind… weiter lesen
03.06.2011 von Sigrid Deitelhoff
Leider nicht die bisher noch geschlossenen Berliner Sommerbäder. Seit gestern (2.6.11) haben alle Freibäder in Hamburg geöffnet. Dort gibt es nun insgesamt 17 Möglichkeiten unter freiem Himmel zu baden. Auch die Bäder in Hamm, Rahlstedt, Sülldorf und Osdorfer Born starteten ihre Sommer-Saison.
In Berlin sind bisher 14 Freibäder geöffnet. Bis spätestens zum 11.6.11 sollen alle restlichen Sommerbäder offen sein. “In zwölf noch geschlossenen Bädern laufen intensive Vorbereitungen zum Saisonstart”, sagte der Chef der Berliner Bäder-Betriebe, Klaus Lipinsky der Nachrichtenagentur dpa. In einigen Bädern seien noch bauliche Probleme zu bewältigen. Manche Freibäder könnten wegen Personalmangels auch erst geöffnet werden, wenn gleichzeitig die im Winter und Frühjahr genutzten Hallen geschlossen sind.
Die Berliner Bäderbetriebe starteten die diesjährige Sommersaison mit einem flexiblen Öffnungszeitenmodell. Ein großer Teil der Schwimmhallen wurden nicht schon im Mai geschlossen, dafür sollte die Eröffnung einiger Freibäder wetterabhängig gemacht werden. Die Berliner Bäderbetriebe wiesen darauf hin, dass die extrem wechselnden… weiter lesen
29.04.2011 von Sigrid Deitelhoff
Der regenreiche Spätsommer und Herbst 2010 enttäuschte die Hoffnung der Berliner Bäderbetriebe auf einen Rekord-Sommer. Insgesamt sah die BesucherInnenbilanz jedoch zufriedenstellend aus. Kälte und Regen bescherten aber auch den norddeutschen Freibädern eine eher schlechte Saison. Auch hier war der Sommer zu kurz. Nicht nur der von uns PrinzenbadlerInnen gefühlte, sondern auch der meteorologische Sommer.
Uns sonst?
Der Schauspieler Daniel Brühl erklärte das Weihnachtschwimmen mit alten Freunden in einem beheizten Kölner Hallenbad zu seinem Lieblings-Ritual. “Das machen wir jedes Jahr, wie so Rentner”, verriet er der Frauen-Zeitschrift Brigitte. Wenn er sich da mal nicht täuscht?!
Die mutigen SchwimmerInnen des Vereins “Berliner Seehunde” – darunter sehr viele RenterInnen – stürzten sich bei Schnee, Eis und klirrender Kälte an den Weihnachtstagen und am Neujahrstag nicht in die warmen Hallenbad-Becken, sondern ins Freibad Orankesee. Schon zu DDR-Zeiten gab es diesen inzwischen schon legendären Verein. Er wurde 1979 gegründet und hat heute mehr als 70… weiter lesen
23.04.2011 von Sigrid Deitelhoff
Karfreitag eröffneten schon die Berliner Strandbäder Wannsee und Jungfernheide und das Freibad Friedrichshagen ihre Saison. Angesichts der gemeldeten 12 Grad Wassertemperatur stand hier das Sonnenbaden vermutlich im Vordergrund. Die Sonne wird noch oft und kräftig scheinen müssen, bevor die Wassertemperaturen der Seen ein Niveau erreichen, die ein Schwimmen ohne Neopren-Anzug für die Durchschnittswarmblüterin zulassen. Dafür ist der Eintrittpreis mit 2,50 Euro für die Strandbäder ermäßigt. Für das geöffnete Freibad am Müggelsee ist der Eintritt sogar frei. Das privat betriebene Freibad Lübars startete sogar schon am Gründonnerstag.
Und welche Freibäder in Deutschland starteten noch ihre Sommersaison?
Die Bäderbetriebe in Stuttgart und in München erweisen sich als flexibel und werden aufgrund des schönen Wetters schon an den Osterfeiertagen ihre ersten Bäder öffnen. Ebenso früher als geplant startet das Kaifu-Bad in Hamburg-Eimsbüttel seine Freibadsaison. Momentan beträgt die Aussentemperatur über 20 Grad. Bleibt das Wetter so… weiter lesen