Robert Weber zum Tod von Michael Stein

von Heiko Werning

Robert Weber, Mitglied der Surfpoeten, ist ein enger Freund von Michael Stein und hat ihn auch in seinen letzten Wochen begleitet. Er hat darüber einen Text geschrieben, den ich und viele andere, die Stein gut kannten, gut, würdig und angemessen fanden, der aber von anderen, die Stein auch nahe standen, abgelehnt wurde. Irgendwie ja fast passend, dass Stein auch im Ableben noch für Kontroversen sorgt, warum sollte es anders sein als im Leben zuvor? Auf jeden Fall wollen wir nicht, dass über seinen Tod nun nutzlos Verärgerung und Verstimmung ob eines unzweifelhaft als liebevoll gemeinten Textes entsteht, weshalb ich ihn in Abstimmung mit Robert Weber hier wieder herausgenommen habe.

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Texte von Stein hat der Salbader zusammengesucht.


15 Kommentare zu "Robert Weber zum Tod von Michael Stein"

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  2. Stein hat mir nach meinem ersten relativ mißlungenen Reformbühnenauftritt einen Handkuß zugeworfen, jetzt werf ich ihm einen in den Himmel!

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  8. Lieber Micha,

    ich kann nicht mehr weinen. Könnte statt dessen schreien oder jemanden verprügeln, oder… Es wird nur langsam besser, ganz langsam. Aber Dein Sterben war so teuflischer Mist, dass ich eben auch froh bin, dass das enden kann. Jetzt bist Du unwiderruflich weg. Jetzt kann niemand Dich mehr “vor dem Bösen beschützen”.

    Haben wir alle gern gemacht, aber noch viel mehr hast Du uns beschützt, vor unserer betriebsbedingten Blindheit, unserer geliebten Ignoranz, unserem Stolz.

    Danke Dir und viele Küsse, Umarmungen und…

    Silvia

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  10. verdammt,verdammt,verdammt!!
    wenn wir uns traffen hat das immer verdammt viel spass gemacht.
    xxx
    L.

  11. “Ich sage, wenn er das getan hätte, was er versäumt zu haben glaubt, dann hätte er das versäumt, was er in seinem Leben getan hat..”

    Und trotzdem tut jeder Abschied weh.
    Habe ihn nicht gekannt, aber das Gefühl des Abschiedes kenne ich zu gut.

    Tom

  12. leben ist verpackte zeit in einer hülle. die ist der mensch. wie eine seifenblase. plötzlich plopp. weg. die schillerndsten, die schönsten. das sind die, die man nie vergisst. alles gute michael.

  13. Warum erwischt es immer die Falschen?

    Steins philosophische Predigten waren genial und oft dann am spannensten wenn er abbrach und meinte das sei nur rhetorische Belästigung.

    Ein ganz großes Loch in der Gemeinde der Surfpoeten !

    Selbst den gnadenlosen BVG Kontrolleuren müsste ihr philosophischster und friedlichster Schwarzfahrer fehlen.

    Michael Stein, du wirst mir fehlen !

  14. Mir nix, Dir nix surf ich mal nach Micha…und was ist los, tot und das gerade eben…tja, manchmal ist man eben zu spät und wer zu spät kommt…hat wahrscheinlich gerade Bildzeitung gelesen, um irgendeine blödsinnig provokative These bei der nächsten Lesung aufstellen zu können…so meine Erinnerung, 15 Jahre danach, alles Liebe für eine charmanten Messi und Frauenheld, Susanne

  15. Hab gerade davon erfahren, hier in höhe torstr., ich sollte ihn kennen; da ich mal nach geschaut…….
    Das was vor mir, geschrieben ist, sollte stimmen……..
    Kenne, kannte auch die texte nicht………
    Vielleicht hat susannne recht…….?
    GOOD LUCK IM STERNENZELT::::::::::::::::::::::::::::::::::::

  16. Leider habe ich Michael Stein nie kennenlernen dürfen und das Einzige, was ich bisher von ihm gelesen habe, ist das “Gebet gegen die Arbeit!”. Und das habe ich auch wiederum nur durch puren Zufall über eine der vielen “Kloß & Spinne” Web-Animationen von Volker Strübing als Film-Anhang “in memoriam Michael Stein (1952 – 2007)” gesehen.
    Und trotzdem hat mich dieser Auftritt von Michael Stein – den ich bis dato zum ersten Mal gesehen hatte – vor der Menschentraube in Berlin, als er mit Hilfe seines Megaphons das “Gebet gegen die Arbeit!” spricht und sprechen lässt irgendwie bewegt, weil er es wohl offensichtlich verstanden hatte, die in fröhlichem Miteinander um ihn versammelten Menschen mit einer großen Portion Witz, Charme, Selbstironie und Herzenswärme in das Gebet mit einzubeziehen. Das fand ich irgendwie toll und deswegen wollte ich hier – ein gutes halbes Jahr nach seinem Tod – einen kleinen Beitrag hinterlassen. In Memoriam Michael Stein.

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