http://blogs.taz.de/reptilienfonds/wp-content/blogs.dir/1/files/2018/01/william-bout-264826_Fallback.png

vonHeiko Werning 02.12.2007

Reptilienfonds

Heiko Werning über das tägliche Fressen und Gefressenwerden in den Wüsten, Sümpfen und Dschungeln dieser Welt.

Mehr über diesen Blog

Ja, ja, mit zunehmendem Alter wird man ja immer abgebrühter und hält generell erst mal alles für möglich. In der Theorie. In der Praxis ist man doch baff erstaunt, wenn man mal wirklich nachforscht, wie es so zugeht da draußen.

Seit ein paar Jahren geistert ein Verein namens „Pro Wildlife“ durch die Presse, von dem man erstaunlich wenig weiß. Außer, dass seine Sprecherin, Frau Dr. Sandra Altherr, zu einem bunten Strauß von Arten- und Tierschutzthemen zitiert wird, meist mit der Formulierung „Dr. Sandra Altherr von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife sagte, dass …“. Wäre eigentlich interessant, da mal hinterher zu recherchieren, wie viele Mitglieder dieser Club so hat und woher er sein Geld bezieht, aber das nur am Rande.

Zumindest suggeriert offenbar allein der Name so etwas wie Seriosität, was schon ausreicht, die Stellungnahmen der Dame in erstaunlich vielen Medien zu verbreiten, als sei sie eine Sprecherin anerkannter Organisationen wie etwas des – nur zufällig? – namentlich ähnlichen „World Wildlife Fund“ – oder als sei sie gar fachkundig. Nun weiß ich nicht so viel über Wale oder Elefanten, aber ein bisschen was über Reptilien, genug jedenfalls, um sagen zu können, dass Frau Altherr von diesen Tieren keinen blassen Schimmer hat, wie ich ihr schon einmal Punkt für Punkt anhand eines haarsträubenden „Gutachtens“, das die Dame, sagen wir mal: erstellt hat, nachgewiesen habe.

Nun schreckte „Pro Wildlife“ am 13. September mit einer Pressmitteilung unter dem schönen Titel „Giftattacke im Kinderzimmer“ auf: 700 Unfälle mit Gifttieren seien jährlich in Deutschland zu beklagen, mehr als ein Drittel davon betreffe unschuldige Kinder. „Deutschlands Giftnotrufzentralen verzeichneten im vergangenen Jahr weit über 700 Unfälle mit giftigen Haustieren. Einer Datenerhebung von Pro Wildlife zufolge sind in knapp 60 Prozent der Fälle Giftschlangen die Ursache. (…) Immer mehr geltungssüchtige Halter wollen sich statt mit Pitbulls nun mit Kobra & Co. aufwerten“, so [Pro-Wildlife-Sprecherin] Altherr. Und sie erweisen sich als völlig unverantwortlich: Laut Giftnotrufzentrale Berlin sind bei 30 Prozent der Unfälle Kinder bis 15 Jahre, darunter viele Kleinkinder, betroffen. (…) Giftnotrufzentralen wie Berlin oder Freiburg verzeichnen einen Anstieg der Unfälle um bis zu 61 Prozent innerhalb der letzten Jahre.“

Der Eindruck, der mit dieser Pressemitteilung erweckt wird, ist tatsächlich alarmierend. In einer öffentlichen Anhörung vor dem Innenausschuss des Hessischen Landtags, zu der Frau Altherr mysteriöserweise geladen wurde, legte sie nach: „Wir haben in den letzten Wochen acht deutsche Giftnotrufzentralen um Daten gebeten. Diese Daten haben wir dann zusammengetragen. Wir haben uns dann auf die nicht heimischen Arten beschränkt und festgestellt, dass im letzten Jahr über 700 Zwischenfälle mit exotischen Gifttieren gemeldet wurden. Wir haben nicht von allen Notrufzentralen Daten bekommen. Das heißt, wir reden hier von dem Minimum.“ Da wundert man sich allerdings als jemand, der sich in der Szene ja doch ein wenig auskennt. Wirklich derartig viele Unfälle? Und dann auch noch mit Kindern? Da es in Deutschland genau neun Giftnotrufzentralen gibt, sollten die Zahlen ja zu überprüfen sein. Das habe ich für die Fachzeitschrift REPTILIA getan – und dabei interessante Ergebnisse gewonnen.

