26.01.2007 von Heiko Werning
Hymnen der Großstadt – ein Abend mit den Liedersachern. An jedem letzten Samstag im Monat im schmucken Friedrichshainer Zebrano-Theater (Eingang durch gleichnamige, allerdings viel bekanntere Bar). Morgen, am 27.1.: Ivo Lotion präsentiert: den scheuen Fil, Marko Tschirpke, Thilo Bock, The Firecops – und mich. Toll, ich werde präsentiert.

Und dann weiter an jedem letzten Samstag im Monat im:
Zebrano-Theater, Sonntagstr. 8, S Ostkreuz
Kartentelefon: 030-29049411
25.01.2007 von Heiko Werning
Tja Mensch, da war ich doch am Wochenende in Wien auf der Tagung der Österreichischen Herpetologischen Gesellschaft, und dann habe ich es nicht mal geschafft, in Schönbrunn vorbeizuschauen, obwohl die mir doch immer so nette Pressemitteilungen schicken und sogar, und das allein wäre einen Besuch zweifellos wert, ein “Haus der Schrecken” unterhalten:

Im „Haus der Schrecken“ des Tiergarten Schönbrunn sind ab sofort gepanzerte afrikanische Riesenschrecken zu sehen, die bei Insektenliebhabern als „Blutspritzergrillen“ bekannt sind – und die dem sechsjährigen Samuel sichtlich ein wenig Respekt einflößen.
Der Grund für den seltsamen Namen „Blutspritzergrillen“: Bei Belästigung verspritzen die Tiere bis zu 15 Zentimeter weit eine beinahe glasklare Flüssigkeit, die Schleimhautreizungen hervorrufen kann.
Sie stammen aus Tansania, führen eine eher verborgene Lebensweise, ernähren sich von toten Insekten, nehmen aber auch süßes Obst an.
Da sich die „Blutspritzergrillen“ in Schönbrunn schon gepaart haben und regelmäßig Eier absetzen, dürfte sich in einigen Monaten… weiter lesen
10.01.2007 von Heiko Werning
In Vorbereitung auf die morgige Aal-Session in Hamburg im taz-Salon stieß ich auf einen beunruhigenden Artikel in der Wissenschaftszeitschrift New Scientist.

Aal-Larve (Leptocephalus) Foto: Uwe Kils/Wikicommons
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Schon länger ist bekannt, dass die Bestände des Aals dramatisch einbrechen. Der mysteriöse schlangenförmige Fisch pflanzt sich unter bis heute rätselhaften Umständen in der Sargassosee (auch bekannt als Bermuda-Dreieck) östlich von Cuba fort. Genaues weiß man nicht, bis heute gelang es trotz erheblichem Aufwand nicht, … weiter lesen
10.01.2007 von Heiko Werning
Die Nazi-Aale endlich mal wieder. Wie schön. Mikroskopische Betrachtungen helfen, ein makroskopisches System zu verstehen. Und wer noch mal die bekloppte Frage stellt, ob man über Hitler/Nazis/irgendwas lachen darf, der höre sich das ruhig mal an:
Vom “Zigeunerfisch” zur germanischen Delikatesse
Der Aal spielte im Nationalsozialismus eine zwielichtige Rolle. Einerseits wurde er als “Zigeunerfisch” denunziert, andererseits galt er den Nazis als germanische Delikatesse. Einerseits diente er als antisemitisches Stereotyp, andererseits als Fettration in den Lazaretten der Wehrmacht. Dietmar Bartz (Journalist und Aalforscher) und Heiko Werning (Zoologe und Schriftsteller) zeigen, dass der Fisch gegen das Nazi-Konzept von Heimat und Scholle lebte.
Ein Vortrag mit Lichtbildern.
Termin: Donnerstag, 11. Januar, 20 Uhr
Ort: Kulturhaus 73, Schulterblatt 73, 20357 Hamburg
Eintritt: 3 Euro
taz nord präsentiert den taz salon immer am zweiten Donnerstag im Monat.
08.01.2007 von Heiko Werning
Oh, ein schönes Computerspiel in der aktuellen Titanic. Den Highscore krieg ich!