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	<title>Kommentare zu: &#8220;Klimahysterie&#8221;: Dschihad in der FAZ</title>
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	<description>Heiko Werning (Schriftsteller &#38; Reptilienforscher) und Jakob Hein (Schriftsteller &#38; Kinderpsychiater) über das tägliche Fressen und Gefressenwerden in den Sümpfen und Wüsten der Welt.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 18:35:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Cangrande</title>
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		<dc:creator>Cangrande</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 18:43:25 +0000</pubDate>
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		<description>Die Argumentationsstrategie von Horx (&amp; Co.) habe ich schon früher anhand eines von ihm verfassten Klima-Essays in der &quot;Welt&quot; detailliert analysiert [Horx! Horx! Heiße Luft gegen heißes Klima! (Und ich wär&#039; beinah&#039; drauf reingefallen!) - http://beltwild.blogspot.com/2007/04/horx-horx-heie-luft-gegen-heies-klima.html] 

Das zwar nicht in gleicher Weise wortmächtig wie oben Heiko Werning, aber dafür etwas mehr in jener &quot;nitty-gritty&quot; Dimension, in welcher für wolkiges Ausweichen oder Ironisieren kein Platz mehr bleibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Argumentationsstrategie von Horx (&amp; Co.) habe ich schon früher anhand eines von ihm verfassten Klima-Essays in der &#8220;Welt&#8221; detailliert analysiert [Horx! Horx! Heiße Luft gegen heißes Klima! (Und ich wär&#8217; beinah&#8217; drauf reingefallen!) &#8211; <a href="http://beltwild.blogspot.com/2007/04/horx-horx-heie-luft-gegen-heies-klima.html" rel="nofollow">http://beltwild.blogspot.com/2007/04/horx-horx-heie-luft-gegen-heies-klima.html</a> </p>
<p>Das zwar nicht in gleicher Weise wortmächtig wie oben Heiko Werning, aber dafür etwas mehr in jener &#8220;nitty-gritty&#8221; Dimension, in welcher für wolkiges Ausweichen oder Ironisieren kein Platz mehr bleibt.</p>
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		<title>Von: slow</title>
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		<dc:creator>slow</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 12:10:40 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für dieses (gerade bei diesem Thema) seltene Beispiel redlichen Journalismus. Werde, dobald ich wieder flüssig bin, die taz abonnieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für dieses (gerade bei diesem Thema) seltene Beispiel redlichen Journalismus. Werde, dobald ich wieder flüssig bin, die taz abonnieren.</p>
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		<title>Von: Jörg Friedrich</title>
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		<dc:creator>Jörg Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 10:20:48 +0000</pubDate>
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		<description>Meine Vorstellung über einen taz-Leser entsteht erstens aus meiner eigenen ganz persönliche Vergangenheit, zum anderen aus obigem Text.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Vorstellung über einen taz-Leser entsteht erstens aus meiner eigenen ganz persönliche Vergangenheit, zum anderen aus obigem Text.</p>
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		<title>Von: polyphem</title>
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		<dc:creator>polyphem</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 21:08:59 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant, wie sich der gemeine Faz-Leser den taz-Leser in seiner Beschränktheit so vorstellt. Vermutlich etwas einäugig.
Es grüßt sehr freundlich Polyphem.
P.S.: Unter Blinden ist der Einäugige ein König.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant, wie sich der gemeine Faz-Leser den taz-Leser in seiner Beschränktheit so vorstellt. Vermutlich etwas einäugig.<br />
Es grüßt sehr freundlich Polyphem.<br />
P.S.: Unter Blinden ist der Einäugige ein König.</p>
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		<title>Von: Jörg Friedrich</title>
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		<dc:creator>Jörg Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 14:48:43 +0000</pubDate>
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		<description>Soso, Begriffe wie &quot;Verbalhooligans&quot;, &quot;zusammenrotten&quot; und &quot;Vollhorxe&quot; tragen also zur Sachlichkeit bei.

