28.09.2007 von Heiko Werning

Jeder kennt Kermit, jeder kennt den Froschkönig. Aber kennt auch jeder richtig echte Frösche? So lebendige, mit Weghüpfen und Quaken und allem?
Heiko Werning plaudert über Frösche, Kröten und ihre Verwandten, verrät die Geheimnisse des Weges von der Kaulquappe zum fertigen Frosch, klärt, was es mit der Krötenwanderung auf sich hat, zeigt die hübschesten und lustigsten Frösche, und vielleicht hüpft er auch mal kurz. Aber nur ein bisschen.
Außerdem gibt es ein paar echte Frösche und eine freundliche Kröte zu bestaunen.
Quakt alle dazwischen!
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Samstag, 29.09., 17 Uhr
Berlin, Zebrano-Theater, Friedrichshain
Sonntagstr. 8
26.09.2007 von Heiko Werning
Wie ich den Referrern entnehme, herrscht ja schon ziemliches Interesse an dem Wiener Pandababy. Ist ja auch was Besonderes. Und wie ich dem Pressetext entnehme, hat es allmählich eine Größe erreicht, die es für viele Schlangen schon recht interessant machen würde …
Also, hier die Pandanews aus Wien: … weiter lesen
26.09.2007 von Heiko Werning
Guck mal an. Schnappschildkröten gehören ja zu jenen Tieren, die bei uns verlässlich das Sommerloch in den Zeitungen stopfen. Wann immer mal eines der Kerlchen entkommen ist, fabuliert die Presse über ihre Fähigkeit, Finger, Zehen und Geschlechtsteile abbeißen zu können, in Berlin gelten die Tierchen deswegen sogar gesetzlich verbrieft als „gefährliche Tiere“. Schäferhunde darf man einfach so halten, aber Schnapper in einer eigenen Verordnung aufführen. Vom Fremden geht halt immer die schlimmste Gefahr aus.

Wir stehen auf einer Holzbrücke, neben uns eine Grundschulklasse auf Ausflugsfahrt zu den Silver Springs. Auf der Brücke steht ein Fischfutterautomat. Daraus kann man … weiter lesen
22.09.2007 von Heiko Werning
So, Lesestoff fürs Wochenende. In einer noch mal ausführlicheren und fachlich angereicherten Version und mit richtig schön gedruckten Bildern erscheint eine ähnliche Reportage von mir in der kommenden REPTILIA (Nr. 68, ab 30.11.2007 im Zeitschriftenhandel Ihres Vertrauens).
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Ferien auf dem Bauernhof
Zum Glück habe ich eine genaue Anfahrtsbeschreibung. Ganz offenbar haben ländlich lebende Amerikaner kein Bedürfnis, unerwarteten Besuch zu empfangen. Lediglich die berühmten kleinen Postkästen am Straßenrand, wie man sie von den Simpsons kennt und die im Normalfall nur mit einer Nummer versehen sind, stehen an den Straßen und deuten darauf hin, dass dahinter vermutlich Menschen leben. Und wir sind hier sehr ländlich, irgendwo im Niemandsland von Alabama, wo sich kein Tourist je hin verirren würde. Ich aber bin hergekommen, um einen der interessantesten Zweige der amerikanischen Landwirtschaft kennen zu lernen: lizard farming, eine Echsenfarm also.