Dass „Pro Wildlife“ nicht von allen Giftnotrufzentralen Daten bekam, hat eine einfache Erklärung: Zwischenfälle mit giftigen exotischen Wildtieren sind derart selten, dass sie bei den meisten Zentralen gar nicht gesondert in der Statistik erfasst werden. Letztlich ist es mir aber gelungen, mit allen Giftnotrufen Kontakt aufzunehmen (mit Ausnahme des saarländischen Giftnotrufs in Homburg) und um das entsprechende Zahlenmaterial zu bitten. -Die Daten mussten auf meine Anfrage hin erst ermittelt werden, oder ich erhielt dasselbe Material weitergeleitet, dass auch „Pro Wildlife“ übersandt worden war. Wegen Überlastung konnte der Giftnotruf Mainz (zuständig für Hessen und Rheinland-Pfalz) die Zahlen bislang noch nicht ermitteln, von den anderen Zentralen liegen sie mir inzwischen vor.

Das „Giftinformationszentrum Nord“ (zuständig für die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein) hat in Zusammenarbeit mit den Giftnotrufen Erfurt (zuständig für Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern) und Marseille (Centre Antipoison, Hôpital Salvator, Marseille) eine Studie zu genau dieser Problematik erarbeitet. Die ist leider noch nicht veröffentlicht, und deshalb möchte ihr Hauptautor, Dr. Andreas Schaper, vorab keine präzisen Zahlen publik machen. Um eine Einschätzung zu ermöglichen, hat er aber sowohl „Pro Wildlife“ als auch mir einige Basisdaten genannt. Und die besagen, dass in den zehn Jahren der Erhebung bei den genannten Giftnotrufzentralen plus der Giftzentrale Marseille/Frankreich um die 400 Zwischenfälle mit privat gehaltenen „Gifttieren“ gemeldet wurden. Das macht also etwa 40 pro Jahr für praktisch ganz Nord- und Ostdeutschland und einen Teil Frankreichs (von denen, dazu unten mehr, fast alle harmlos sind).

Auch die „Vergiftungs-Informations-Zentrale Freiburg“ hat eine genauere Statistik geführt und sie der REPTILIA (ebenso wie „Pro Wildlife“) zur Verfügung gestellt: In den sechs Jahren von 2000–2005 wurden dort 32 Fälle dokumentiert, also etwa fünf im Jahr. Sechs der in Freiburg vorstellig gewordenen Opfer waren Kinder (also eines im Jahr). Davon war genau ein Fall (eines 15-jährigen) von einer Giftschlange verursacht, nämlich einer Weißlippen-Bambusotter, aber „es bestanden nur leichte Symptome“. Ein Kind wurde gestochen, als es im Zoogeschäft in ein Aquarium mit Rotfeuerfischen fasste, eines wurde von einem Skorpion erwischt, der im Reisegepäck saß (also kein Unfall mit einem Tier in privater Haltung, was die Zahl auf 5 reduziert), ein Kind kam in Kontakt mit den Brennhaaren einer Vogelspinne (was i. d. R. ähnlich dramatisch ist wie die Begegnung mit einer Brennnessel), und zwei weitere wurden von als Haustieren gehaltenen (harmlosen) Riesenskorpionen (Heterometrus, Pandinus) gestochen. In keinem Fall kam es zu ernsteren medizinischen Problemen.