Für mich ist an diesem Artikel vor allem interessant, was für eine Vorstellung von Presse- und Meinungsfreiheit hier zum Ausdruck kommt. Wenn eine Zeitung eine ganze Seite für Ramstorf zur Verfügung stellt und die angegriffenen Tage Später in einem Zweispalter antworten lässt, so handelt es sich um einen &quot;Frontalangriff&quot;, &quot;Nun aber lässt die FAZ genau diese mit geballter Kraft zurückschlagen.&quot; Ah ja.

Die Diskussion in der FAZ ist weit vielfältiger, als man sich das als taz-Leser vielleicht vorstellen kann. Als Einstieg könnte folgender Link gewählt werden:
http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Soso, Begriffe wie &#8220;Verbalhooligans&#8221;, &#8220;zusammenrotten&#8221; und &#8220;Vollhorxe&#8221; tragen also zur Sachlichkeit bei.</p>
<p>Für mich ist an diesem Artikel vor allem interessant, was für eine Vorstellung von Presse- und Meinungsfreiheit hier zum Ausdruck kommt. Wenn eine Zeitung eine ganze Seite für Ramstorf zur Verfügung stellt und die angegriffenen Tage Später in einem Zweispalter antworten lässt, so handelt es sich um einen &#8220;Frontalangriff&#8221;, &#8220;Nun aber lässt die FAZ genau diese mit geballter Kraft zurückschlagen.&#8221; Ah ja.</p>
<p>Die Diskussion in der FAZ ist weit vielfältiger, als man sich das als taz-Leser vielleicht vorstellen kann. Als Einstieg könnte folgender Link gewählt werden:<br />
<a href="http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html" rel="nofollow">http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html</a></p>
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		<title>Von: Harriet</title>
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		<dc:creator>Harriet</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 18:22:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sehr guter und aufschlußreicher Artikel, der alles wesentliche sagt, was zu dem Thema gesagt werden kann. Man sollte die Kommentatoren oder selbsternannten Expertenrunde bei Herrn Niggemeier zwangsweiseauf diesen Text umleiten, dass würde m.E. nach der Sachlichkeit dienen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr guter und aufschlußreicher Artikel, der alles wesentliche sagt, was zu dem Thema gesagt werden kann. Man sollte die Kommentatoren oder selbsternannten Expertenrunde bei Herrn Niggemeier zwangsweiseauf diesen Text umleiten, dass würde m.E. nach der Sachlichkeit dienen!</p>
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		<title>Von: Augusten</title>
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		<dc:creator>Augusten</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 18:14:39 +0000</pubDate>
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		<description>Vollhorxe wird sicherlich in meinen Sprachgebrauch eingehen. Vielen Dank dafür! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vollhorxe wird sicherlich in meinen Sprachgebrauch eingehen. Vielen Dank dafür! <img src='http://blogs.taz.de/reptilienfonds/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Sven</title>
		<link>http://blogs.taz.de/reptilienfonds/2007/09/16/klimahysterie-dschihad-in-der-faz/comment-page-1/#comment-1879</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 15:02:43 +0000</pubDate>
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		<description>Vollhorxe... LOL! Vielen Dank für einen deutlichen und unterhaltsamen Artikel über den Kampf der Kulturen in der FAZ. Ich war auch versucht mich in die intellektuellen Verheerungen bei Herrn Niggemeyer zu stürzen. Leider gab es da diesen Artikel  noch nicht, sonst hätte man drauf verweisen können, dass hier alles wesentliche zum Thema* gesagt wird, und sich wieder wichtigeren Dingen zu wenden könnnen.

