Posts Tagged ‘Prinzenbad-Philosophie’

26.09.2010 von Sigrid Deitelhoff
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Abschied vom Sommer 2010

von Sigrid Deitelhoff

Wie sagte Andreas Willy Schneider im Gespräch mit mir, befragt zu seinen Freibad-Zeichnungen, “er fühle sich verwachsen mit dem Prinzenbad”.
Ja, ich fühle mich ebenso verwachsen – wie viele von Euch auch.

Das Prinzenbad wird mir in der Wintersaison fehlen, Ihr werdet mir fehlen – dort auf der Cafeteria-Terrasse, im Duschbereich, im Mehrzweckbecken, im Bergsee…

.
Ich werde mich den Winter über sehnen – nach:

  • Schlangestehen im Frauenduschbereich
  • Ernsthafte und tiefe Gespräche auf der Cafeteria-Terrasse
  • Dampfende, vom Becken aufsteigende Wasserschwaden, die die SchwimmerInnen wie Nebel umhüllen
  • Mein Sommer-Frühstücks-Gedeck
  • Pommes-Schalen (rot-weiss) in Kinderhänden, vorsichtig getragen bis zum Tisch
  • Lachanfälle auf der Cafeteria-Terrasse und unter der Dusche
  • Wasser fassen
  • Thessas akribische Wochenendplanungen
  • Die Lebensbetrachtungen der “Mallorca-Fraktion”
  • Das Augenzwinkern so mancher Mitschwimmerinnen
  • Dagmars Norddeutscher Humor und ihre Schlagfertigkeit
  • Christians Reisetipps
  • Matzes morgendlicher Händedruck zur Begrüßung
  • Dietmars sakrale Gesänge unter der Dusche, die bis zu unserem Frauenduschbereich zu hören waren

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27.07.2010 von Sigrid Deitelhoff
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Gezeichnetes Prinzenbad

von Sigrid Deitelhoff

Seit 24 Jahren ist Andeas Willy Schneider mit dem Prinzenbad verwachsen. “Verwachsen”, dieses Wort wird er im Gespräch mit mir öfters verwenden. Verwachsen mit dem Schwimmbad, mit dieser speziellen “Kreuzberger Mischung” und einer Freibad-Atmosphäre, die es nur hier gibt. Während er versucht, es zu erklären, gleitet sein Blick zuerst in Richtung Hochbahn, dann schaut er sich in der Prinzenbad-Cafeteria um und beschreibt mit seinen kräftigen, aber feingliedrigen Händen einen großen Kreis.
Seit 25 Jahre zeichnet er kontinuierlich und leidenschaftlich – gerade auch im Prinzenbad: Freibad-Szenen, PrinzenbadlerInnen und diese besondere Freibad-Stimmung. Vor ein paar Jahren habe er oft abends unbeobachtet auf den Steintreppen in der 2./3. Reihe gesessen und gezeichnet. Die Gesichter auf seinen Bildern sind nicht wirklich zu erkennen. Die verschiedenen Typen von PrinzenbadlerInnen, die hier aufeinander treffen, hat er in überspitzter Form dargestellt. Die entstandenen Karikaturen entblößen jedoch nicht, sondern lassen eine Vertrautheit, eine Nähe zu den dargestellten… weiter lesen

28.07.2009 von Sigrid Deitelhoff
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Wahre Prinzenbadfans (5)

von Sigrid Deitelhoff

Wahre Prinzenbadfans, so wurde mir erzählt, stehen um 6.30 Uhr am Prinzenbad-Einlass, damit sie zur Freibadöffnung um 7 Uhr gleich die ersten sind, die sich in die Fluten stürzen können. Es gibt allerdings auch noch eine Nummer 1 im internen Kreis. Wenn dieser Prinzenbadfan mal verschläft und es nicht pünktlich bis um 6.30 Uhr schafft vor dem Eingang zu stehen, wird ihm der erste Platz in der Warteschlange freigehalten.

17.09.2008 von Sigrid Deitelhoff
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Wahre Prinzenbadfans (4)

von Sigrid Deitelhoff

Und nun beginnt die Saison der “wahren Prinzenbadfans”. Zu erkennen sind sie an der Guten-Laune, der Schwärmerei über die wenig frequentierten Schwimmbecken und das warme Wasser – letztendlich natürlich, daß sie sich überhaupt bei diesen Temperaturen ins Prinzenbad trauen.
Die Pullbuoy-Dichte nimmt rasant zu und im Frauenduschbereich sind nur noch kleine praktische Duschutensilien zu sehen. Auch ein Indiz für die Vielschwimmerinnen bzw. die “wahre Prinzenbadfan”-Dichte.
Auch wenn wir morgens verfroren durch die Kälte zum Prinzenbad radeln, versichern wir uns doch jedesmal gegenseitig, das dies nun das eigentliche Prinzenbadfan-Wetter ist. Einige PrinzenbadlerInnen sind schon etwas weiter. Sie haben sich inzwischen mit Handschuhen, Mütze und Schal ausgerüstet. Es ist bitter-kalt! Aber wir beabsichtigen bis zum 28.9.08 durchzuhalten!

21.07.2008 von Sigrid Deitelhoff
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Nun reicht es aber mit dem Regenwetter!

von Sigrid Deitelhoff

Wir schließen uns der Meinung des kleinen Prinzenbad-Philosophen an: