12.07.2010 von Sigrid Deitelhoff
In einem Freibad in Neukölln ist es am Samstagnachmittag zu einer größeren Schlägerei unter Badegästen gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, eskalierte eine zunächst verbale Auseinandersetzungen unter etwa 60 Jugendlichen. Als die Polizei eintraf, beruhigte sich die Situation weitgehend.
Bei der Auseinandersetzung, die laut Polizei unterschiedliche Anlässe hatte, wurde ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes durch Schläge und Tritte leicht verletzt. Die Beteiligten wurden des Bades verwiesen. Das Freibad am Columbiadamm wurde gegen 18.00 Uhr vorzeitig geschlossen. (ddp-bln)
Auch in Sarstedt und Goslar hatte die anhaltenden Hitze Folgen. Am Wochenende suchten mehrere junge Leute zu später Stunde Erfrischung in geschlossenen Badeanstalten. Neun Badegäste hätten in der Nacht zum Sonntag in einem Freibad in Sarstedt (Kreis Hildesheim) ein Bad genommen, teilte die Polizei mit.
Bereits in der Nacht zum Samstag waren sechs Jugendliche über den Zaun eines Goslarer Freibades geklettert, um sich dort im Wasser abzukühlen. Die Polizei erwischte die ungebetenen… weiter lesen
29.04.2009 von Sigrid Deitelhoff
Verpachtungen / Privatisierungen / Sanierungen
Seit Anfang November 2008 suchen die Berliner Bäderbetriebe (BBB) für sieben Freibäder an den Berliner Seen und Flüssen (einschließlich der dazugehörigen Gastronomie) neue, möglichst private Betreiber. Zu den Freibädern gehören Jungfernheide, Plötzensee, Lübars, Tegeler See, Wendenschloß, Günau und Friedrichshagen. Angesichts mangelnder Besucherzahlen sieht Sportsenator Körting (SPD) ansonsten keine Zukunft für diese Freibäder.
Das Strandbad Wannsee soll weiterhin vom Land Berlin betrieben werden und das Vergabeverfahren für das Freibad Friedrichshagen am Müggelsee entschieden der Pächter in Kooperation mit dem Köpenicker Schwimmsportverein Neptun Berlin 1889 e.V. für sich. So werden ab dem 1. Mai 2009 in dem Freibad sowohl öffentliches Schwimmen wie ein Vereinsbetrieb möglich sein. Als Gegenleistung für Trainingsmöglichkeiten und Räumlichkeiten leistet der Verein dann teilweise Wasseraufsicht, hilft bei Renovierungsarbeiten und organisiert gemeinsame Sportveranstaltungen mit dem Pächter.
Die vor zwei Jahren begonnene Sanierung der 37 Berliner Hallenbäder wird voraussichtlich Ende 2011 abgeschlossen. Auch viele der 20… weiter lesen
01.07.2008 von Sigrid Deitelhoff
Die Zitty hat einen Freibäder-Test durchgeführt und zehn Berliner Frei- und Strandbäder nach verschiedenen Kriterien untersucht. Faktoren wie z.B. der Hippnessfaktor, der Freiflächenkoeffizient, der Randaleeffekt oder der Mülleimerzustand wurden überprüft.
Unser Prinzenbad hat insgesamt ziemlich gut abgeschnitten mit dem zweiten Platz – punktegleich mit dem Badeschiff. Warum das Olympiastadion Platz 1 belegt, ist mir allerdings schleierhaft. Na, gut – der Fußpilzfaktor ist besser, aber der Mülleimerzustand und die Kinderfreundlichkeit und damit einhergehend der Pipimultiplikator sind punktegleich. Und warum der Gaudi-Index im Olympiastadion höher sein soll als im Prinzenbad…? Ich finde es dort ziemlich verschnarcht! Der Hippnessfaktor sechs des Prinzenbades ist unter dem des Badeschiffs und über dem des Olympiastadions. Das ist natürlich keine große Überraschung. Und auch unser Flirt-Faktor ist der Zweitbeste (haben wir auch nicht anders erwartet…).
So richtig unfähr ist jedoch der Pommesrichtwert. Der ist zwar im Prinzenbad auch relativ hoch, unberücksichtigt… weiter lesen