01.08.2010 von Sigrid Deitelhoff
Heute morgen war ein Teilbereich des Prinzenbad-Eingangs mit einem rot-weißen Band abgesperrt. Wieso, wußte niemand – auch nicht das Prinzenbad-Personal!? Und natürlich wurde in der Prinzenbad-Cafeteria gleich wild spekuliert, was der Grund für diese Absperrung sei. Ich habe eine kleine Umfrage unter den Badegästen gestartet.
Folgende Thesen wurden bisher aufgestellt:
1. Kleine Ameisenhaufen wurden an der betreffenden Eingangstelle entdeckt. Das Gebiet wurde inzwischen zum Ameisenschutzgebiet erklärt und mittels Absperrung als solches gesichert.
2. ein Vulkan schlummert in der Tiefe, unter dem betreffenden Prinzenbad-Pflaster. (Wobei ich nicht herausgefunden habe, ob der betreffende Gast dies nun politisch oder geologisch gemeint hat.)
3. Seit einiger Zeit zettelt niemand mehr Schlägereien im Prinzenbad an. Die Sicherheitsfirma hat gerade nicht viel zu tun und versucht mit dieser Aktion auf die Wichtigkeit von Security-Arbeiten im allgemeinen hinzuweisen. Darüberhinaus müssen andere wichtige Aufgabengebiete wie z.B. die “Verteilung von Absperrbändern” erschlossen werden, um eine Arbeitspatzsicherung voranzutreiben.
weiter lesen
16.07.2008 von Sigrid Deitelhoff
Ich habe es ja leider nicht gesehen. Aber erzählt wurde es mir voller Empörung. Es hat wohl einen Fernsehbeitrag vor circa einer Woche über das Prinzenbad in der Sendung “Brisant” gegeben.
Nach dem Motto: Das Prinzenbad – ein furchtbares Chaotenbad.
Wie mir die Badegäste erzählten, wurde ein Mitarbeiter der für das Prinzenbad zuständigen Security-Firma interviewt. Der hielt zwei halbe grüne Bleistifte in die Kamera und erzählte, daß Solche von Chaoten ständig extra zerbrochen und in den Rasen gesteckt würden, damit sich die Badegäste verletzten. Aber nun kehren andere Zeiten ein – Dank der Hilfe dieser tollen neuen Sicherheitsfirma, die für das Prinzenbad zuständig ist. Endlich trauen sich wieder die deutschen Familien ins Schwimmbad (ach, ja? – wird nun eine Statistik am Einlaß täglich erstellt? Habe ich noch gar nicht bemerkt…)
Wie gut, daß wir diese Sicherheitsfirma haben…
Aber mal im Ernst: Das ist ja wohl der größte… weiter lesen
04.07.2008 von Sigrid Deitelhoff
Nun ist es wieder so weit. Die Jung-Spatzen machen im Prinzenbad ihre Flugübungen, aber sie verfeinern auch nach und nach ihre Angriffstechniken, eben wie alle Halbstarken im Prinzenbad.
Von Jahr zu Jahr wird die jeweilige Generation mutiger beim Wegschnappen von Croissants und sonstigem Gebäck, das wir uns zuvor in der Cafeteria gekauft haben.
Anscheinend werden sie nicht mehr von ihren Eltern gefüttert und müßten sich eigentlich selbst um Nahrung kümmern. Faul wie diese Kreuzberger Generation ist, bemühen sie sich jedoch nicht um artgerechte Ernährung wie z.B. Döner, Burger und Doppel-Whopper, sondern warten auf die Fütterung durch die Badegäste.
Besonders Mutige stürzen sich aus dem freien Flug auf unser Frühstück und werden noch nicht einmal auf die Hausverbotsliste der für das Prinzenbad zuständigen Security-Firma gesetzt.

Foto: Sigrid Deitelhoff