Trotz der detaillierten Beschreibung finden wir … weiter lesen
21.09.2007 von Heiko Werning
Meine Güte, sind die gut. Nicht, dass das eine völlig neue Erkenntnis wäre, aber die Bühnen- und Liederkünstler Pigor und Eichhorn, inzwischen schon seit einiger Zeit unterstützt durch “den Ulf”, halten nicht nur seit über 10 Jahren ihr Niveau, was schon schwierig genug wäre, sie steigern es sogar noch beständig. Vol. 6 jedenfalls ist sensationell. Die Liedqualität schwankt eigentlich nur noch zwischen toll, sehr toll und sehrsehr toll, und die bis in die Details stimmige Bühnenshow, früher für mich eher der Schwachpunkt, da teils etwas bemüht und zu sehr auf witzisch gemacht, ist inzwischen überzeugend und unterstützt die Wirkung der Songs noch einmal erheblich, sodass ich fast geneigt bin, auch mal den doofen Satz zu schreiben, dass man die einfach live gesehen haben muss, weil das auf CD in dieser Form nicht vermittelbar ist. Obwohl ich mich trotzdem schon sehr auf die CD freue. Um dann den wahrhaft grandiosen, von… weiter lesen
18.09.2007 von Jakob Hein
Am Sonntag las Jakob Hein bei der Reformbühne Heim & Welt einen schönen Text vor, den ich gerne hier veröffentliche (vielleicht bietet sich das ja noch das ein oder andere Mal an):
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Hier reflektiert der Kardinal
Eine ganz normale Woche ist zu Ende gegangen. Die Finanzminister diskutieren über die europäische Zentralbank, Bayern hat unentschieden gespielt, die Tagen werden kürzer, die Nächte kälter. Und am Montag hat Eva Herman gesagt, dass die Familienpolitik der Nazis ganz in Ordnung gewesen sei. Und am Sonnabend hat der Kölner Kardinal gesagt, dass Kunst ohne Gott entartet sei.
Meine Güte, was ist es nur mit den Nazis, dass alle sie so populär finden. Hätte Eva Herman nicht sagen können, dass die Familienpolitik Adenauers super gewesen ist, oder dass nicht alles schlecht unter Kaiser Wilhelm war? Hätte der Kardinal nicht sagen können, Kunst ohne Gott sei gottlos und Gottlose gehörten vor ein Gericht der Inquisition?… weiter lesen
17.09.2007 von Heiko Werning
Hach, heute habe ich von Klaus Bittermann die ersten Exemplare von “In Bed with Buddha – ein episodischer Entwicklungsroman” in Empfang genommen. Was das Buch ja zumindest für mich so besonders hübsch macht, ist die Tatsache, dass es von mir geschrieben ist. Und dass es so ein wunderschönes Titelbild von Nikolaus Heidelbach hat. Und dass es in der ehrwürdigen Edition Tiamat erschienen ist. Bzw. erscheinen wird, denn aus irgendwelchen rätselhaften Vertriebsgründen ist es erst Anfang Oktober im Buchhandel.
Prehear: Samstag, 22. September, 21 Uhr, Laine-Art im heimischen Wedding. Die Brauseboys, einschließlich Jaakko und Teppo, lesen Geschichten aus “In Bed with Buddha” vor, ich lese meine Lieblingsgeschichten der Brauseboys zurück.
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16.09.2007 von Heiko Werning
In der FAZ tobt eine Art Kulturkampf um die Deutungshoheit über den Klimawandel. Dort ließ man erst den Klimaforscher Prof. Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimaforschung wie Don Quijotte gegen die schicke neue Medienphalanx der so genannten Klimaskeptiker anargumentieren und sich fast verzweifelt mit Sachargumenten gegen die gezielte Desinformation der Gegenseite abmühen. Kurz war ich geneigt, der FAZ dafür Respekt zu zollen, geht doch Rahmstorf auch auf die unrühmliche Rolle der Medien ein, die jeden Unsinn selbst von Gestalten wie Matthias Horx, Josef Reichholf u. Ä. drucken. Nun aber lässt die FAZ genau diese mit geballter Kraft zurückschlagen. Geschlagene sieben von der Sorte rotten sich zu einer Antwort auf den Klimaforscher zusammen, sieben Verbalhooligans, namentlich Christian Bartsch, Günter Ederer, Matthias Horx, Wolf Lotter, Dirk Maxeiner, Josef Reichholf und Wolfram Weimer, von denen selbstverständlich kein einziger aus der Klimaforschung stammt – wie auch, die Fachwelt ist sich in den wesentlichen Punkten ja… weiter lesen