Posts Tagged ‘Schwimmstile’

26.05.2011 von Sigrid Deitelhoff
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Ist Schwimmen mehr als Kachelnzählen?

von Sigrid Deitelhoff

Eine unserer taffsten PrinzenbadlerInnen hat mich auf einen interessanten Schwimmblog aufmerksam gemacht. Bruno Baumgartner, Schwimmer und Blogger, trainiert für eine besondere Art der Freiwassersaison. Er hat sich nichts Geringeres vorgenommen als den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Mal ehrlich, wer will das schon von uns. Die Temperaturen im Prinzenbad-Bergsee reichen gerade mal so aus, um unsere 1000 bis 2000 m ohne Neoprenanzug zu schaffen.

Interessant ist die SchwimmerInnen-Typologie, die Bruno Baumgartner in seinem Schwimmsport-Blog auflistet.

Wer von uns kennt sie nicht auch: die TriathletInnen, die Seerosen, SeniorInnen, LinienschwimmerInnen, die PlatzvernichterInnen, GeschichtenerzählerInnen und die SchlägerInnen. Sie alle gibt es auch im Prinzenbad. Allerdings haben wir noch einige weitere Spezies zu bieten, die es nur im Sommerbad Kreuzberg und nicht in den Schweizer Freibädern gibt.

Z.B. die Pinguin-Schwimmer, die fröstelnd mit eng am Körper anliegenden Armen am Beckenrand stehen und zweifelnd auf das kalte Sportbecken schauen. Mindestens 5… weiter lesen

25.08.2010 von Sigrid Deitelhoff
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TriYogisches Delphinschwimmen

von Sigrid Deitelhoff

Vor ein paar Tagen sah ich im Sportbecken eine Schwimmerin, die locker 200 Meter Delphin schwamm. Ihr Schwimmstil sah so ästhetisch und nach einer “Leichtigkeit des Seins” aus, daß ich voller Ehrfurcht am Beckenrand stehen blieb und ihr beim Schwimmen zuschaute – zuschauen mußte.

Ihre Wellenbewegung begann (wie es sich beim Delphinschwimmen ja auch gehört) mit dem Kopf. Die Welle setzte sich entlang der Wirbelsäule bis zum Becken fort. Also eine von vorne nach hinten wandernde Welle. Die Bewegung sah schon fast triyogisch aus, nur das sie in umgekehrter Richtung verlief. Die Welle im TriYoga beginnt mit dem unteren Rücken im Lendenwirbelbereich und setzt sich fort bis ganz zum Schluss der Kopf folgt.

Ich habe schon so einige gute Techniken im Schwimmsport gesehen, aber selten so eine gleichermaßen langsam-exakte, fast schon meditative, aber trotzdem energiegeladene Delphinbewegung.

WAHNSINN! MEINE HOCHACHTUNG!

Wer ein bißchen üben möchte:

Michael Phelps beim Delphinschwimmen

19.08.2010 von Sigrid Deitelhoff
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John von Düffel im Prinzenbad

von Sigrid Deitelhoff

Da saß er am Rand des Sportbeckens und las aus seinen Romanen “Schwimmen” und “Von Wasser und anderen Welten”. Die Berliner Bäderbetriebe hatten John von Düffel zu einem “Talk am Pool” eingeladen. Noch kurz vor der Lesung am Mittwoch Abend wurde wegen des ständig wechselnden Wetters überlegt, ob der “Talk am Pool”  in die Umkleideräume verlegt werden müsste. Die Premiere “Lesung mit Megaphon” war dann diesem Umstand geschuldet. Zum Glück blieb uns das Wetter im Laufe des Abends gewogen. Vor der Lesung gab es Musik und nachher ein hervorragendes Büffet in der Prinzenbad-Cafeteria.

John von Düffel ist nicht nur ehemaliger Langstreckenschwimmer und Theaterfachmann, zur Zeit Dramaturg am Deutschen Theater in Berlin, sondern auch der literarische Fachmann für die Themen “Wasser und Schwimmen”.
In seinen Romanen und im “Talk” mit Norbert Thomma vom Tagesspiegel – erzählt er u.a. von seinem USA-Aufenthalt, der meditativen Einsamkeit… weiter lesen

07.08.2010 von Sigrid Deitelhoff
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“Talk am Pool” mit John von Düffel

von Sigrid Deitelhoff

Wunderbar. Ja, Ja, Ja! Er kommt zu einer Lesung ins Prinzenbad. Ich oute mich an dieser Stelle als ein großer – nein, als ein ganz großer John-von-Düffel-Fan.

Am 18. August 2010 gibt es einen “Talk am Pool” mit ihm im Prinzenbad. John von Düffel, ehemaliger Langstreckenschwimmer, ist nicht nur Dramaturg am Deutschen Theater Berlin, sondern auch Autor wunderbarer Bücher wie z.B. “Vom Wasser”, “Wasser und andere Welten”, “Schwimmen. Kleine Philosophie der Passionen”. Darüberhinaus ist er Herausgeber der Kulturgeschichte des Schwimmens mit dem schönen Buchtitel “Ich nehme dich auf meinen Rücken, vermähle dich dem Ozean”.

