29.06.2007 von Heiko Werning
Jochen Schmidt scheint sich ja gut geschlagen zu haben.
Ich aber auch, als ich der versammelten Zoo-Prominenz über die Nasenfrösche berichtete.
Danach im 4-Sterne-Tagungshotel “Forsthaus Grünau” in Chemnitz mit freiem WLAN-Zugang quasi live verfolgt, wie es in Klagenfurt läuft. Dabei musste ich mehrfach lachen und habe skeptische Blicke des ein oder anderen Amphibienwartes geerntet. Aber die Berichte von Wissenswerkstattsmarc sind wirklich höchst unterhaltsam. Hoffentlich geht das morgen so weiter.
Tage zwischen Fröschen und Literatur. Schlecht ist das nicht. … weiter lesen
29.06.2007 von Heiko Werning
Faszinierende Welt der Schlangen: Kein anderes Tier löst bei Menschen gleichermaßen so viel Angst und Faszination aus wie die Schlange. Dabei gibt es keinen Grund, sich zu fürchten, wenn man ein bisschen mehr über diese Reptilien weiß. Ich erkläre die geheimnisvolle Welt der Schlangen: Wie gefährlich sind Giftschlangen? Wie muss man sich verhalten, wenn man einer begegnet? Sind unsere einheimischen Schlangen auch gefährlich? Wie groß wird die größte Schlange? Wozu dient die gespaltene Zunge? Wie bewegen Schlangen sich eigentlich so schnell, obwohl sie doch gar keine Beine haben? Und wie arbeiten Schlangenbeschwörer? Und damit auch wirklich niemand Angst vor Schlangen haben muss, bringe ich noch ein besonders nettes Exemplar mit, das dann auch angefasst werden kann. Schlangen sind nämlich gar nicht glitschig! Jedenfalls längst nicht so wie Johannes B. Kerner.
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Jeder Besucher der Kinderuni kriegt einen Ausweis über den besuchten Vortrag! Für Kinder ab 4 Jahren! Und… weiter lesen
27.06.2007 von Heiko Werning
So, ich bin dann mal weg.
Die Zoos wollen ja bekanntlich eine Amphibienarche bauen, und ich helfe etwas beim Zusammenzimmern. Und hoffe auf Unterstützung für die Nasenfrösche.

27.06.2007 von Heiko Werning
Hach, gleich zwei Wettbewerbsteilnehmer, mit denen ich häufiger auftrete und die ich beide sehr schätze. Und dann noch der tolle Peter Licht. Wer sagt denn, dass das Wettgelese in Klagenfurt langweilig sei?
Jochen Schmidt (Chaussee der Enthusiasten) und Jan Böttcher (Herr Nilsson) sind dieses Jahr als Kandidaten zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb nach Klagenfurt, das ist in Österreich, gereist. Die Lesereihenfolge wird am Mittwochabend ausgelost. Die Lesungen finden dann von Donnerstag bis Samstag statt und werden auf 3SAT, das ist ein Fernsehsender, und im Internet live übertragen. Es gibt auch einen Publikumspreis, über den am Samstag (30.6.) von 12:30 bis 20:00 im Internet abgestimmt werden kann. Hoffentlich klappt das besser als beim Grimme-Preis. Aber Obacht: Das ist kein MTV-Voting, es sind sogar Begründungen gefragt. Die werden aber leider nicht alle live vorgetragen.
Man kann auch bei der Autoren-Aktienboerse von www.riesenmaschine.de mitmachen und alte T-Shirts früherer BachmannkandidatInnen gewinnen. Gewaschen, wahrscheinlich.
26.06.2007 von Heiko Werning
Die Telekommunikationsbranche scheint besonders anfällig für absurde, kundenfeindliche, verbrecherische oder sonstwie unangenehme Geschäftspraktiken zu sein, sodass mir ja eigentlich die nachgerade sprichwörtliche, trotzdem aber stetig zu verifizierende Inkompetenz der Telekom noch am liebsten ist. Die sind einfach gar nicht clever genug für krumme Dinger.
Ganz und gar nicht einlassen mag ich mich mit Arcor, denn zu oft stehen Drückerkolonnen, die einem Arcor-Anschlüsse andrehen wollen, vor meiner Haustür und versuchen, sich mit teils trickbetrügerischer Energie bis grober Pöbelei in die Wohnung zu lurchen. Offiziell hat Arcor mit solchen Techniken selbstverständlich nichts zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass die möglichst bald pleite gehen und dass die gesamte Führungsschicht den Rest ihres Daseins als Reinigungskräfte in Citiy-Toiletten an Drogenverkehrsschwerpunkten verbringen müssen. Niemals jedenfalls will ich mit der Fa. Arcor Geschäfte machen.
