Archive for the ‘Auf den Steintreppen’ Category

02.09.2007 von Stephanie Grimm
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Abbaden

von Stephanie Grimm

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Aber da heute morgen immer noch “Saisonende ist am 2.Sept. Der Chef” an der Tafel am Eingang stand und der Wetterbericht auch kein Grund zur Freude gibt, darf man wohl nicht mehr auf ein Wunder hoffen.Heute um 19h ist letzter Einlass zum Abbaden. Überhaupt scheint das Saisonende dieses Jahr ohne größere Proteste und Faxkampagnen zu Ende zu gehen.
Ja, schön war’s…obwohl – oder gerade weil – der Sommer gar nicht schön war. So hatte man wenigstens viel Gelegenheit zum einsamen Luxus-Schwimmen. Allerdings ist der Himmel und die Luft heute etwas freundlicher, vielleicht muss man sich da in den beiden geheizten Becken sogar ein wenig rumschubsen. Heute morgen um acht waren jedenfalls schon erstaunlich viel Menschen da – nur vorne, im Sportbecken, war man allein.

Und beim Wegradeln fiel dann das Schild ins Auge, dass gegenüber ein neuer PLUS gebaut wird. Der hatte doch erst… weiter lesen

28.08.2007 von Stephanie Grimm
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Herbststimmung

von Stephanie Grimm

Jetzt, wo schon die Tafel am Eingang verkündet, was die Prinzenbad-Fans schon lange wissen – nämlich, dass am kommenden Sonntag, dem 2.9, für dieses Schluß sein soll – hat sich auch das Wetter der schlechten Aussicht angepasst. Die Chancen auf eine Verlängerung, wie sie ja im letzten Jahr im letzten Moment trotz schönen Wetters recht unschön wieder rückgängig gemacht wurde, sinken bei solch frischen Temperaturen , wie sie auch für den Rest der Woche vorhergesagt sind, natürlich. Andererseits kann man so, ganz unabhängig vom Sonnenschein, mal wieder in den Raum stellen, dass Berlin ein ganzjährig (oder zumindest über drei Jahreszeiten, also von März bis November) geöffnetes Freibad gut stünde. Welches Bad wäre dafür geeigneter als das Prinzenbad. Man müsste ja auch nur eines der Becken im Winter betreiben. Die beträchliche Menge an Leuten, die an einem 15-Grad-Augusttag schwimmen gehen, würden wohl auch an einem 12-Grad-Oktobertag kommen.

15.08.2007 von Stephanie Grimm
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stromausfall

von Stephanie Grimm

Nachdem gestern schon das Mehrzweckbecken wegen einer kaputten Pumpe (zwischendurch war auch die Rede von bakterieller Verschmutzung in Folge dessen) geschlossen war und sich zu viele Leute im Sportbecken getummelt haben – und dieses Problem auch heute noch nicht behoben war – war heute nachmittag gegen halb vier der Spass dann ganz zu Ende.

Gerade war die erste Bahn geschwommen, da stand der Bademeister mit Megafon am Beckenrand und forderte die Schwimmenden zum Rauskommen auf.

Grund: ein Stromausfall. Die Bauarbeiter, die derzeit gerade die Skalitzer Strasse aufhacken, hatten ein Kabel durchtrennt. Nach einer guten Viertelstunden Hin und Her – ob das Bad nun geräumt werden müsse oder man erst mal abwarte – mussten dann wirklich alle nach Hause gehen.
Auf dass morgen hoffentlich alles wieder gut ist!