Auch der Giftnotruf Berlin stellte „Pro Wildlife“ Unfallzahlen zur Verfügung – und wies eigens darauf hin, dass es sich um „unbereinigtes“ Zahlenmaterial handelte. Entsprechend verärgert zeigte man sich dort, als von „Pro Wildlife“ dann die Zahlen verzerrt wiedergegeben wurden. Daraufhin hat die stellvertretende Leiterin, Frau Ingrid Koch, mir die Einzelfallauflistung der Jahre 2000–2006 übersandt, und dieser Einblick ist höchst interessant. Abgesehen davon, dass die „Unfälle mit potenziellen Gifttieren im Haushalt“ zahlenmäßig wie in den anderen Ländern nur einen winzigen Bruchteil der Vergiftungsfälle insgesamt ausmachen (etwa 22 im Jahr), findet sich darin auch noch ein nicht ganz unerheblicher Teil an Zwischenfällen mit völlig ungiftigen Tieren (Kornnattern, Pythons, Schildkröten) oder mit nur schwach giftigen, für Menschen nicht gefährlichen Arten wie Vogelspinnen. Hinzu kommen noch „nominelle“ Gifttiere wie Kugelfische und Pfeilgiftfrösche, die in Aquarien- bzw. Terrarienhaltung aber vollständig ungiftig sind: Pfeilgiftfrösche verlieren im Terrarium ihr Gift in kürzester Zeit, sodass alle hier gehaltenen Tiere als vollständig ungiftig betrachtet werden können, und Kugelfische müsste man ohnehin aufessen, um mit ihrem Gift in Kontakt zu kommen. Ebenfalls fanden sich noch die einheimischen Zebraspinnen und Tangrosen in der Aufzählung (die zudem für Menschen völlig ungefährlich sind), sowie einige Fälle von in Verpackungen oder Koffern eingeschleppten Skorpionen, die damit zwar unter die Kategorie „Unfälle im Haus“ fallen, aber ja nicht als Heimtiere gehalten wurden.

Bei einem fernmündlichen Abgleich der Daten mit denen aus der Studie von Schapers und Kollegen (Nord- und Ostdeutschland) zeigte sich dasselbe Ergebnis, auch hier sind Unfälle auch mit ungiftigen Heimtieren erfasst, und auch Frau Seidel vom Giftnotruf Bonn bestätigte schriftlich, dass alle gemeldeten Unfälle in den Zahlen erfasst sind, also auch Bisse von ungiftigen Schlangen wie Kornnatter & Co. Wie kommt es dazu? Ganz einfach: Die Giftnotrufe dienen ja der Beratung der Bevölkerung, jeder kann dort anrufen und fragen, ob z. B. ein bestimmtes Reinigungsmittel, das das Töchterchen versehentlich gerade verschluckt hat, giftig ist oder nicht und was dann zu tun ist. Dasselbe gilt eben auch für Tiere. So wissen natürlich die meisten Halter, dass Vogelspinnen ungefährlich sind. Werden sie doch einmal gebissen, fragt sich der ein oder andere vielleicht aber doch, wie fundiert sein diesbezügliches Wissen eigentlich ist, und ruft sicherheitshalber beim Giftnotruf an. Das gilt natürlich besonders für besorgte Eltern, weshalb vermutlich der Anteil von „Unfällen“ mit Kindern gerade auch bei den ungiftigen Tieren überproportional hoch ist. Die Statistiken führen aber einfach alle Anfragen auf. Und so finden sich dann dort eben auch Leguan-, Schildkröten- und Kornnatternbisse ebenso wie Hautkontakte mit Kugelfischen.

Das bedeutet, die Unfallzahlen sind, sofern sie nicht zuvor auf diese Faktoren hin bereinigt wurden, deutlich nach unten zu korrigieren.

Betrachten wir mit diesem Wissen doch einmal die Aussagen von Frau Altherr und „Pro Wildlife“ im Einzelnen:

– „Deutschlands Giftnotrufzentralen verzeichneten im vergangenen Jahr weit über 700 Unfälle mit giftigen Haustieren.“: Die Aussage ist ganz offenkundig frei erfunden oder geht auf erhebliche Fehleinschätzungen oder Rechenfehler zurück. Rechnet man das Zahlenmaterial hoch, kommt man sehr zu Gunsten von „Pro Wildlife“ geschätzt auf vielleicht 150 Fälle im Jahr, von denen der größere Teil auf ungiftige und ungefährlich giftige Tiere zurückgeht.

– „Einer Datenerhebung von Pro Wildlife zufolge sind in knapp 60 Prozent der Fälle Giftschlangen die Ursache.“ Auch die Zahl ist frei erfunden oder geht auf Fehleinschätzungen oder falsche Berechnungen zurück. Das vorliegende Zahlenmaterial legt einen Anteil von Giftschlangenbissen zwischen 25 und 40 % nahe.

