23.05.2011 von Sigrid Deitelhoff
Die Berliner Morgenpost berichtete am Samstag von der Sperrung eines Teils der Liegewiese für die Badegäste. Diesmal ist nicht die gesperrte Fläche für Urlauber in dem Scubepark gemeint, sondern die Sperrung ist nötig für eine andere Spezies: Ein Habichtpärchen brütet im Prinzenbad. Schätzungsweise bis Ende Juni werden die Jungen geschlüpft sein. Dann ist dieser Teil der Liegewiese wieder für alle benutzbar – zumindest bis zur nächsten Brutzeit. Wikipedia schreibt, dass Habichte streng territorial sind, d.h. bei guter Gastfreundschaft gern wieder kommen. Ihre großen voluminösen Nester nutzen sie oft über Jahre. Vielleicht können wir sie überreden, eine der mobilen Schlafboxen zu mieten.
Und was sagen die PrinzenbadlerInnen auf der Cafeteria-Terasse dazu.
“Eine Liegewiese für die Scube-Touristen, eine für das Vogelpärchen, eine für die Nacktbader. Ich will auch eine Liegewiese für mich.”
26.08.2009 von Sigrid Deitelhoff
Die Popularität des Prinzenbades ist nicht immer von Vorteil. Schon wieder mußte Deutschlands berühmteste Badeanstalt für eine Filmkulisse herhalten. Am Dienstag morgen waren schon jede Menge Sitzbänke zwischen dem Sport- und dem Nichtschwimmerbecken aufgebaut worden. Die Prinzenbad-Parkplätze waren gesperrt und die Gerüchteküche besagte, daß am Nachmittag sogar das Sportbecken gesperrt werden sollte. Das wäre bei 31 Grad natürlich überhaupt nicht mehr lustig, zumal das Mehrzweckbecken inzwischen auch schon wieder aus technischen Gründen gesperrt ist. Bliebe also nur noch das Nichtschwimmer- und das Planschbecken zum Schwimmen übrig. Ob das Sportbecken den PrinzenbadlerInnen nun wirklich nachmittags nicht zur Verfügung stand, konnte ich nicht mehr in Erfahrung bringen.
Aber wie auch immer: Diese ganze Filmerei im Prinzenbad ist mehr als nervig.
Da die Berliner Bäderbetriebe momentan darüber nachdenken, einen Teil der Liegewiese anderweitig zu nutzen, hätte ich noch folgende Zusatzidee:
Auf einem Teil-Grundstück könnte ein gedoubeltes Prinzenbad aufgebaut und an eine… weiter lesen
25.08.2009 von Sigrid Deitelhoff
Die Berliner Bäderbetriebe überlegen, einen Teil der Prinzenbad-Liegewiese zukünftig anders zu nutzen. Die Besucherzahlen sind auch hier – ebenso wie in anderen Freibädern – zurückgegangen. Es wird also zu überlegen sein, welche Vermarktungsmöglichkeiten es nun für so ein Grundstück gibt. Der Badebetrieb muß natürlich weiterhin gewährleistet sein. Möglicherweise könnte er sogar ganzjährig ausgeweitet werden. Es gibt bereits einige Anfragen, wie in der “Berliner Woche” (Lokalausgabe für Kreuzberg) am 5.8.09 zu lesen war – z.B. für Supermärkte, Fitness-Studios und Wohnflächen.
Hier nun mein Vorschlag:
Es könnte ein kleines Prinzenbad-Wellness-Hotel gebaut werden, natürlich mit freiem Eintritt für die Hotelgäste ins Prinzenbad. Das Hotel hätte ein Prinzenbad-Fitness-Studio mit Sauna und einem Sportangebot, daß eher Reha-Maßnahmen und fernöstliche Bewegungskünste anbietet, wie z.B. Yoga, Tai-Chi, Qi Gong und Pilates. Außerdem könnten Wassergymnastik-Kurse in einem der Prinzenbadbecken realisiert werden. Wenn das Mehrzweckbecken (im Winter mobil überdacht) ansonsten in ein kleines Hallenbad umgewandelt werden könnte mit einem… weiter lesen