Der vorletzte Reisetag begann mit einem Besuch beim “Holy Land Trust” und dem “Palestinian News Network”, zwei NGOs, die sich um den Aubau einer gewaltfreien Zivilgesellschaft und um objektive Berichterstattung aus den besetzten Gebieten bemühen. Eine junge US-Journalistin, die New York vor acht Jahren verließ um das Unrecht in Israel/ Palästina zu dokumentieren, erklärte uns, mit welchen Schwierigkeiten Journalisten hier zu rechnen haben. Freies Geleit für freie Presse in der “einzigen Demokratie im Nahen Osten”? Falsch gedacht. Eher sind Journalisten Vogelfrei! Passend dazu die frische Rangliste der Pressefreiheit: Israel belegt im Umgang mit der Presse in den besetzten Gebieten den traurigen 149. Platz, zwischen Kongo und Aserbaidschan. Doch trotz geringster finanzieller Mittel ist es den Kollegen vom “PNN” eine menschliche Verpflichtung, in Palästina journalistisch Stellung zu halten, Unrecht zu dokumentieren und zu hoffen, die Welt zum Umdenken zu bewegen.
Nächster Programmpunkt war die Geburtskirche Jesu’ in Bethlehem. Wir durften uns… weiter lesen