„Laut Giftnotrufzentrale Berlin sind bei 30 Prozent der Unfälle Kinder bis 15 Jahre, darunter viele Kleinkinder, betroffen.“ Die Zahl ist offenkundig vorsätzlich gefälscht oder geht auf grobe Missachtung des tatsächlichen Zahlenmaterials zurück. In Wahrheit machen Minderjährige (also Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren) insgesamt ca. 16 % aller bei der Giftnotrufzentrale Berlin gemeldeten Unfälle mit Heimtieren aus und nur etwa 10–12 % aller gemeldeten Unfälle mit Gifttieren, und selbst davon geht wiederum ein beachtlicher Anteil auf das Konto ungefährlicher Gifttiere (z. B. Vogelspinnen).

– „Giftnotrufzentralen wie Berlin oder Freiburg verzeichnen einen Anstieg der Unfälle um bis zu 61 Prozent innerhalb der letzten Jahre.“ Auch die Zahl ist in dieser Form schlicht falsch. In Berlin lässt sich überhaupt kein Anstieg feststellen (in den Daten von GIZ Nord/Erfurt/Marseille übrigens auch nicht signifikant), in Freiburg gibt es zwar einen Anstieg von 4 Fällen in 2000 auf 16 Fälle in 2005, der lt. dem zuständigen Arzt Dr. Stedtler (schriftliche Mitteilung) aber zum einen darauf zurückzuführen ist, dass die Zahl der Anfragen an den Giftnotruf Freiburg insgesamt angestiegen ist, und zum anderen aufgrund der insgesamt sehr geringen Fallzahlen nur bedingt statistisch relevante Aussage über Trends erlauben: „Die Signifikanz dieser Ergebnisse ist begrenzt aufgrund der geringen Zahl von Fällen mit exotischen Tieren.”

Was insgesamt also an Bissen durch real gefährliche Gifttiere übrig bleibt, kann derzeit nicht exakt gesagt werden – mehr als ein paar im Jahr sind es aber nicht. Der bekannteste Giftnotruf in Deutschland in Sachen Giftschlangen ist der in München, er arbeitet eng mit Giftschlangenhaltern zusammen und verwaltet die Anti-Seren. In den letzten vier Jahren wurden dort durchschnittlich 24 Fälle jährlich erfasst, übrigens ohne erkennbare Tendenz (2003: 28; 2004: 27; 2005: 16; 2006: 25). Das erlaubt insgesamt eine Schätzung: Die meisten ernsteren Fälle dürften in München auflaufen, den Rest kann man als gleich verteilt bezogen auf die Bevölkerungszahl annehmen und anhand der vorliegenden Zahlen auf unter 50 im Jahr schätzen. Macht also unter 75 Bissunfälle mit Giftschlangen jährlich. Bei den von „Pro Wildlife“ geschätzten 100.000 Giftschlangen in Deutschland, wo auch immer diese Zahl herkommt, wäre das eine Unfallquote von 0,075 % im Jahr (bzw. bei 99,925 % aller gepflegten Giftschlangen kommt es zu keinerlei Problemen); man vergleiche das Gefahrenpotenzial mit Hunden, Autos, Motorradfahren oder diversen Sportarten. Und von diesen 0,075 % Bissunfällen wiederum verläuft der Großteil ebenfalls glimpflich, denn in vielen Fällen geben Giftschlangen gar kein Gift ab (sogenannte Trockenbisse), in anderen führen die Bisse selbst bei Giftabgabe zu keinen oder nur leichten Komplikationen. So bleibt letztlich nur eine Hand voll überhaupt ernsthafter Zwischenfälle übrig. Kinder dürften dabei nur in extremen Einzelfällen betroffen sein. Oder, um es mit den Ärzten der Giftnotrufzentrale Freiburg zu sagen: „Unfälle durch exotische Tiere spielen z. Z. kaum eine Rolle.“ In München war in den ausgewerteten Jahren 2003-2006 kein einziger Minderjähriger betroffen.

Das klingt natürlich in einer Pressemitteilung mit dem Titel „Giftattacke im Kinderzimmer“ und der Zahl 700 ganz anders.

Und wirft ein interessantes Licht darauf, was von der Seriosität des merkwürdigen Clubs „Pro Wildlife“, der in der Presse so bereitwillig ungeprüft zitiert wird, zu halten ist. Nächstes Mal vielleicht zur Abwechslung Fachleute befragen.

