Liebe LeserInnen, ab Montag blogge ich an dieser Stelle von der internationalen “Sommer-Uni”, die in der kommunenartigen Lebensgemeinschaft “Tamera – Heilungsbiotop I” im portugiesischen Alentejo stattfindet. Hier gibt es selbst angelegte Seen in ansonsten trockener Umgebung. Obst und Gemüse werden selbst angebaut, die Ernährung ist vegan. Wie lebt es sich… weiter lesen
Der vorletzte Reisetag begann mit einem Besuch beim “Holy Land Trust” und dem “Palestinian News Network”, zwei NGOs, die sich um den Aubau einer gewaltfreien Zivilgesellschaft und um objektive Berichterstattung aus den besetzten Gebieten bemühen. Eine junge US-Journalistin, die New York vor acht Jahren verließ um das Unrecht in Israel/… weiter lesen
In Beit Jala, einer Stadt bei Bethlehem besuchten wir die deutsche Schule Talitha Kumi (das biblische “Steh auf, Mädchen”), von der auch Sumaya Farhart-Nasar in ihrem Buch “Thymian und Steine” schreibt, und sprachen mit dem sympathischen Leiter Dr. Georg Dürr sowie drei SchülerInnen über das Leben als ChristIn im… weiter lesen
Ein Deutscher, der bei einer UN-Behörde arbeitet und seit über 10 Jahren in Jerusalem wohnt, führte uns durch die Altstadt und erklärte uns, wie jüdische Siedler erfolgreich versuchen, Wohnraum im arabischen Viertel zu besetzten. Eine einfache Variante: sie mieten sich in einem Häuschen ein Zimmer, nehmen weitere zur Miete… weiter lesen
Heute früh stand eine Rundfahrt rings um Jerusalem mit der engagierten Angela Godfrey-Goldstein vom Israeli Comitttee Against House Demolition an. Sie führte uns zunächst zu einem Aussichtspunkt, an dem die israelische Besiedlung Ost-Jerusalems, das ja dem zu schaffenden palästinensischen Staat zugeordnet werden soll, dramatisch sichtbar wurde.
Wie mittelalterliche Wehrfestungen trohnen… weiter lesen
Zur Schaffung eines realistischen Überblicks über dieses eigenwilige, zerteilte Stück Welt besuchten wir zunächst einen sympathischen Siedler in der rund 30 Jahre alten Siedlung Kfar Adumim. Die Wüste haben er und seine Kompatrioten wirklich schön grün hinbekommen, alles blüht und duftet inmitten der “Gated Community”, im Sicherheitsbereich in der… weiter lesen
Heute ging es über die römische Ausgrabungsstätte Sebastia, in deren Amphitheater heuer Elite-Soldaten in großer Zeremonie vereidigt werden, nach Jenin, im Norden. Je nach Lesweise ein im Widerstand ehemals sehr aktives Städchen bzw. ein brutales Ex-Terrornest.
Viele Attentäter-Wiederstandskämpfer kamen aus Jenin, was die israelische Armee 2002 dazu veranlasste, die Stadt… weiter lesen
An der Bir Zeit Universität bei Ramallah fühlten wir uns gar nicht fremd, die Lehrkräfte streikten gerade, die engagierten Studenten waren trotzdem am Start. Der PR-Chef erklärte uns, wie rührend und einsatzbereit die Uni, die Profs und die Studenten trotz Besatzung und Schikanierungen versuchen, ihr Bestes zum Wohle aller zu… weiter lesen
Die erste Tour durch das wohlhabend und sauber erscheinende Ramallah beeindruckte die Reisegruppe. Keine Trümmer, kein Schutt, keine Fatah-, Hamas- oder Djihad-Flaggen und nur noch wenige verblichene Märtyrerposter an den Häuserwänden erinnern an die heiße Zeit der letzten Intifada. Als ersten Termin entschied sich die Gruppe spontan für einen Besuch… weiter lesen
Die Einreise der taz-Leserreise-Teilnehmer “Reise in die Zivilgesellschaft Palästinas” verlief problemlos. Bis auf zwei Einreisen, nämlich die der mitreisenden taz-Journalistin und eines jungen Mannes, der wahrscheinlich nur die falsche Bartmode trug.
Die ausgesprochen freundliche Schikanierung meiner Person begann bereits um 8 Uhr morgens am Berliner Flughafen Schönefeld. Eine zierliche… weiter lesen