26.08.2011 von Sigrid Deitelhoff
Die Natur West-Kanadas ist atemberaubend
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- Two Jack Lake im Banff-Naionalpark

Kicking Horse Valley im Yoho-Nationalpark

British Columbia lädt zum Paddeln ein

Chipmunk

Für Dagmar "Was wäre ein Urlaub ohne Tiere?"
Aber auch Ost-Kanada ist spannend

Wasaga Beach am Lake Huron (Simcoe County, ON)

Toronto mit Blick auf den Ontario See

Toronto vom CN-Tower

Von oben: Hafengegend von Toronto

Von unten: Hafengegend von Toronto

Toronto: Blick auf den kleinen lokalen Flughafen auf dem Ontario Lake

Toronto

Toronto Downtown

Passage im Bankenviertel Torontos

Passage im Bankenviertel Torontos

"Be here. Be present..." von Willie… weiter lesen
29.08.2010 von Sigrid Deitelhoff
Die Frau in der Nachbardusche murmelte:
“Herz, nimm’ Abschied und gesunde”
Dann schaute sie mich an und fragte, ob ich das Gedicht von Hermann Hesse kennen würde. Sie wartete erst gar nicht meine Antwort ab und rezitierte:
Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and’re, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten!
… weiter lesen
23.08.2010 von Sigrid Deitelhoff

