Archive for November, 2006

30.11.2006 von Heiko Werning
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Achtung! Drogen schaden Ihrer Gesundheit!

von Heiko Werning

Q.e.d.

30.11.2006 von Heiko Werning
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Nashornleguane im Zoo vermehrt

von Heiko Werning

Wirtelschwanzleguane (Gattung Cyclura) sind beeindruckende Großechsen aus der Karbik; alle Arten sind gefährdet, einige gehören sogar zu den am stärksten bedrohten Tieren der Welt, von denen nur noch eine Handvoll existiert. Gerade bei solchen Arten kommt den Nachzuchtbemühungen in Zoos und Privathand größte Bedeutung zu und kann über das Fortbestehen entscheiden.

Nashornleguan-Babys.jpg

Erfreulicherweise hat das zunehmende Wissen um die terraristischen Anforderungen auch so relativ schwieriger Arten wie den Cycluren in den letzten 20 Jahren erheblich zugenommen, übrigens unter wesentlicher Beteiligung von Privatleuten, die mit teils spektakulärem Aufwand Anlagen für die gut 1,50 m großen, massigen Tiere errichtet haben. Inzwischen kann bei einigen Arten, wie dem Nashornleguan (Cyclura cornuta) von regelmäßigen Nachzuchterfolgen gesprochen werden, wenn diese auch immer noch eine Besonderheit darstellen. Besonders sind hier die Erfolge des Exotariums im Zoo Frankfurt/M. sowie des Aquazoos & Löbbecke-Museums in Düsseldorf herauszustellen. Heute bekomme ich eine Pressemitteilung herein, aus der hervorgeht,… weiter lesen

24.11.2006 von Heiko Werning
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Tier der Woche: das Flusspferd

von Heiko Werning

Es wird viel zu viel geschimpft über Berlin. Dabei erlaubt die Metropole jedem Menschen, der willig ist, dies anzunehmen, höhere Einsicht und Erhabenheit. Denn sie unterhält im Zoo ein Flusspferdhaus. Ein Flusspferdhaus, dessen Wasserbecken wie in einem großen Landschaftsaquarium mit einer Glasscheibe abgetrennt ist, sodass die Zuschauer direkt in das Unterwasserreich der Flusspferde blicken können. Und auf die Flusspferde selbst auch, aus nächster Nähe und ohne störende Gitter.

Es gibt wenig erfreulichere Anblicke auf der Welt als ein Flusspferd. Umso erstaunlicher ist es, dass es auch in Berlin Menschen gibt, die wertvolle Lebenszeit damit vergeuden, Computerzeitschriften oder Martin Walser zu lesen, in Kleidungsgeschäften nach etwas, was sie dann schick nennen, zu suchen oder zu Fußballspielen zu gehen; dabei könnten sie stattdessen doch auch die Flusspferde im Zoo anschauen. Im Regelfall liegen diese irgendwo herum und machen gar nichts, außer verdammt imposant zu sein. Verdammt imposant zu sein, ohne irgendetwas dafür zu tun, ist eine sehr schöne Eigenschaft. Wie viel Unheil entsteht, nur weil Menschen imposant wirken wollen, obschon sie es doch so gar nicht sind? Die arabischen Jugendgangs auf der Straße mit ihrem Gestammel, ihren aufgeplusterten Jacken, den lächerlichen Schiffchen-Rasur-Frisuren und dem ganzen Ghetto-Getue, und dann aber zu Hause vor Mama und Papa wegducken und das Schwesterchen verpetzen, wenn es sich das Kopftuch abnimmt. Oder zu viert einem anderen den MP3-Player klauen wollen. Ganz zu schweigen von den mecklenburgischen Relikt-Jugendlichen, die sich in Bomberjacken und Springerstiefeln packen, um beeindruckend zu wirken, und dann doch nur in Gruppen einzelne Schwächere verprügeln können.

Ein Flusspferd muss niemandem vorspielen, dass es imposant ist, es ist einfach imposant. Dabei spielt es sich kein bisschen auf. Wenn es will, kann das Flusspferd sich durchaus durchsetzen, ganz allein, ohne Stiefel und ohne Meute – es ist das gefährlichste Großtier in Afrika.

