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	<title>Kommentare zu: „Tatort“ Tierhandlung: Engel der Nacht</title>
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	<description>Heiko Werning (Schriftsteller &#38; Reptilienforscher) und Jakob Hein (Schriftsteller &#38; Kinderpsychiater) über das tägliche Fressen und Gefressenwerden in den Sümpfen und Wüsten der Welt.</description>
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		<title>Von: lechuck</title>
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		<dc:creator>lechuck</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 20:25:57 +0000</pubDate>
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		<description>danke! ich hätte den tatort, der gleich wiederholt wird fast gegeuckt! da ich allerdings kein freund vom bodenseeteam bin bin ich froh, diese warnung entdeckt zu haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke! ich hätte den tatort, der gleich wiederholt wird fast gegeuckt! da ich allerdings kein freund vom bodenseeteam bin bin ich froh, diese warnung entdeckt zu haben!</p>
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		<title>Von: Sopran &#187; Blog Archiv &#187; Tatort #662: Engel der Nacht (SWR) - Jetzt aber!</title>
		<link>http://blogs.taz.de/reptilienfonds/2007/04/07/tatort-tierhandlung-engel-der-nacht/comment-page-1/#comment-3538</link>
		<dc:creator>Sopran &#187; Blog Archiv &#187; Tatort #662: Engel der Nacht (SWR) - Jetzt aber!</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 22:06:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...] (Ausführliche Mängelliste hier im taz-Blog) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] (Ausführliche Mängelliste hier im taz-Blog) [...]</p>
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		<title>Von: 49 Suns</title>
		<link>http://blogs.taz.de/reptilienfonds/2007/04/07/tatort-tierhandlung-engel-der-nacht/comment-page-1/#comment-1053</link>
		<dc:creator>49 Suns</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2007 14:46:14 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Reptilien am Bodensee AKA Tatort: Engel der Nacht...&lt;/strong&gt;

Spa&#223;eshalber habe ich mal versucht, alle die &quot;freilaufenden&quot; Reptilien zusammenzusuchen. Erst habe ich mich gefragt, ob das eine k&#252;nstlerisch wertvolle Zutat des Regisseurs war, aber dann wurde ja aufgekl&#228;rt, dass der Junge (Manuel) ei...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reptilien am Bodensee AKA Tatort: Engel der Nacht&#8230;</strong></p>
<p>Spa&#223;eshalber habe ich mal versucht, alle die &#8220;freilaufenden&#8221; Reptilien zusammenzusuchen. Erst habe ich mich gefragt, ob das eine k&#252;nstlerisch wertvolle Zutat des Regisseurs war, aber dann wurde ja aufgekl&#228;rt, dass der Junge (Manuel) ei&#8230;</p>
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		<title>Von: Heiko Werning</title>
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		<dc:creator>Heiko Werning</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2007 16:51:53 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Mulholland Drive&quot; habe ich auch nicht verstanden. Sah aber zumindest gut aus.

Frau Blums gefühliges Bodenseemelodram gehört aber sicher zu zweiten Kategorie. 

Den selbstquälerischen Drang, sowas trotzdem zu gucken, kenne ich aber auch sehr gut. 

Viel &quot;Spaß&quot; also nachher,
Heiko Werning</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mulholland Drive&#8221; habe ich auch nicht verstanden. Sah aber zumindest gut aus.</p>
<p>Frau Blums gefühliges Bodenseemelodram gehört aber sicher zu zweiten Kategorie. </p>
<p>Den selbstquälerischen Drang, sowas trotzdem zu gucken, kenne ich aber auch sehr gut. </p>
<p>Viel &#8220;Spaß&#8221; also nachher,<br />
Heiko Werning</p>
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		<title>Von: Cugel</title>
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		<dc:creator>Cugel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2007 16:40:18 +0000</pubDate>
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		<description>Was für ein herrlicher Verriss, er hat mich richtig neugierig gemacht.

