19.12.2007 von Heiko Werning
Habe ich unten aus den Kommentaren geholt; da das dort ja inzwischen etwas unuebersichtlich ist, stelle ich den mal gesondert hier ein, so viel Zeit muss selbst in Patagonien sein – Gruesse aus Argentinien, und hier ist der Brief:
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Herr Robert Rischke/ Herr Niels Mester
c/o TIP & Zitty Verlag
13. Dezember 2007
Offener Brief in Sachen Veröffentlichung von Veranstaltungsdaten
Sehr geehrter Herr Rischke,
sehr geehrter Herr Mester,
im November haben Sie den Berliner Veranstaltern in einem gemeinsamen Brief mitgeteilt, dass sie ab Januar 2008 die Cine Marketing GmbH mit der Eingabe aller Veranstaltungstermine für Tip und Zitty beauftragt haben. Die Daten werden zukünftig nur noch kostenpflichtig erfasst oder sollen von den Veranstaltern selbst in eine Online-Maske eingegeben werden.
Wir, die in der Spielzeit AG zusammengeschlossenen Pressestellen der Berliner Bühnen, … weiter lesen
09.12.2007 von Heiko Werning
Das ist schon toll. An dieser Meldung hier aus dem Focus 38/2007 stimmt wirklich praktisch gar nichts:

1) Die Zahl der gehaltenen Schlangen ist blanke Spekulation, vermutlich von Pro Wildlife. Eine Erhebung oder seriöse Schätzung gibt es gar nicht.
2) Dass die Zahl der Unfälle steigt, ist zumindest für die letzten Jahre ebenfalls nicht nachzuweisen.
3) Dass die Giftnotrufzentralen 2006 700 „Attacken“ verzeichneten, ist von Pro Wildlife frei erfunden.
4) Der Anteil von Unfällen mit Giftschlangen i. H. v. 60 % ist … weiter lesen
09.12.2007 von Heiko Werning
Um es gleich vorwegzunehmen: Mir ist schon klar, dass es bei diesem Thema faktisch unmöglich ist, größere Aufmerksamkeit für ein im Kern skandalöses Verfahren und ein die Grundrechte berührendes Gesetz zu finden. Zu abseitig das Sujet, zu groß die Vorbehalte gegenüber den Betroffenen, zu viel Unwissen über das Thema und mangelnde Aufklärung zur gesamten Thematik – das macht es leicht, haarsträubende Gesetze zu verfassen, ohne dass es jemand kümmert. Denn es geht um die private Haltung gefährlicher Tiere, wo jeder Normalbürger ohnehin müde abwinkt und vor sich hinnuschelt, so etwas gehöre doch verboten.
Aber unser Rechtssystem sollte nicht auf Ressentiment beruhen, sondern auf objektiven Tatsachen, und die freie Entfaltung der Persönlichkeit ist ein nicht gering zu achtendes Grundrecht, jedenfalls allemal wichtiger als die freie Entfaltung von Populismus und Dummheit, wie sie der hessische Landtag und hier besonders der Innenausschuss gerade demonstriert haben.
Das Land Hessen hat nämlich soeben die private… weiter lesen
02.12.2007 von Heiko Werning
Ja, ja, mit zunehmendem Alter wird man ja immer abgebrühter und hält generell erst mal alles für möglich. In der Theorie. In der Praxis ist man doch baff erstaunt, wenn man mal wirklich nachforscht, wie es so zugeht da draußen.
Seit ein paar Jahren geistert ein Verein namens „Pro Wildlife“ durch die Presse, von dem man erstaunlich wenig weiß. Außer, dass seine Sprecherin, Frau Dr. Sandra Altherr, zu einem bunten Strauß von Arten- und Tierschutzthemen zitiert wird, meist mit der Formulierung „Dr. Sandra Altherr von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife sagte, dass …“. Wäre eigentlich interessant, da mal hinterher zu recherchieren, wie viele Mitglieder dieser Club so hat und woher er sein Geld bezieht, aber das nur am Rande.
Zumindest suggeriert offenbar allein der Name so etwas wie Seriosität, was schon ausreicht, die Stellungnahmen der Dame in erstaunlich vielen Medien zu verbreiten, als sei sie eine Sprecherin anerkannter Organisationen wie etwas… weiter lesen