13.09.2011 von Sigrid Deitelhoff
Was machen die PrinzenbadlerInnen in der Wintersaison – ausser Joggen, Meditieren, Yoga oder TaiChi zu praktizieren? Einige der Stammgäste sind im Winter sogar auf Skiern unterwegs. Brrr! Nichts liegt vielen von uns ferner als eine Sportart auf gefrorenem Eis – auch wenn Schnee und Eis letztendlich Wasser sind.
Trotzdem: Ein Hallenbadbesuch finde ich da einladender. Muss ja auch nicht immer nur zum Schwimmen sein. Das haben einige von uns am Wochenende im Stadtbad Neukölln schon mal ausprobiert.
Dort wurde die Unterwasseroper AquAria_PALAOA “Das Alter der Welt” aufgeführt. Ja, um es vorweg zu nehmen: Bei dieser faszinierenden Verbindung von Wasser und Gesang wird auch unter Wasser gesungen. Aber auch der Gesang ausserhalb des Wassers in dieser wunderschönen Jugendstil-Schwimmhalle, die wie eine fünfschiffige Basilika gebaut ist, war überzeugend.
Thema der Unterwasseroper (und damit eigentlich auch Umwelt-Oper) ist die Zerstörung der polaren Ökosysteme. Vor Beginn der Darbietung erzählen uns Wissenschaftler der Neumayer Station… weiter lesen
08.09.2011 von Sigrid Deitelhoff
Die neueste Trendsportart ist Stand Up Paddle Surfing oder auch kurz SUP genannt. Dabei handelt es sich um eine Wassersportart, bei der SportlerInnen aufrecht auf einem Surfbrett stehen und sich mit Hilfe eines Paddels fortbewegen. Also für Menschen – so scheint es auf den ersten Blick - die nicht wirklich mit Wasser in Berührung kommen wollen. Oder für Steh-SchwimmerInnen.
Vor ein paar Jahren habe ich diese Sportart zum ersten Mal in Hamburg gesehen, aber meiner Beobachtung keine weitere Bedeutung beigemessen. Unter “norddeutschen Spleen” habe ich diese Fortbewegung auf dem Wasser eingeordnet. Inzwischen gibt es aber sogar schon SUP-Kurse und SUP-Schulen. In Vancouver ist diese Sportart häufig zu sehen. Inzwischen ist sie aber auch in Berlin angekommen – so meine Beobachtung am letzten Wochenende auf der Spree.
Erfunden wurde das Stand Up Paddle Surfing aber nicht im Norden Deutschlands, sondern von polynesische Fischern, die sich in ihren Kanus stehend vor Tahiti… weiter lesen
02.09.2011 von Sigrid Deitelhoff
Documentary of Rock Balancing by artist Kent Avery in Stanley Park, Vancouver

Kent Avery
Fotos: ©Sigrid Deitelhoff

Stein-Skulpturen von Kent Avery, Vancouver
18.06.2011 von Sigrid Deitelhoff
Eine Bademütze für Yogis und Yoginis

Foto: Sigrid Deitelhoff
Einige Asanas sind auf der Bademütze gut sichtbar: z.B.der Berg (Tadasana), der Sonnengruß (Suryanamaskara), der Schwan (Hamsásana), der Baum (Vrikshasana), das Boot (Shalabhasana).
Es gibt übrigens tatsächlich eine Sportart bzw. Yoga-Richtung, die das Element Wasser mit dem Yoga verbindet. Aqua-Yoga nennt sich diese Richtung. Sie verbindet Yoga- mit Wassergymnastik-Übungen und eignet sich besonders für Menschen mit körperlichen Handicaps wie Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden oder Verletzungen. Beim Aqua-Yoga kann der Widerstand und Druck des Wassers, die Temperatur und Auftriebskraft genutzt werden, um den Körper möglichst schonend zu trainieren. Schade, dass keine Aqua-Yoga-Kurse im Prinzenbad angeboten werden. Ich finde solche Crossover-Sportarten spannend und würde an so einem Kurs teilnehmen.

25.08.2010 von Sigrid Deitelhoff
Vor ein paar Tagen sah ich im Sportbecken eine Schwimmerin, die locker 200 Meter Delphin schwamm. Ihr Schwimmstil sah so ästhetisch und nach einer “Leichtigkeit des Seins” aus, daß ich voller Ehrfurcht am Beckenrand stehen blieb und ihr beim Schwimmen zuschaute – zuschauen mußte.
Ihre Wellenbewegung begann (wie es sich beim Delphinschwimmen ja auch gehört) mit dem Kopf. Die Welle setzte sich entlang der Wirbelsäule bis zum Becken fort. Also eine von vorne nach hinten wandernde Welle. Die Bewegung sah schon fast triyogisch aus, nur das sie in umgekehrter Richtung verlief. Die Welle im TriYoga beginnt mit dem unteren Rücken im Lendenwirbelbereich und setzt sich fort bis ganz zum Schluss der Kopf folgt.
Ich habe schon so einige gute Techniken im Schwimmsport gesehen, aber selten so eine gleichermaßen langsam-exakte, fast schon meditative, aber trotzdem energiegeladene Delphinbewegung.
WAHNSINN! MEINE HOCHACHTUNG!
Wer ein bißchen üben möchte:
Michael Phelps beim Delphinschwimmen
12.06.2010 von Sigrid Deitelhoff
Ich muß da mal was richtig stellen: Nein, die beiden Jungs von 4 und 8 Jahren waren nicht meine Söhne, sondern die von einer guten Freundin, denen ich das Prinzenbad heute mal näher bringen wollte. Schließlich muß die nächste Prinzenbadgeneration rekrutiert werden.
Bei den PrinzenbadlerInnen, die mich nur ohne Kinderanhang kennen, gab es dann doch die eine oder andere Irritation.
Nach dem Wasserballspielen im NichtschwimmerInnenbecken mit den beiden Kids auf der Cafeteria-Terasse angekommen, rief mir A. fragend hinterher: “Na, bist Du auf den Mann gekommen?”
Für eine Mitschwimmerin, die ich eigentlich täglich sehe, war ich erstmal unsichtbar. Eine halbe Stunde später bemerkte sie mich überrascht: “Oh, das bist Du ja. Habe Dich gar nicht erkannt – so mit Anhang”
Nach der Bestellung von Kakao, “Pommes weiß” und Eis (in der Reihenfolge) meinte Matze vom Cafe im Hinblick auf Kinder im Allgemeinen nur: “Also – ein Sportwagen ohne Kinder wäre mir… weiter lesen