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/reptilienfonds/2007/12/02/artenschutzverein-pro-wildlife-erfindet-horror-statistik/

aktuell auf taz.de

kommentare

  • Hallo
    erstmal vielen Dank an den Autor dieses Beitrags und seiner arbeit!!!
    Ich selbst bin Halter von Skorpionen auch sehr Giftige und hatte noch
    nie Probleme mit. Auch mein ganzes umfeld hat gifttiere zuhaus und noch
    niemanden ist was passiert, ich hab ein Forum wo es um hauptsächlich Skorpionen geht und Spinnen sind auch dabei wir haben dieses Thema auch schon öfter besprochen und da kommt immer das gleiche raus das dies totaler Schwachsinn ist und aus den Fingern gezogen könnt ihr gerne hier auch nachlesen http://meineskorpionewelt.selfip.net.
    Ich schätze dieser Verein hat im höchstfall mal ein „Gifttier“ im Fernsehn oder Zoo gesehn und noch nie was vorher damit zu tun gehabt sonst würde sowas net dabei rauskommen!!! Ich finde es auch nicht in Ordnung das dieser Verein LÜGT bis sich die Balgen biegen nur um bekannt zu werden das ist meiner Meinung nach der Grund warum die das überhaupt in die Welt gesetzt haben sollen sich lieber um wichtigere Themen kümmern wenn se meinen und am besten nur wenn se auch Ahnung von haben wir haben schon genügend Leute die Schwachsinn in die Welt setzten da haben die uns gerade noch gefehlt!!!

    MFG
    Peter

  • Mal ganz nüchtern betrachtet: Dem obskuren Verein wurde jedenfalls eine Menge Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit zuteil und im Gegensatz zur grossen DGHT wurde er auch bei der Anhörung im Hessischen Innenministerium gehört und seine Argumentation vermutlich ungeprüft bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt. Das mag bedauerlich sein, ist aber so.Fragen wir uns also, was schuld ist an dem vorliegenden und wenigstens zur Zeit nur für Hessen geltenden Desaster: Pro Wildlife, die Ignoranz hessischer Ministerialbeamter oder das Unvermögen der DGHT, sich mit entsprechendem Druck ( der bei der Mitgliederzahl schon angebracht wäre) ebenfalls Gehör zu verschaffen.

  • Bei der Gesetzesdiskussion in Hessen wurde der Verein Pro Wildlife als „Sachverständige“ gehört, die DGHT als größter deutscher Verein für Terrarientiere aber hat es leider nicht geschafft, dort angehört zu werden. Vielleicht weil die Öffentlichkeitsarbeit (oder Lobbyarbeit) von Pro Wildlife besser ist?
    So ärgerlich es ist, das der Verein derart abstruses, falsches Zeugs verbreitet und offensichtlich ungetrübt von jeder Sachkenntnis ist – die Gestze sind verabschiedet und der Gesetzgeber ist leider gottes Kraft seines Amtes automatisch Sachverstänig.
    Trotz allem: Hessen, gebt nicht auf. Es laufen bereitsa diverse Klagen gegen das Gesetz, u.a. wegen Tierquälerei. Denn wenn eine Nachzucht von gefährlichen Tieren verboten ist, dürfen sie sich logischerweise nicht paaren (oder gebt mal ’ner Kobra täglich ihre Anti-Baby-Pille…..) und dass heißt: Einzelhaft für die Tiere und damit nicht artgerechte Haltung.
    Darüber hinaus weiß Hessen gar nicht, was sie mit den beschlagnahmten Tieren machen sollen: an fachkundige Privatpersonen wie in der Vergangenheit geht ja nicht mehr und ausweichen auf andere Bunderländer ist ja wohl auch nicht die richtige Masche wenn man >Vorreiter

  • Ich will mich zur politischen Grundausrichtung nicht äussern, bloss soviel: Es handelt sich hier um eine Gruppierung populistischer und fundamentalistischer Dummschwätzer mit ein wenig Basiswissen….

  • Ich bin sehr für Tierschutz und bin mit vielen Dingen nicht einverstanden die in der (Tier)Welt und mit der Natur geschehen. Auch erkenne ich ein paar Bereiche der Organisation Pro Wildlife an, da sie auf dem Sektor Tier- und Artenschutz schon einiges erreicht haben, z.B. ist Pro Wildlife bei der Cites vertreten und hat dort schon viel in Sachen Artenschutz erreicht. Soviel dazu…
    Was Pro Wildlife aber in Hinsicht auf unsere Heimtiere plant (oder wie in Hessen schon durchgesetzt), ist weit am Ziel einer Tierschutzorganisation vorbei gegriffen und behebt oder dient nicht im geringsten die Ursachen von Tierquälerei und Ausbeutung der Natur.