Ich liebe nämlich dieses masochistische Grauen, diesen morbiden Schauer, wenn man merkt, dass man gerade wertvolle Lebenszeit investiert in einen unverstehbaren Film. 
Man fühlt sich herausgefordert, nimmt den Fehdehandschuh gerne auf, wenn er einem von einem verrückten Genie vor die Füße geworfen wurde. Ich möchte hierzu nur zwei Filme von David Lynch anführen: &quot;Mulholland Drive&quot; und &quot;Lost Highway&quot; sind ehrbare Lebensaufgaben für jeden ambitionierten Filmversteher, wobei das ehrliche Eingeständnis des Scheiterns, geäußert mit den letzten Atemzügen auf dem Sterbebett oder post mortem vorgelesen vom Testamentsvollstrecker, nichts weniger ist als ein Zeugnis unerschrockenen Heldentums angesichts einer von Anfang an zum Scheitern verurteilten Aufgabe.
 
Gegen ein Genie anzutreten und sich hoch erhobenen Hauptes schließlich ehrfürchtig zu seinen Füßen niederzulassen, ist keine Schande.

Ärgerlich wird es allerdings, wenn sich hinter der vermeintlichen Herausforderung nicht die Hybris eines genialen Geistes verbirgt, sondern schlichte Dummheit bis hin zur überschrittenen Grenzdebilität. Es ist, als hätte der Weltgeist einen Zufallstreffer gelandet. Man fühlt sich wie ein berühmter, unbesiegter Revolverheld, der durch die Kugel einer fallengelassenen Pistole ins Herz getroffen wird. 
Aus der Herausforderung wird ärgerliche Penetranz. Man fühlt sich unterschätzt, spürt fremde Dummheit fast stofflich gegen den eigenen Schädel branden. Man möchte die Schläfen massieren.

Doch lüstern lockt das Verderben, perfide neckt und betört das Grauen. Schauen, wieviel man aushält und hinterher mit den Minuten prahlen. Das Geld für den Gummiseilsprung sparen und tollkühn zur Fernbedienung greifen. Ultimativ Zeit vernichten, sich an den entsetzten Blicken der Zeitratgeber labend.
 
Oder doch lieber, weltversöhnt, herniedersinken und dem Kritiker danken für die Warnung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein herrlicher Verriss, er hat mich richtig neugierig gemacht.</p>
<p>Ich liebe nämlich dieses masochistische Grauen, diesen morbiden Schauer, wenn man merkt, dass man gerade wertvolle Lebenszeit investiert in einen unverstehbaren Film.<br />
Man fühlt sich herausgefordert, nimmt den Fehdehandschuh gerne auf, wenn er einem von einem verrückten Genie vor die Füße geworfen wurde. Ich möchte hierzu nur zwei Filme von David Lynch anführen: &#8220;Mulholland Drive&#8221; und &#8220;Lost Highway&#8221; sind ehrbare Lebensaufgaben für jeden ambitionierten Filmversteher, wobei das ehrliche Eingeständnis des Scheiterns, geäußert mit den letzten Atemzügen auf dem Sterbebett oder post mortem vorgelesen vom Testamentsvollstrecker, nichts weniger ist als ein Zeugnis unerschrockenen Heldentums angesichts einer von Anfang an zum Scheitern verurteilten Aufgabe.</p>
<p>Gegen ein Genie anzutreten und sich hoch erhobenen Hauptes schließlich ehrfürchtig zu seinen Füßen niederzulassen, ist keine Schande.</p>
<p>Ärgerlich wird es allerdings, wenn sich hinter der vermeintlichen Herausforderung nicht die Hybris eines genialen Geistes verbirgt, sondern schlichte Dummheit bis hin zur überschrittenen Grenzdebilität. Es ist, als hätte der Weltgeist einen Zufallstreffer gelandet. Man fühlt sich wie ein berühmter, unbesiegter Revolverheld, der durch die Kugel einer fallengelassenen Pistole ins Herz getroffen wird.<br />
Aus der Herausforderung wird ärgerliche Penetranz. Man fühlt sich unterschätzt, spürt fremde Dummheit fast stofflich gegen den eigenen Schädel branden. Man möchte die Schläfen massieren.</p>
<p>Doch lüstern lockt das Verderben, perfide neckt und betört das Grauen. Schauen, wieviel man aushält und hinterher mit den Minuten prahlen. Das Geld für den Gummiseilsprung sparen und tollkühn zur Fernbedienung greifen. Ultimativ Zeit vernichten, sich an den entsetzten Blicken der Zeitratgeber labend.</p>
<p>Oder doch lieber, weltversöhnt, herniedersinken und dem Kritiker danken für die Warnung?</p>
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