23.04.2011 von Sigrid Deitelhoff
Karfreitag eröffneten schon die Berliner Strandbäder Wannsee und Jungfernheide und das Freibad Friedrichshagen ihre Saison. Angesichts der gemeldeten 12 Grad Wassertemperatur stand hier das Sonnenbaden vermutlich im Vordergrund. Die Sonne wird noch oft und kräftig scheinen müssen, bevor die Wassertemperaturen der Seen ein Niveau erreichen, die ein Schwimmen ohne Neopren-Anzug für die Durchschnittswarmblüterin zulassen. Dafür ist der Eintrittpreis mit 2,50 Euro für die Strandbäder ermäßigt. Für das geöffnete Freibad am Müggelsee ist der Eintritt sogar frei. Das privat betriebene Freibad Lübars startete sogar schon am Gründonnerstag.
Und welche Freibäder in Deutschland starteten noch ihre Sommersaison?
Die Bäderbetriebe in Stuttgart und in München erweisen sich als flexibel und werden aufgrund des schönen Wetters schon an den Osterfeiertagen ihre ersten Bäder öffnen. Ebenso früher als geplant startet das Kaifu-Bad in Hamburg-Eimsbüttel seine Freibadsaison. Momentan beträgt die Aussentemperatur über 20 Grad. Bleibt das Wetter so… weiter lesen
29.06.2010 von Sigrid Deitelhoff
Upps, was war denn das heute im Prinzenbad? Es sind doch noch gar keine Ferien in Berlin. Warum seid ihr denn alle schon so früh im Freibad? Nehmt Euch mal ein Beispiel an Hamburg! Dort sind die Freibäder nahezu leer. Nur eine kleine Gruppe von Schwimmerinnen nutzt die mehr als 70 Schwimmbäder während der Fußballspiele, meldet die Nachrichten-Agentur dpa. Ob die HamburgerInnen stattdessen zum Public Swimming nach Berlin kommen und hier morgens das Prinzenbad besuchen? Nein, wohl kaum, die haben ja die schönen Strandbäder an der Elbe.
Also – doch alles BerlinerInnen im Prinzenbad? Das läßt sich auch schon am Umgangston erkennen, mutmaßte eine Mitschwimmerin in der Cafeteria. Vielleicht sollten wir – ähnlich wie damals zu den Anfängen der Internetkultur – Netiquettes fürs Prinzenbad entwickeln, fuhr sie fort.
… z.B.:
SchwimmerInnen, die ausschließlich beim Kraulen rechts atmen, nicht scharf links überholen. Das geht meistens schief.
Nach einem Zusammenstoß im Schwimmbecken… weiter lesen
25.08.2008 von Sigrid Deitelhoff
Am letzten Samstag sprang in Hamburg die deutsche Klippenspringerin Anna Bader aus einer Höhe von 30 Metern vom Museumsschiff “Rickmer Rickmers” in die Elbe. Sie und ihre MitsteiterInnen beschleunigten innerhalb von 2,5 Sekunden von Null auf 90 Stundenkilometer.
Wie kommt man bzw. frau nur auf die Idee, diese Extremsportart zu betreiben? Ganz einfach – die Prinzenbad-Schwimmmeister zeigen uns den Weg:

Weitere Informationen zum Klippenspringen:
taz-Nord vom 23.8.2008
taz-Nord vom 25.8.2008
01.08.2008 von Sigrid Deitelhoff
… liegen die Pläne für die versprochene Badestelle am Alsterufer zwischen St. Georg und Uhlenhorst in Hamburg momentan auf Eis.
Konzipiert wurde das Freibad zuerst als Badeschiff (ähnlich dem des Berliner Badeschiffs in der Spree). Später folgten dann stattdessen Pläne für ein Naturbad an der Aussenalster.
Nun müssen die HamburgerInnen doch noch weiterhin nach Berlin reisen, um in einem schönen Badeschiff schwimmen zu können…
Uns hingegen wird hier in Berlin geraten, möglichst nicht ohne schützende “Ummantelung” in die Spree zu steigen. Da sind die Hamburger im Vorteil. Die Wasserqualität der Elbe ist erheblich besser als die der Spree.

Foto: Sigrid Deitelhoff
Elb-Badebucht vor Hamburg
Weitere Infos zum Thema Hamburger Badeschiff/Naturbad:
“Auf dem Trockenen”, taz-Hamburg vom 29.7.08, S.24