29.07.2011 von Sigrid Deitelhoff

Richtig cool finde ich bei der Schwimm-WM in Shanghai “Missy” (Melissa) Franklin. 1,85 Meter gross, Schuhgrösse 47. Ihre Eltern wohnen in Kanada. Sie schwimmt jedoch für die USA. Trainiert in Colorado. Nach der tollen Leistung während der 4×200 Meter Freistil-Staffel am 28.7.11 , schwamm sie heute im Semifinale die 200m Rücken in 2:05:90. WOW!
Missy beim Training in Colorado
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Und was machen die deutschen Schwimmprofis?
“Ich muss da noch trainieren”. Diese oder ähnliche Äußerungen der deutschen SchwimmerInnen zur Einschätzung der eigenen Schwimmleistung, habe ich noch nie so häufig gehört wie bei dieser Schwimm-WM. Freundlich, schon fast gut gelaunt wurden sie vor laufenden Kameras vorgetragen. Ist das die neue Sprachregelung für die nicht ganz so optimalen Schwimmleistungen?
Und ab gestern steht Britta Steffens Abgang im Mittelpunkt der Medienberichterstattung. Schade!
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13.08.2009 von Sigrid Deitelhoff

… kein Wunder bei diesem coolen XXL-Look der Badehose.
Während sich die LeistungsschwimmerInnen bisher noch in hautenge Badehosen zwängen, lieben die Freibad-Kids die extra-langen Wadenschmeichler.
Nun haben jedoch die Bäderbetriebe in Allstedt in Sachsen-Anhalt mit Verweis auf die Badeordnung das Tragen langer Badehosen im Wasser aus hygienischen Gründen verboten. Darüberhinaus wird mit den vollgesogenen Hosen auch zu viel Wasser aus dem Schwimmbecken geschleppt und das kostet wieder Geld.
Auch in den Berliner Bäderbetrieben sind lange Badehosen, die über das Knie hinausreichen, nicht erlaubt. Dies kann jedoch in den 63 Berliner Bädern kaum kontrolliert werden. Die Bademeister drücken ein Auge zu, so lange die Badehosen wasserfest sind.
Ab 2010 verbietet der Internationale Schwimmverband (FINA) hautenge High-Tech-Anzüge. Eine Expertenkommission wird dann den Begriff “Textil” neu definieren. 6 Monate vor den Schwimmmeisterschaften 2010 müssen die Ausrüster ihre Badeanzüge der FINA zur Überprüfung zur Verfügung stellen.
Ob die SpitzenschwimmerInnen dann demnächst mit… weiter lesen
04.08.2009 von Sigrid Deitelhoff
Eigentlich machte es mir nicht mehr so richtig Spaß, die Schwimmweltmeisterschaft in Rom zu verfolgen. Ständig wurden Weltrekorde (43) gebrochen – sogar in den Vorläufen und den Semifinal-Läufen. Keiner meiner Prinzenbad-MitstreiterInnen hat mehr wirklich einen Überblick über die Bestleistungen, Weltrekorde und Europarekorde, die allesamt schneller purzelten als wir gucken konnten.
Wer keinen der Weltrekorde verpassen wollte, mußte ständig auf den Fernseher glotzen. Oder gar nicht Fernsehschauen, weil die Rekorde sowieso inflationär und damit beliebig geworden sind. Weltrekorde scheinen nichts Besonderes mehr zu sein. Das ist schon fast langweilig.
Ganz absurd wurde es dann, als einige SchwimmerInnen bei den Semifinalläufen ihren eigenen Weltrekord unterboten und damit noch nicht mal mehr ins Finale gelangten – wie z.B. Daniela Samulski beim 100 m Rücken im Halbfinale.
Schuld an diesem Zustand sind die High-Tech-Badeanzüge. Und dann dauert es auch noch in der Regel eine viertel Stunde, bis… weiter lesen