Mein Handy, das ich eigentlich ohnehin kaum brauche, läuft über Vodafone, weil ich keine Lust hatte, mich mit dem Thema Mobiltelefoniererei… weiter lesen
22.06.2007 von Heiko Werning
Hmmm… Wenn die Terror-Gefahr, wie jetzt gerade durch alle Nachrichtenportale geistert, laut Innenstaatssekretär Hannig in Deutschland vergleichbar sei mit der vor dem 11. September 2001 – ist denn dann nicht alles gut? Oder habe ich da irgendwas Wichtiges in Deutschland verpasst?
22.06.2007 von Heiko Werning
Eines der größten Probleme im weltweiten Artenschutz ist der ausgeprägte Appetit in China auf allerlei Getier, das bei uns weniger hoch im kulinarischen Kurs steht. Der wirtschaftliche Aufschwung im Reich der Mitte hat inzwischen für viele Arten eine existenzbedrohende Größe erreicht: Denn gerade viele wild lebende Tiere gelten als besondere Delikatesse oder als Wundermittel in der traditionellen chinesischen Medizin, was zu teils schwindelerregenden Preisen und noch schwindelerregenderen Zahlen an gehandelten Tieren führt. Die Schildkrötenbestände ganz Asiens stehen wegen dieser Entwicklung am Abgrund, einige Arten dürfte es in der Natur schon erwischt haben, andere gibt es nur noch in minimalen Stückzahlen, die dafür natürlich immer teurer werden.
Ein spektakulärer Fall machte jetzt die Runde (der Bericht selbst ist auf Chinesisch, die Bilder sind aber ganz interessant): Am 22.5.2007 griff die Polizei in der Provinz Guangdong zwei Fälle von Wildtierschmuggel auf. Dabei wurden immerhin 5400 Warane, 30 Schuppentiere und 3000 Schildkröten… weiter lesen
19.06.2007 von Heiko Werning
Das Hotel zu finden, ist ganz leicht. Einfach nach Ascheberg fahren, aussteigen, und irgendjemand auf der Straße fragen, wo die Leguantagung stattfindet. Die Leguantagung im westfälischen Ascheberg. Das vermutlich wichtigste gesellschaftliche Ereignis seit dem St.-Hubertus-Schützenfest im September. Die Teilnehmer kommen aus fünf Ländern, einer sogar aus Übersee. Damit ist die Leguantagung sogar noch wichtiger als das St.-Hubertus-Schützenfest. Genau genommen ist die Leguantagung, gemessen an ihrer überregionalen Bedeutung, das wichtigste Ereignis im Ort, seit der Unterhändler des Fürsten von Delft auf dem Weg nach Münster zu den Verhandlungen für den Westfälischen Frieden zur Beendigung des 30-jährigen Krieges hier eines Nachmittags für eine halbe Stunde in Ascheberg Rast machte, um sein Pferd zu tränken. Ein schlichter Gedenkstein an der Zufahrtsstraße zur B57 erinnert an das historische Ereignis.
Allerdings wäre das Hotel auch ohne die tatkräftige Hilfe der Lokalbevölkerung gut zu finden gewesen, denn es befindet sich direkt am Kirchplatz, dem Kirchplatz der… weiter lesen
13.06.2007 von Heiko Werning
Argh, die ganze Stadt haben Sie wieder mit diesen elenden Plakaten zugekleistert. Komisch eigentlich, dass sie dabei auf das naheliegendste Motiv nicht gekommen sind.

12.06.2007 von Heiko Werning
Gähn. Ist denn schon wieder Sommerloch?
Nur kurz zum SPIEGEL-online-Artikel über ausgesetzte Exoten: nix Neues, die darin angesprochenen Dinge sind seit Jahren bekannt, seit Jahren thematisiert, seit Jahren tut sich da eigentlich auch nicht allzu viel. Aus Tierschutzsicht ist es natürlich unerfreulich, wenn Exoten ausgesetzt werden, das ist es bei Hunden und Katzen aber auch. Ansonsten sind Meerkatzen und Grüne Leguane sicher kein Problem, weil die hier schlicht nicht überleben. Selbst die notorischen Rotwangenschmuckschildkröten scheinen es nicht hinzubekommen, reproduzierende Populationen in Deutschland aufzubauen. Das vielbeschworene Finger-ab-Risiko bei Schnappschildkröten – ach ja. Passiert ist das hier noch nie, und auch in den USA, wo die Tiere ja von ganz allein leben, haben die meisten Leute ihre 10 Finger, wenn sie nicht gerade als GI in den Irak mussten. Und und man muss auch schon etwas merkwürdig drauf sein, um mit so einer Schnappschildkröte unbedingt knuddeln zu wollen.
“In vielen Großstädten wimmelt… weiter lesen