* Ich meine natürlich die Klimatologophoben in der FAZ und nicht die Klimaforschung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vollhorxe&#8230; LOL! Vielen Dank für einen deutlichen und unterhaltsamen Artikel über den Kampf der Kulturen in der FAZ. Ich war auch versucht mich in die intellektuellen Verheerungen bei Herrn Niggemeyer zu stürzen. Leider gab es da diesen Artikel  noch nicht, sonst hätte man drauf verweisen können, dass hier alles wesentliche zum Thema* gesagt wird, und sich wieder wichtigeren Dingen zu wenden könnnen.</p>
<p>* Ich meine natürlich die Klimatologophoben in der FAZ und nicht die Klimaforschung.</p>
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	<item>
		<title>Von: Heiko Werning</title>
		<link>http://blogs.taz.de/reptilienfonds/2007/09/16/klimahysterie-dschihad-in-der-faz/comment-page-1/#comment-1876</link>
		<dc:creator>Heiko Werning</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 10:14:19 +0000</pubDate>
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		<description>Aber, lieber Wörterfreund, dass der Wald nicht in toto gestorben ist, stand ja auch nirgends zur Debatte, das sieht man ja auch vor lauter Bäumen doch noch ganz gut. Dass der Wald aber nach wie vor in einem alles andere als zufriedenstellenden Zustand ist, weiß jeder, der sich ein bisschen mit Naturschutz auskennt, und dass das alles noch viel, viel schlimmer wäre, wenn damals eben nicht entsprechend gegengesteuert worden wäre (Reduktion von Schadstoffen, Abschaffung der DDR, Bodenaufbesserungsmaßnahmen etc.), wird auch niemand vom Fach ernsthaft in Zweifel ziehen.
Es ist schlicht unredlich, aus den Übertreibungen Einzelner dann den großen Gegenschluss zu ziehen. Und dass politaktivistische Demonstranten nun nicht gerade differenziert den state of the art der wissenschaftlichen Forschung auf ihren Transparenten spazieren tragen, darüber müssen wir uns doch auch nicht wirklich unterhalten.

Im aktuellen Fall: Rahmstorf wehrt sich ja gerade gegen mediale Übertreibungen. Auch mich hat es gegruselt bei Schlagzeilen der Art &quot;Die Welt geht in 15 Jahren unter&quot;. Das wird sie schon nicht. Und das ist halt das Schlimme an diesen reißerischen Darstellungen: Die Leute werden alarmiert, sehen dann in ihrer Alltagserfahrung, dass die Welt sich ja doch weiterdreht, und dann kommen schlichte Gemüter eben zu dem Schluss, dass ja doch alles nur Unsinn ist. Wer zu oft fälschlich &quot;Das Haus brennt&quot; ruft, darf sich halt nicht wundern, wenn dann keine Feuerwehr mehr kommt, wenn es wirklich mal brennt.

In diesem Sinn bin ich übrigens auch sehr unglücklich über die taz-Story vom Freitag über das Ozonloch. Ein bisschen weniger &quot;Die Welt wäre untergegangen&quot; hätte die Sache weit wirkungsvoller gemacht, mit diesen - ja im Interview selbst widersprochenen - GAU-Szenarien bringt man alles wieder in Misskredit.