    Dieser Artikel zeigt, das die gute Frau Altherr schon vor 5 Jahren mit genau dem selben Text propagiert hat und somit die letzten 5 Jahre keinen Anklang gefunden hat. Wieso dann ausgerechnet jetzt? Wieso ausgerechnet in Hessen?
    http://mitglied.lycos.de/Tierinformation/todesfalleterrarium.html

    Das sie keinerlei Qualifikationen im Bereich Terraristik hat, ist vielleicht darauf zurückzuführen dass sie eine „Wal-Expertin“ ist.
    http://www.abendblatt.de/daten/2004/07/19/319487.html

    Eine weitere Beteidigte an dieser Sache ist eine gewisse Daniela Freyer, ebenfalls Biologin bei Pro Wildlife. Auch diese Dame, die sich in folgendem Interview allwissend für den Bereich Reptilien ausgibt, hat mit Reptilien rein garnichts am Hut, sie ist (Wild)Vogel-Expertin!
    http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,1734F20D343A6F87E0440003BA5E08BC,,,,,,,,,,,,,,,.html

    Auch die Presse hat schon berichte über dieses Thema gedruckt, natürlich wieder nur eine einseitige Berichterstattung im Einklang mir Pro Wildlife.
    Dort wird vom „giftigsten Tier der Welt – der Pfeilgiftfrosch Phyllobates terribiles“ berichtet, was für ein Schwachsinn… Aber lest selbst:
    http://www.welt.de/wissenschaft/article1361732/Gefaehrliche_Exoten_im_Wohnzimmer_verboten.html

    Dies zeigt doch deutlich, das man sich mit der Materie der „Reptilien in privater Haltung“ nicht im geringsten beschäftigt hat.
    Was noch sehr negativ hinzu kommt ist die schon betrügerische Verfälschung der Zahlen der Giftnotrufzentralen um ihr Ansehen aufzuwerten und ihre Ziele durchzusetzten.
    So eine Machenschaft ist sehr zu verachten.
    Ich will nicht sagen das es nicht auch schwarze Schafe gibt, aber die gibt es überall!
    Ich würde behaupten das sich die meisten Leute die sich mit Terraristik und Exotenhaltung beschäftigen, auch mit den Tieren auskennen die sie halten (oder halten möchten). Schließlich hängt daran nicht nur das Herz und viel Engagement, sondern auch der finanzielle Aspekt spielt hierbei eine nicht untergeordnete Rolle.

    Ich kann nur hoffen das die DGHT mit ihrem angestrebten Ziel, gegen dieses Gesetz gerichtlich vorzugehen, Erfolg hat und es tiefgreifende Folgen für Pro Wildlife hat.

  • Zitat:
    „Okay, nach dem Hessen-Gesetz haben viele Reptilienhalter einen Brass auf Pro Wildlife – aber der Versuch, den Verein in die rechte Ecke zu stellen, ist nun wirklich billig! So ein Quatsch ist echte Zeitverschwndung…“

    Nicht nur Reptilienhalter sollten Pro… widersprechen. Denn Pro… hat es geschafft, dass mit nachweisbar falschen Daten ein Gesetz erlassen wurde. Und das sollte jeden erschrecken! Wohin kommen wir, das jemand in den Raum ungeprüft Dinge ruft und daraufhin Gesetze geändert werden? Da bekomme ich Angst, was Sie noch kann. Und erst recht mit einen Gewissen Beigeschmack, ob er richtig oder falsch ist.

  • Zitat:
    „Jetzt wirds aber langsam absurd: Seit wann ist denn jeder, von dem mal in dem rechtslastigen Pöbelblatt “Junge Freiheit” etwas veröffentlicht wurde, ein Rechtsextremer?“

    Antwort:
    Seitdem es das Blatt gibt, da solche eben in ihren Taten bzw. Veröffentlichungen und nicht an ihrer Selbsteinschätzung zu erkennen sind.