Philipp Wagner

Flusspferde, verärgert Foto: Philipp Wagner
Wenn man es in Ruhe lässt, liegt … weiter lesen

24.11.2006 von Heiko Werning
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Hymnen der Großstadt (Berlin, Sa 25.11. 20.30 Uhr)

von Heiko Werning

Eine neue Veranstaltungsreihe erblickt das Dunkel der Berliner Nacht: Hymnen der Großstadt – ein Abend mit den Liedersachern. Präsentiert von Ivo Lotion, werden von Ahne und mir handverlesene Gäste schöne Lieder jedweder Stilrichtung singen. Zur Premiere am Samstag sind das: Manfred Maurenbrecher, Martingo, Konrad Endler, Ekki Busch sowie Ivo & ich.

liedersacher.jpg

Und dann demnächst an jedem letzten Samstag im Monat im:

Zebrano-Theater,Lenbachstr. 7a, S Ostkreuz
Kartentelefon: 030-29049411

21.11.2006 von Heiko Werning
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Mal gelungen: Frösche im SPIEGEL

von Heiko Werning

Oft und ausführlich wurde in diesem Blog schon auf den SPIEGEL geschimpft, da kann man auch mal bedenkenlos loben, wenn etwas gut gelungen ist.

SPIEGEL-Frösche.jpg

In der aktuellen Print-Ausgabe, also quasi der von heute, findet sich ein Artikel über die weltweite Amphibienkrise, sicherlich das dramatischste Geschehen in der gesamten Artenschutzproblematik derzeit, nur leider bisher von der breiten Öffentlichkeit weitgehend ignoriert. Der Aufruf renommierter Forscher in “Science, dass alle relevanten Institutionen gezielt an einer “Amphibian Survival Alliance arbeiten sollen, der auch von der diesjährigen Konferenz des Weltverbands der Zoos (WAZA) in Leipzig unterstützt wurde (s. Netzeitung, der hier genannte Betrag für die Nasenfrösche ist leider, leider eine Ente, aber immerhin 4000 Euro sind bisher aus Leipzig zugesagt), hat nun zu der Aufmerksamkeit durch den SPIEGEL geführt. Philip Betge schrieb den durch die Bank gut recherchierten, schönen Artikel, das hat man ja nicht oft bei solchen Themen. Zwar werde ich dort als… weiter lesen

21.11.2006 von Heiko Werning
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Miami Vice im Wrangelkiez

von Heiko Werning

Zustände wie einstmals in der Bronx verspricht uns der SPIEGEL für Berlin ja schon seit geraumer Zeit. Nun weiß ich aus eigener Anschauung nicht, wie es dort so zuging, aber ob solche Schreckensszenarien wie das Folgende aus dem Kreuzberger Wrangelkiez dort auch an der Tagesordnung waren?

Letzten Dienstag: Vier Kinder im Alter von 12 Jahren klauen einem anderen, etwas älteren Kind einen MP3-Player – nein, halt, falsch, zum Glück kam es nicht zum Äußersten: dem 15-jährigen gelang es erfolgreich, den brutalen Raub abzuwehren, die Dreikäsehochs mussten die Flucht antreten. Der Staatsmacht gelang es, in einer dramatischen Polizeiaktion immerhin zwei der Grundschüler zu stellen. Einer der Augenzeugen, Herr Yüksel (Name ausdrücklich nicht geändert), vor dessen Lotto-Toto-Shop die kriminalistische Großtat gelang, berichtet: „Es war wie bei Miami Vice. Die Polizisten sind mit Schlagstöcken und gezogenen Waffen über die Begrünung auf die Kinder zugestürmt.“ Eine deutsche Augenzeugin: „Die kamen in 1.-Mai-Montur an undweiter lesen

16.11.2006 von Heiko Werning
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Kreuzberg = Pariser Banlieue? Der SPIEGEL kann´s nicht lassen

von Heiko Werning

Ah, Kreuzberg diesmal. Hatte mich schon gewundert, wo der turnusgemäße Kiezkrisenreport auf SPIEGEL-online geblieben ist.