Frauen-Umkleidekabine im Prinzenbad
Foto: Sigrid Deitelhoff
11.06.2010 von Sigrid Deitelhoff
“Nun sind sie da – die, die uns vor einiger Zeit noch für blöd hielten.”
Während eine meiner Mitschwimmerinnen diese Meinungsäußerung kundtat, versperrte die Großfamilie links neben mir im Umkleidebereich den Weg zum Ausgang mit 4 Picknickkörben und 5 kleinen Kindern. Die Kids turnten um uns herum und ließen sich von der Mutter nicht mehr so schnell einfangen.
Es war voll im Prinzenbad. Ach was – voll? Rappelvoll! Und das schon morgens um 8 Uhr.
11.09.2009 von Sigrid Deitelhoff
Im Frauenduschbereich können die unterschiedlichsten Badetücher tagtäglich bewundert werden. Handtücher in verschiedenen Größen, Farben und Formen. Einfarbige, bunte oder mit Motiven bedruckte Badetücher (nicht selten kitschige Sonnenuntergangsbilder in quietschenden Neonfarben). Hin und wieder gibt es auch diese Handtücher mit den Siebziger-Jahre-Retro-Sprüchen wie z.B. “Liebe ist ein Bad zu Zweit” oder ähnliches mehr. Die älteren unter uns PrinzenbadlerInnen erinnern sich?! Aber auch diese blau-gemusterten Aldi-Logo-Saunatücher sind zu sehen.
In den letzten Tagen wurde jedoch von uns regelmäßig ein Bettlaken als Handtuchersatz im Duschbereich gesichtet. Und heute war sogar ein Bettbezug zu sehen. Ja, sicher das ist bestimmt schon ein wenig gewöhnungsbedürftig – aber trotzdem, bei näherer Betrachtung, gar keine so schlechte Idee. Immerhin läßt sich so ein Bettbezug im Prinzenbad auch noch anderweitig nutzen:
z.B. als Kinder-Hüpfsack, als Familien-Picknickdecke, zum Laub- und Mülleinsammeln auf der Liegewiese, als Sonnenschutz, als Kälteschutz, als Familientransport-Tasche, als Schlafsack, als Zelt, als Versteck oder als… weiter lesen
25.08.2009 von Sigrid Deitelhoff
Die Berliner Bäderbetriebe überlegen, einen Teil der Prinzenbad-Liegewiese zukünftig anders zu nutzen. Die Besucherzahlen sind auch hier – ebenso wie in anderen Freibädern – zurückgegangen. Es wird also zu überlegen sein, welche Vermarktungsmöglichkeiten es nun für so ein Grundstück gibt. Der Badebetrieb muß natürlich weiterhin gewährleistet sein. Möglicherweise könnte er sogar ganzjährig ausgeweitet werden. Es gibt bereits einige Anfragen, wie in der “Berliner Woche” (Lokalausgabe für Kreuzberg) am 5.8.09 zu lesen war – z.B. für Supermärkte, Fitness-Studios und Wohnflächen.
Hier nun mein Vorschlag:
Es könnte ein kleines Prinzenbad-Wellness-Hotel gebaut werden, natürlich mit freiem Eintritt für die Hotelgäste ins Prinzenbad. Das Hotel hätte ein Prinzenbad-Fitness-Studio mit Sauna und einem Sportangebot, daß eher Reha-Maßnahmen und fernöstliche Bewegungskünste anbietet, wie z.B. Yoga, Tai-Chi, Qi Gong und Pilates. Außerdem könnten Wassergymnastik-Kurse in einem der Prinzenbadbecken realisiert werden. Wenn das Mehrzweckbecken (im Winter mobil überdacht) ansonsten in ein kleines Hallenbad umgewandelt werden könnte mit einem… weiter lesen
10.07.2009 von Sigrid Deitelhoff
Den Berliner Bäderbetrieben sei dank wird unser schönes Prinzenbad endlich einmal ordentlich saniert. Das kommt dann hoffentlich auch seiner finanziellen Situation zugute, indem die Einnahmen wieder steigen. Zugegeben: Mir würden noch viele andere Maßnahmen einfallen, um das Bad noch mehr zu modernisieren und renovieren, aber was jetzt gemacht wird, ist doch schon mal sehr ordentlich! Es führt bestimmt dazu, dass man noch lieber hingeht als im letztes Jahr. Allerdings müßte wohl noch etwas getan werden, damit auch mehr Leute mitbekommen, dass unser Prinzenbad jetzt noch attraktiver wird. Werbung im U-Bahn-Fernsehen oder in den Stadtteil-Postillen wäre eine Möglichkeit.
Apropos U-Bahn: Das Prinzenbad ist nun auch wieder mit der U-Bahn zu erreichen, denn der BVG ist es endlich gelungen, die Reparaturarbeiten auf der Strecke rund um das Prinzenbad zum Abschluß zu bringen. Welch ein Freibad hat schon den U-Bahn-Anschluß direkt daneben und ist auch noch so schön!
Also, liebe Pankower… weiter lesen
12.06.2009 von Sigrid Deitelhoff
Während ich unter der Dusche stehe, höre ich ein Gespräch, das vom Männerduschbereich zu uns herübertönt:
“Morgen soll das Wetter schön werden.”
“Nein, morgen nicht. Nur dreimal im Monat. Morgen ist es noch nicht wieder so weit!”
10.06.2009 von Sigrid Deitelhoff
In der letzten Zeit ist zu früher Stunde im Frauenduschbereich das Ave-Maria in einer Endlosschleife zu hören. Ein ambitionierter, aber uns unbekannter Sänger (Bariton) singt im Männerdusch-Bereich so laut, daß es bis zu uns Frauen herüber schallt. Die Stimme klingt nicht schlecht und die Dusch-Räumlichkeiten mit ihren spitz-zulaufenden Dächern aus Glas tragen zu einem sakralen Klangerlebnis bei.
Seit einigen Jahren gibt es gerade hier in Berlin ständig einen “Langen Tag der…” oder “Eine lange Nacht der…” (Klassik, Opern, Wissenschaften, Museen, Kirchen etc.)
Warum eigentlich nicht einen “Langen Tag der Prinzenbade-Musik, die dann eventuell zu einigen Mehreinnahmen für die Berliner Bäderbetriebe beitragen könnten.
Im Repertoire sollten jedoch auch Schafshirtenlieder (falls es die gibt) aufgenommen werden. Zur Besänftigung der Schafe, weil die Schafskälte uns inzwischen ziemlich auf den heiligen Geist geht.
17.09.2008 von Sigrid Deitelhoff
Und nun beginnt die Saison der “wahren Prinzenbadfans”. Zu erkennen sind sie an der Guten-Laune, der Schwärmerei über die wenig frequentierten Schwimmbecken und das warme Wasser – letztendlich natürlich, daß sie sich überhaupt bei diesen Temperaturen ins Prinzenbad trauen.
Die Pullbuoy-Dichte nimmt rasant zu und im Frauenduschbereich sind nur noch kleine praktische Duschutensilien zu sehen. Auch ein Indiz für die Vielschwimmerinnen bzw. die “wahre Prinzenbadfan”-Dichte.
Auch wenn wir morgens verfroren durch die Kälte zum Prinzenbad radeln, versichern wir uns doch jedesmal gegenseitig, das dies nun das eigentliche Prinzenbadfan-Wetter ist. Einige PrinzenbadlerInnen sind schon etwas weiter. Sie haben sich inzwischen mit Handschuhen, Mütze und Schal ausgerüstet. Es ist bitter-kalt! Aber wir beabsichtigen bis zum 28.9.08 durchzuhalten!