13.07.2007 von Stephanie Grimm
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sommerferien&hitze

von Stephanie Grimm

beides bricht nach wochen der totalen ruhe im prinzenbad über uns herein. von den sommerferien wissen wir ja, dass wir sie gute 6 wochen ertragen müssen (kann nicht wenigstens der ferienpass mal abgeschafft werden). von der vorausgesagten hitze ahnen wir, dass sie uns wohl leider nicht so lange erhalten bleibt. angeblich soll es ja schon wieder mitte nächster woche abwärts gehen. da die bratzen aber auch bei 23 und nicht erst erst bei 33 grad gerne arschbomben (die pubertätshormone sorgen wohl dafür, dass ihnen selbst im sportbecken nicht kalt wird) ist es mit ausblicken wie diesem und meditativen schwimmen – ob es nun regnet oder nicht – wohl erst mal vorbei.

04.06.2007 von Sigrid Deitelhoff
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Fundsachen (1)

von Sigrid Deitelhoff

“Zu dieser Problematik äußere ich mich nicht.”

Erhard Kraatz, Chef des Kreuzberger Prinzenbades, auf eine Interviewanfrage der Siegessäule, die über schwule Badegäste plaudern wollte.

aus: Siegessäule 06/2007, Seite 146

18.08.2006 von Sigrid Deitelhoff
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Prinzenbad-Lesung

von Sigrid Deitelhoff

Heute morgen waren die Reihen der üblich Verdächtigen doch erheblich gelichtet. Ein großer Teil der PrinzenbadlerInnen lag wahrscheinlich noch im Salz. Und viele von denen, die heute zur gewohnten Zeit erschienen, trugen eine Sonnenbrille und näherten sich nur langsam (schon fast bedächtig) dem Schwimmbecken – so mancher Stammgaste wurde weder im Sport- noch im Mehrzweckbecken, sondern ausschließlich auf der Cafeteria-Terasse beim Quark essen gesichtet. … weiter lesen

27.07.2006 von Stephanie Grimm
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Ist Arschbomben eine sportliche Disziplin?

von Stephanie Grimm

Grade werden ja mal wieder eifrig diskutiert, wie gefährlich es ist, dass immer mehr Kids nicht oder nur schlecht schwimmen können. Leider können sie, auch wenn ihre Schwimmkünste zu wünschen lassen, ziemlich gut Arschbomben. Dass es immer mehr dicke Kinder gibt, macht diese Disziplin mit den Bedürfnissen der Schwimmer auch nicht gerade kompatibler, die entstehende Wasserverdrängung ist . Die zwei Schwimmzüge, die es in der Regel braucht, um wieder an den rettenden Beckenrand kommen, schaffen auch die, die nicht richtig schwimmen können. Nun spricht ja nichts dagegen, dass die Jugend auf diesem Weg sich mit dem Element Wasser anfreundet, aber warum muss das denn im Sportbecken, das im Prinzenbad auch noch diesen Namen trägt, passieren? Wenigstens eines der beiden großen Becken könnte doch an den heißen Tagen, wo es richtig voll wird, für ernsthafte Schwimmer gesperrt werden – so richtig mit Bahnen und gar nicht reinspringen, ega ob Längs-oder Querseite.… weiter lesen

10.07.2006 von Stephanie Grimm
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Der Lohn der Steintreppen

von Stephanie Grimm

Kürzlich auf den Steintreppen: Ein Mann, den man oft da sieht, heult sich bei seinem Freund aus. Über seine Freundin, die ihm auf der Tasche liegt. Weil die Auftragslage in ihrem Job schlecht ist. Aber auch, weil Sommer ist und sich die Freundin lieber draußen rumtriebt. Statt zu arbeiten. Nachdem sich der Freund die Litanei eine Weile angehört hat, muss er dann die Sommerbedürfnisse der Freundin doch verteidigen: “Was willst du denn, du sitzt doch auch immer hier rum?” Woraufhin der erste erwidert.: “Ich habe ja diese Saison hier auch schon vier Bücher geschrieben”. In der Tat. Wenn man ihn da sitzen sieht, schreibt er tatsächlich öfter in ein Notizbuch….
Sowieso eine interessante Frage, wovon die, die wirklich immer da sind, leben. Und vor allem, wo sie sich im Winter die ganze Zeit rumtreiben?!?