Dabei, so sehr der SPIEGEL auch Ghettozustände in Berlin zum Panikartikelschreiben herbeilamentieren möchte, muss man nur genauer hingucken: Wenn einer der migrationshingergründischen Problemjugendlichen formuliert: “Was wollen die Scheiß-Ostbullen hier, die sind kürzer als wir in der BRD und sagen uns, wir sollen wieder in die Türkei gehen?” – dann ist das zwar roh im Audruck, aber doch durchaus trefflich beobachtet. Und wenn ein Polizeisprecher sagt: Doch wenn man den Täter dann bei der Festnahme “etwas grober anfässt, richtet sich die Wut schnell gegen uns.” – ist das denn so schlimm? Oder möchte der SPIEGEL sowas auch unbedingt aus Berlin berichten können?

Man kann aber auch mal eine besonnene Stimme lesen, von einem Kriminologen aus Münster, die sich vor allem mal an den Tatsachen orientiert: “Was steigt ist die Zahl der polizeilich registrierten Gewalttaten. Gleichzeitig… weiter lesen

16.11.2006 von Heiko Werning
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Nachschlag: Halloween & Huber

von Heiko Werning

Der Feuerwehrmann, der über mir wohnt, hat zwei kleine Töchter, so ca. 8 und 10 Jahre alt. Letzte Woche nun stromerten die beiden eigentümlich verkleidet durch den Innenhof und hängten große Schilder auf: „Zur Party: Hinterhaus, 2. Stock“. Bald darauf war es ein rechtes Gewimmel vor meinem Schreibtisch-Fenster, ich kam gar nicht mehr hinterher mit dem grüßenden Heben der Hand, ein buntes Gemisch kleiner Zombies, Hexen und Kürbisse hüpfte quiekend durch den Eingang, auch ein ganzer Schwung Totenköpfe und Skelette war darunter, sodass ich kurzzeitig überlegte, schnell ein paar Fotos zu schießen, um sie der Bild als neue „Schock-Bilder“ zu verkaufen – aber kein Kind der Welt verdient es, durch die Abbildung in diesem Schmutzblatt entwürdigt zu werden, also hielt ich still und bestaunte das fröhliche Treiben, dass ich bald darauf auch akustisch wie sensorisch bezeugen konnte, denn die Decke wackelte unter dem Gespringe und Gejauchze. Offenbar ein ausgelassenes Fest,… weiter lesen

16.11.2006 von Heiko Werning
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Vortrag in Chemnitz (Fr 17.11.): Sonora – zwischen Klapperschlangen und Chuckwallas

von Heiko Werning

Wer in oder um Chemnitz wohnt und – dem momentanen Wetter angemessen – mal was über sonnendurchflutete Wüsten mit vielen Reptilien hören möchte, der ist herzlich eingeladen, am Freitagabend meinem Dia-Vortrag über die nordamerikanische Sonora-Wüste zu lauschen. Zwei Stunden Klapperschlangen, Wüstenleguane, das ganze Getier halt, dazu viel hübsche Landschaft von Arizona bis an die Südspitze von Baja California.

Wüstenleguane.jpg

Kostet keinen Eintritt, aber der veranstaltende Reptilienverein (die DGHT-Stadtgruppe Chemnitz) freut sich über Spenden.

Gaststätte „Am Frischborn“, Max-Planck-Str. 25, 19 Uhr

10.11.2006 von Heiko Werning
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Jurassic Park im Lutschbonbon

von Heiko Werning

Frösche im Supermarkt, Spinnen im Blumentopf, sogar Schlangen im Gartencenter – von wegen moderne Mythen. Viele Terrarianer wissen solche Geschichten zu berichten, und etwas „öffentlichere“ Stellen, wie Museen, Zoos und auch die REPTILIA-Redaktion, erst recht. Es ist schon erstaunlich, wer so alles als blinder Passagier mit den Produkten aus aller Welt ins wenig reptilien- und amphibienfreundliche Deutschland einwandert. In diesem Sommer wurde ich jedoch mit einem Fall konfrontiert, der mich doch zunächst ziemlich verblüffte.

Bonbonechse7.jpg

Ein Süßwarenhersteller aus Deutschland meldete sich über einen Vermittler bei mir und schilderte folgenden Sachverhalt … weiter lesen