25.05.2009 von Sigrid Deitelhoff

Foto: Sigrid Deitelhoff
Nun kommt Licht ins Dunkel. Die Berliner Bäderbetriebe haben zu den Bauarbeiten im Prinzenbad folgende Erklärung am Eingang aufgehängt:
Sehr geehrte Badegäste,
wegen einer gründlichen Instandsetzung der technischen Anlagen (elektronische Steuerung und Badewasseraufbereitung) können wir Ihnen das Mehrzweckbecken derzeit nicht anbieten. Im Zuge der Bauarbeiten im Frühjahr stellte sich heraus, dass der Modernisierungsbedarf wesentlich größer war als zunächst angenommen. Erfreulicherweise unterstützt der Senat diese Bauarbeiten mit Zuschüssen, sodass jetzt die Technik komplett ersetzt werden kann.
Geplant ist nun, die Arbeiten bis Ende Juni abzuschließen. Nach dem Ende der Sommersaison gehen die Bauarbeiten weiter; dann soll das Mehrzweckbecken durch eine Edelstahlwanne ersetzt und somit sein Bestand für die Zukunft gesichert werden.
So lange das Becken gesperrt ist, werden wir das Wasser im Sportbecken beheizen. Sollte das Wasser hin und wieder nicht die gewohnten Temperaturen erreichen, ist es der Tatsache geschuldet, dass wir für beide Becken nur
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14.05.2009 von Sigrid Deitelhoff
Mit der Sanierung des hinteren Schwimmbeckens müssen sich die Mehrzweckbecken-BadlerInnen (was für ein Wort!) neu sortieren. Das ist gar nicht so einfach! In der Prinzenbad-Cafeteria treibt die Stammkundschaft nur noch diese Frage um: Wo schwimmst Du jetzt, im Nichtschwimmer- oder im Sportbecken? Nichts ist entscheidener als die Klärung dieser existenziellen Frage. Die Anwort offenbart, wo jeder einzelne wirklich in Sachen Fitness und Weltanschauung steht. Es wird verglichen, diskutiert und abgewogen. Es werden gefühlte Wassertemperaturen, individuelle Schwimmbefindlichkeiten, Beckenlängen und -breiten, die Wasserqualitäten und die Schwimmbecken-Frequentierungen miteinander verglichen.
Diejenigen, die in der letzten Saison jeden Tag kontinuierlich ihr leichtes Schwimmprogramm absolvierten, aber keinesfalls ein Wettkampfniveau anstebten, trainierten eher im Mehrzweckbecken. Sie zeichneten sich durch ein zügiges und diszipliniertes Schwimmverhalten aus (auf und ab – nicht kreuz und quer!).
Die NutzerInnen des Sportbeckens haben unter den sportiven PrinzenbadlerInnen den besten Ruf. Sie gelten als besonders tough und und stehen meist kurz vor dem… weiter lesen
15.08.2008 von Sigrid Deitelhoff
Auch noch so eine Unsitte, die alle anderen SchwimmerInnen im Mehrzweckbecken behindert:
Einige schwimmen nur dort, wo sie nicht mehr Stehen können. Sobald die Wassertiefe ihre Körpergröße unterschreitet, stellen sich sich hin und laufen bis zum Ende des Schwimmbeckens, nach dem Motto, wer hier noch schwimmt ist nur zu faul zum Laufen…
Wenn sie dann wenigstens rennen würden, bliebe uns der Stau am Ende der Schwimmbahnen erspart.
29.07.2008 von Sigrid Deitelhoff
Der Ansturm auf das Prinzenbad an Hundstagen, verdeutlicht mir mal wieder die eigentliche Bedeutung des Wortes “Mehrzweckbecken”.
Also ein Becken für mehrere Zwecke: z.B. zum Joggen, zum Spielen, zum Flirten, zum Springen, zum Motzen, zum Rempeln. Leider wird das Schwimmen im Mehrzweckbecken momentan zur Nebensache.
Für die PrinzenbadlerInnen, die sich an solchen Tagen Abkühlung in den Seen versprechen – hier die Informationen zur Qualität der Badegewässer in Berlin und Brandenburg.
Berlin: http://www.berlin.de/badegewaesser/detail/
Brandenburg: http://www.mluv.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.223803.de