Und dann kommen eben bösartige Gestalten wie Horx et al. in jeder Beziehung auf ihre Kosten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber, lieber Wörterfreund, dass der Wald nicht in toto gestorben ist, stand ja auch nirgends zur Debatte, das sieht man ja auch vor lauter Bäumen doch noch ganz gut. Dass der Wald aber nach wie vor in einem alles andere als zufriedenstellenden Zustand ist, weiß jeder, der sich ein bisschen mit Naturschutz auskennt, und dass das alles noch viel, viel schlimmer wäre, wenn damals eben nicht entsprechend gegengesteuert worden wäre (Reduktion von Schadstoffen, Abschaffung der DDR, Bodenaufbesserungsmaßnahmen etc.), wird auch niemand vom Fach ernsthaft in Zweifel ziehen.<br />
Es ist schlicht unredlich, aus den Übertreibungen Einzelner dann den großen Gegenschluss zu ziehen. Und dass politaktivistische Demonstranten nun nicht gerade differenziert den state of the art der wissenschaftlichen Forschung auf ihren Transparenten spazieren tragen, darüber müssen wir uns doch auch nicht wirklich unterhalten.</p>
<p>Im aktuellen Fall: Rahmstorf wehrt sich ja gerade gegen mediale Übertreibungen. Auch mich hat es gegruselt bei Schlagzeilen der Art &#8220;Die Welt geht in 15 Jahren unter&#8221;. Das wird sie schon nicht. Und das ist halt das Schlimme an diesen reißerischen Darstellungen: Die Leute werden alarmiert, sehen dann in ihrer Alltagserfahrung, dass die Welt sich ja doch weiterdreht, und dann kommen schlichte Gemüter eben zu dem Schluss, dass ja doch alles nur Unsinn ist. Wer zu oft fälschlich &#8220;Das Haus brennt&#8221; ruft, darf sich halt nicht wundern, wenn dann keine Feuerwehr mehr kommt, wenn es wirklich mal brennt.</p>
<p>In diesem Sinn bin ich übrigens auch sehr unglücklich über die taz-Story vom Freitag über das Ozonloch. Ein bisschen weniger &#8220;Die Welt wäre untergegangen&#8221; hätte die Sache weit wirkungsvoller gemacht, mit diesen &#8211; ja im Interview selbst widersprochenen &#8211; GAU-Szenarien bringt man alles wieder in Misskredit.</p>
<p>Und dann kommen eben bösartige Gestalten wie Horx et al. in jeder Beziehung auf ihre Kosten.</p>
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		<title>Von: Detlef Guertler</title>
		<link>http://blogs.taz.de/reptilienfonds/2007/09/16/klimahysterie-dschihad-in-der-faz/comment-page-1/#comment-1875</link>
		<dc:creator>Detlef Guertler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 10:00:57 +0000</pubDate>
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		<description>Können wir uns, werter Kollege, zumindest darauf einigen, dass der deutsche Wald nicht gestorben ist? 
Ich habe selbst ca. 1983 eine Demonstration in Heidelberg mitorganisiert, bei der einer der Redner - nach den damals vorliegenden Daten völlig korrekt - feststellte, dass bei einer weiteren Zunahme der Waldschäden im Tempo der vergangenen Jahre bereits drei Jahre später die ersten kahlen Stellen rund um das Heidelberger Schloss auftauchen würden. &quot;Der Wald geht, die Ruinen bleiben&quot;, stand auf dem Demo-Plakat. 
Natürlich ist der Heidelberger Stadtwald auch ein Vierteljahrhundert später immer noch da. 
Es handelte sich hier um einen klassischen Trendfortschreibungsfehler - und damals ging es nur um eine Prognose für die kommenden drei Jahre! Insofern halte ich es für völlig korrekt, alle Prognosen für die kommenden drei bis neun Jahrzehnte jeder auch nur erdenklichen Kritik zu unterziehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Können wir uns, werter Kollege, zumindest darauf einigen, dass der deutsche Wald nicht gestorben ist?<br />
Ich habe selbst ca. 1983 eine Demonstration in Heidelberg mitorganisiert, bei der einer der Redner &#8211; nach den damals vorliegenden Daten völlig korrekt &#8211; feststellte, dass bei einer weiteren Zunahme der Waldschäden im Tempo der vergangenen Jahre bereits drei Jahre später die ersten kahlen Stellen rund um das Heidelberger Schloss auftauchen würden. &#8220;Der Wald geht, die Ruinen bleiben&#8221;, stand auf dem Demo-Plakat.<br />
Natürlich ist der Heidelberger Stadtwald auch ein Vierteljahrhundert später immer noch da.<br />
Es handelte sich hier um einen klassischen Trendfortschreibungsfehler &#8211; und damals ging es nur um eine Prognose für die kommenden drei Jahre! Insofern halte ich es für völlig korrekt, alle Prognosen für die kommenden drei bis neun Jahrzehnte jeder auch nur erdenklichen Kritik zu unterziehen.</p>
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