Im Prinzenbad wird John von Düffel am Rand des “Bergsees” (Sportbecken) um 20 Uhr aus seinem Buch “Vom Wasser” lesen. Vorher gibt es Musik und nach seiner Lesung… weiter lesen

26.07.2010 von Sigrid Deitelhoff
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Neue Trainingsmethoden aus den USA (2)

von Sigrid Deitelhoff

Eine Schwimmkollegin empfahl mir gestern nach einem mitleidigen Blick auf meinen immer noch etwas geschwollenen Fußknöchel, mit einem Pull Buoy zu kraulen. Da hätte ich natürlich auch selbst ‘drauf kommen können. Wer Pull Buoys erfunden hat und in welchem Land, habe ich letztendlich nicht herausbekommen. Eventuell war es WR Master Ron Johnson aus Arizona, ehemaliger Trainer an der Arizona State University. Im Zweifelsfall wurde der Pull Buoy sowieso in den USA erfunden (schon allein wegen der Überschrift zu diesem Beitrag).

Pull Buoys als Schwimmhilfen für verschiedene Trainingsmethoden sind nicht wirklich neu, auch wenn sie mir als Möglichkeit entfallen waren. Und sie eignen sich hervorragend zum Schwimmen mit einem verstauchten Fußknöchel. Die Beine lassen sich damit ruhigstellen, indem so eine Art Schaumstoffteil zwischen die Oberschenkel geklemmt wird. Die Beine  gleiten ohne aktive Kraul-Bewegung durchs Wasser. Nur die Kraularme müssen intensiv arbeiten, sie schaufeln den Körper nach vorn. Das trainiert natürlich enorm… weiter lesen

20.07.2010 von Sigrid Deitelhoff
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Neue Trainingsmethoden aus den USA (1)

von Sigrid Deitelhoff

Ich ruhte mich am Beckenrand des Sportbeckens aus, als eine meiner Mitschwimmerinnen laut anmerkte, ich hätte mir in der letzten Zeit einen grauenhaften Schwimmstil angewöhnt. Was denn mit mir los sei? Wieso Schwimmstil, konterte ich, das ist die neue Trainingsmethode aus den USA. Ob sie die noch gar nicht kennen würde? Was, wirklich, fragte meine Kritikerin, jetzt schon wesentlich interessierter. Ja, klar – mit diesem “Ein-Bein-Kraulschlag” läßt sich sowohl die Koordination der Armbewegungen als auch der Rhythmus der Kraulbeinbewegung verbessern, fuhr ich fort. Oh, das ist ja spannend. Das mußt Du später auf der Cafeteria-Terrasse aber mal etwas ausführlicher erzählen, regte sie an.

Dort habe ich mich dann als ungeduldige Schwimmerin geoutet, die sich vor ein paar Tagen den Fußknöchel verstaucht hat und nun nur noch mit einem Bein den Kraulschlag ausführen kann.

Nein, also keine neue Trainingsmethode.  “Oh, wie schade. Diese neue Methode klingt eigentlich überzeugend”,  kommentierte meine Schwimmkollegin.… weiter lesen

24.06.2010 von Sigrid Deitelhoff
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Public Swimming

von Sigrid Deitelhoff

Ein Public Viewing zur Fußball-WM im Prinzenbad wird von der FIFA nicht erlaubt. Ich weiß nicht, ob ich darüber wirklich traurig sein soll. Wohl eher nicht! Die Vorstellung, bei einer Fußball-Liveübertragung meine Bahnen zu ziehen, finde ich auch nicht besonders prickelnd. Das stört nur die Meditation.

Stattdessen fände ich ein Public Swimming lustig. Alle paar Tage könnten wir uns ein interessantes Trainingprogramm ausdenken und zu bestimmten Uhrzeiten ein Public Swimming veranstalten.

Ein erster Vorschlag für Samstag, den 27.6. morgens um 8:30 im Sportbecken.

Eine 800 m Schwimmpyramide wie folgt:

  • 50 m (also 1 Bahn) Brustschwimmen
  • 100 m (also 2 Bahnen) Kraulschwimmen
  • 150 m  (3 Bahnen) Brustschwimmen
  • 200 m (4 Bahnen) Kraulschwimmen
  • 150 m (3 Bahnen) Brustschwimmen
  • 100 m (2 Bahnen) Kraulschwimmen
  • 50 m Brust (1 Bahn) Brustschwimmen
  • Ausschwimmen! Fertig!

Wir sehen uns am Beckenrand?!

13.08.2009 von Sigrid Deitelhoff
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Von Schwimmarten, Schwimmstilen und Badeordnungen

von Sigrid Deitelhoff

… kein Wunder bei diesem coolen XXL-Look der Badehose.

Während sich die LeistungsschwimmerInnen bisher noch in hautenge Badehosen zwängen, lieben die Freibad-Kids die extra-langen Wadenschmeichler.
Nun haben jedoch die Bäderbetriebe in Allstedt in Sachsen-Anhalt mit Verweis auf die Badeordnung das Tragen langer Badehosen im Wasser aus hygienischen Gründen verboten. Darüberhinaus wird mit den vollgesogenen Hosen auch zu viel Wasser aus dem Schwimmbecken geschleppt und das kostet wieder Geld.

Auch in den Berliner Bäderbetrieben sind lange Badehosen, die über das Knie hinausreichen, nicht erlaubt. Dies kann jedoch in den 63 Berliner Bädern kaum kontrolliert werden. Die Bademeister drücken ein Auge zu, so lange die Badehosen wasserfest sind.

Ab 2010 verbietet der Internationale Schwimmverband (FINA) hautenge High-Tech-Anzüge. Eine Expertenkommission wird dann den Begriff “Textil” neu definieren. 6 Monate vor den Schwimmmeisterschaften 2010 müssen die Ausrüster ihre Badeanzüge der FINA zur Überprüfung zur Verfügung stellen.

Ob die SpitzenschwimmerInnen dann demnächst mit… weiter lesen