27.04.2011 von Sigrid Deitelhoff

Ganz so viel ist noch nicht zu sehen. Aber die zwei bisher aufgestellten Modell-Holzhäuser sehen auf den ersten Blick nach einem Anti-AKW-Hüttendorf aus, das dort im Prinzenbad entsteht. Nach dem Atom-Gau in Fukushima wäre das eigentlich auch keine schlechte Idee. Viele der PrinzenbadlerInnen gelten sowieso als Anti-AKWlerInnen und darüberhinaus als renitent.
Eigentlich eine sympatische Vorstellung. Ich sehe schon die fette Zeitungsschlagzeile vor mir: „PrinzenbadlerInnen errichten ein Anti-AKW-Hüttendorf und demonstrieren für die Energiewende“ Und weiter: Als ersten Schritt fordern sie die Installation von Solaranlagen zur Beheizung des Kreuzberger Sommerbades…
Aber weit gefehlt…
Was dort im Prinzenbad entsteht ist kein Hüttendorf, sondern ein Scubepark: Mobile Schlafboxen bzw. Mobile Bungalows (so die Wortwahl der BetreiberInnen) für Berlin-Touristen. Geworben wird für die Übernachtungsmöglichkeit im Prinzenbad mit dem Standort und dem Image des Schwimmbades: Film-Drehort im Kreuzberger Kultschwimmbad. Das Prinzenbad als Urlaubsparadies mitten in der Stadt, bislang zweitgrößtes… weiter lesen
27.08.2009 von Sigrid Deitelhoff
Wegen des schönen Wetters bleiben die folgenden Berliner Freibäder bis Ende September offen:
Prinzenbad, Olympia-Stadion, Seestraße und Wilmersdorf. Das Strandbad Wannsee bleibt bis einschließlich 26. September zugänglich, teilten die Berliner Bäderbetriebe am Mittwoch mit. Außerdem sind folgende Freibäder bis Ende September geöffnet: Plötzensee, Jungfernheide, Friedrichshagen, Wendenschloß, Grünau, Weißensee und Orankesee.
25.08.2009 von Sigrid Deitelhoff
Die Berliner Bäderbetriebe überlegen, einen Teil der Prinzenbad-Liegewiese zukünftig anders zu nutzen. Die Besucherzahlen sind auch hier – ebenso wie in anderen Freibädern – zurückgegangen. Es wird also zu überlegen sein, welche Vermarktungsmöglichkeiten es nun für so ein Grundstück gibt. Der Badebetrieb muß natürlich weiterhin gewährleistet sein. Möglicherweise könnte er sogar ganzjährig ausgeweitet werden. Es gibt bereits einige Anfragen, wie in der “Berliner Woche” (Lokalausgabe für Kreuzberg) am 5.8.09 zu lesen war – z.B. für Supermärkte, Fitness-Studios und Wohnflächen.
Hier nun mein Vorschlag:
Es könnte ein kleines Prinzenbad-Wellness-Hotel gebaut werden, natürlich mit freiem Eintritt für die Hotelgäste ins Prinzenbad. Das Hotel hätte ein Prinzenbad-Fitness-Studio mit Sauna und einem Sportangebot, daß eher Reha-Maßnahmen und fernöstliche Bewegungskünste anbietet, wie z.B. Yoga, Tai-Chi, Qi Gong und Pilates. Außerdem könnten Wassergymnastik-Kurse in einem der Prinzenbadbecken realisiert werden. Wenn das Mehrzweckbecken (im Winter mobil überdacht) ansonsten in ein kleines Hallenbad umgewandelt werden könnte mit einem… weiter lesen