01.08.2010 von Sigrid Deitelhoff
Heute morgen war ein Teilbereich des Prinzenbad-Eingangs mit einem rot-weißen Band abgesperrt. Wieso, wußte niemand – auch nicht das Prinzenbad-Personal!? Und natürlich wurde in der Prinzenbad-Cafeteria gleich wild spekuliert, was der Grund für diese Absperrung sei. Ich habe eine kleine Umfrage unter den Badegästen gestartet.
Folgende Thesen wurden bisher aufgestellt:
1. Kleine Ameisenhaufen wurden an der betreffenden Eingangstelle entdeckt. Das Gebiet wurde inzwischen zum Ameisenschutzgebiet erklärt und mittels Absperrung als solches gesichert.
2. ein Vulkan schlummert in der Tiefe, unter dem betreffenden Prinzenbad-Pflaster. (Wobei ich nicht herausgefunden habe, ob der betreffende Gast dies nun politisch oder geologisch gemeint hat.)
3. Seit einiger Zeit zettelt niemand mehr Schlägereien im Prinzenbad an. Die Sicherheitsfirma hat gerade nicht viel zu tun und versucht mit dieser Aktion auf die Wichtigkeit von Security-Arbeiten im allgemeinen hinzuweisen. Darüberhinaus müssen andere wichtige Aufgabengebiete wie z.B. die “Verteilung von Absperrbändern” erschlossen werden, um eine Arbeitspatzsicherung voranzutreiben.
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17.07.2010 von Sigrid Deitelhoff
Nach den Prügeleien in den Bädern wollen die Bäderbetriebe nun prüfen, ob die Räumungsstrategie die sinnvollste war. Auf jeden Fall sei sie zunächst die erfolgreichste gewesen, weil niemand verletzt worden sei, sagte Sprecher Matthias Oloew am Samstag. Laut Oloew räumten die Sicherheitskräfte in diesem Jahr erstmals Bäder. “Wir wollen jetzt in Gesprächen mit dem Sicherheitspersonal und der Polizei herausfinden, ob die Räumungen der Weisheit letzter Schluss waren”, sagte Oloew.
Schlägereien in Bädern seien vor allem an heißen Tagen ein Problem im ganzen Stadtgebiet, betonte Oloew.
“Auch in Wilmersdorf haben sich schon junge Leute geprügelt.” Vor einigen Jahren habe es dort eine Auseinandersetzung zwischen Zuwanderern aus der Mittelschicht gegeben. “Auch die kriegen sich in die Haare”, sagte Oloew. In einem Pankower Bad seien ebenfalls vor einigen Jahren Jugendliche aneinandergeraten. Damals kämpften Weddinger gegen Pankower Jugendliche.
“Die Bevölkerung lebt normalerweise offenbar in Parallelgesellschaften”, sagte der Sprecher. In Freibädern kämen im Sommer… weiter lesen
16.07.2010 von Sigrid Deitelhoff
Nach einer Schlägerei unter Badegästen ist am Freitag abend das Prinzenbad vorzeitig geschlossen worden. Mehrere Jugendliche hätten sich zunächst untereinander geprügelt und dann Mitarbeiter des Wachschutzes angegriffen, sagte ein Sprecher des Freibades auf ddp-Anfrage.
Um 18.45 Uhr befanden sich noch rund 5000 Gäste in dem Bad. Die Sicherheitskräfte alarmierten die Polizei und veranlassten die Räumung des Prinzenbades. Die Polizeibeamten sorgten mit für einen friedlichen Abzug der Badegäste. In dem Gedränge wurde jedoch offenbar ein Kind verletzt. Deswegen erstattete die Polizei Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Das Bad wurde gegen 19.00 Uhr für Besucher geschlossen, eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit.(ddp-bln/dpa/bb/si)
Mit Besorgnis hat der Vorstand der Berliner Bäderbetriebe, Klaus Lipinksy, auf die Schlägerei am Freitag im Kreuzberger Prinzenbad reagiert. “Wir sind besorgt und alarmiert und appellieren an unsere Badegäste: Behalten Sie trotz der Sommerhitze einen kühlen Kopf”, sagte Lipinsky am Samstag in Berlin.
Laut Lipinsky handelte es sich bei… weiter lesen
12.07.2010 von Sigrid Deitelhoff
“Nach der Räumung des Neuköllner Columbiabades wegen gewalttätiger Zwischenfälle fordert die Junge Union (JU) Konsequenzen. Die wiederholte Gewalt in den Freibädern Neuköllns und Kreuzbergs sei ein Problem, das die Politik nicht länger ignorieren dürfe, sagte der Vorsitzende der Jungen Union Berlin, Conrad Clemens, am Montag. Direkt nach Gewaltvorfällen sollte das betroffene Schwimmbad eine Woche geschlossen bleiben. Nur durch eine direkte Reaktion könne es “Lerneffekte” geben”.(ddp-bln)
Fordert die Junge Union demnächst auch die Schließung von Fußballstadien? Das wäre nur eine logische Konsequenz auf die immer wiederkehrenden Ausschreitungen bei Fußballspielen.
Wie? Es würden damit aber auch die nicht gewalttätigen ZuschauerInnen bestraft… Ja, und….das geht den nicht gewaltbereiten Badegästen in Neukölln und Kreuzberg aber genauso…
Und was ist eigentlich mit den teuren Polizeieinsätzen, die bei jedem Fußballspiel immer eingeplant werden? Wer bezahlt eigentlich die?
12.07.2010 von Sigrid Deitelhoff
In einem Freibad in Neukölln ist es am Samstagnachmittag zu einer größeren Schlägerei unter Badegästen gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, eskalierte eine zunächst verbale Auseinandersetzungen unter etwa 60 Jugendlichen. Als die Polizei eintraf, beruhigte sich die Situation weitgehend.
Bei der Auseinandersetzung, die laut Polizei unterschiedliche Anlässe hatte, wurde ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes durch Schläge und Tritte leicht verletzt. Die Beteiligten wurden des Bades verwiesen. Das Freibad am Columbiadamm wurde gegen 18.00 Uhr vorzeitig geschlossen. (ddp-bln)
Auch in Sarstedt und Goslar hatte die anhaltenden Hitze Folgen. Am Wochenende suchten mehrere junge Leute zu später Stunde Erfrischung in geschlossenen Badeanstalten. Neun Badegäste hätten in der Nacht zum Sonntag in einem Freibad in Sarstedt (Kreis Hildesheim) ein Bad genommen, teilte die Polizei mit.
Bereits in der Nacht zum Samstag waren sechs Jugendliche über den Zaun eines Goslarer Freibades geklettert, um sich dort im Wasser abzukühlen. Die Polizei erwischte die ungebetenen… weiter lesen