  • Die Organisation Pro Wildlife ist sehr Bemüht um den Tierschutz wie auch der Arterhaltung Exotischer Tiere
    Es ist schon fast eine Frechheit zu behaupten das Pro Wildlife und Fr Altherr Tierhassende Misepetrige Oppurturnisten wären.
    Ganz im Gegenteil ohne Organisationen wie Z.B Pro Wildlife gäbe es so einige Tierarten nicht mehr ,Naturschutzgebiete wären zerstört u.s.w
    Darüber hinaus was bildet sich der Vorstand der DGHT ein, das sie mehr Kompetenz in Fragen ´´Gefärliche Tiere„ hätten wie Pro Wildlife ?
    Wie Lächerlich ist denn die Vorstellung das der Kegelclub Vorstand der DGHT beim Hessischen Landtag zurate gezogen wird HAHAHA!
    Und wieviel ansehen mehr hat die DGHT? auch International!
    Kein Arsch ausser einiger Terrarier kennt die DGHT
    Ich will die DGHT bestimmt nicht denunzieren aber so wie die sich aufspielen machen sie sich nicht besser wie der „Verhasste Feind´´ Pro Wildlife
    Ich find auch jede Recherche oder Kundgebung die nicht von Ofizieler stelle kommt sollte Ignoriert werden
    Verständnlos ihr Manuel E.

    Lieber Manuel E.,

    da Pro Wildlife sich explizit auf die Giftnotrufe bezieht, braucht es keine „offizielle Stelle“, um die Zahlen zu ueberpruefen. Im entsprechenden Artikel in REPTILIA habe ich alles nachpruefbar mit Zitaten belegt, und bislang konnte mir da noch niemand einen Fehler nachweisen. Im Uebrigen nennt man so etwas Recherche einer unabhaengingen Presse, waere ja noch schoener, wenn man alles glauben wuerde, was von „offizieller Seite“ kaeme. Und was die Verdienste von Pro Wildlife angeht: ganz sicher, dass Sie die nicht mit dem World Wildlife Fund verwechseln? Abgesehen davon wuerde ich gerne behaupten, dass die DGHT mehr Mitglieder hat als Pro Wildlife, auch wenn das belanglos ist, aber offenbar ist Pro Wildlife sehr darauf bedacht, ueber solche Dinge keine Informationen zu veroeffentlichen.

    Freundliche Gruesse,

    Heiko Werning

  • Ich muss gestehen, dass sich mir seit Gründung von Pro Wildlife nicht erschlossen hat, was die die Akteure (meines Wissens reichlich Theoretiker; Uni, Bücher, Schreibtisch, Verein) anstreben. Artenschutz ist ihnen wichtig, aber Zoos, die ja z.B. rund 180 EEPs betreiben, werden ebenso verhauen wie private Wildtierhalter, unter denen es Spinner gibt, aber auch Hochbegabte, denen die Wissenschaft und der Artenschutz viel verdanken.

    Abstruse „Statistiken“ freilich sind in der Szene beliebt. So „beglückte“ uns in diesem Jahr der „Bundesverband Menschen für Tierrechte“ mit einer Veröffentlichung, wonach „100 Prozent der Reptilienarten nur schwer oder gar nicht gezüchtet werden können“. Das ist so weit weg von der Realität, dass man die Urheber nur in einer Parallelwelt vermuten kann. Bloß: Es geht nicht um Fakten, sondern um Ideologie.

  • Ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen, wenn es um den Punkt geht Pro Wildlife in die rechte Ecke zu drücken.
    Das haben wir doch gar nicht nötig, weil die Ausführungen von Herrn Werning doch recht gut zeigen mit was für Mitteln Pro Wildlife arbeitet.
    Ich kann nur hoffen das wir Terrarianer jetzt auch die gleichen Chancen bekommen, wie Pro Wildlife, und unsere Sicht der Dinge an geeigneter Stelle einbringen können.
    Es war natürlich lachhaft, wie diese ganze Gesetzgebung in Hessen funktioniert hat, ohne wirklich fachkundige Leute zu Wort kommen zu lassen.
    Ich kann nur noch hoffen das, dass Gesetz in Hessen noch abgeändert werden kann. Zumindest wünsche ich mir das, für Hobbykollegen in Hessen.

  • Hi,

    hat sich mal jemand mit Pro Wildlife in Verbindung gesetzt und sie mit dem Sachverhalt konfrontiert?

    Gruß Marcel

    (Wieso? Die wissen doch selbst am besten, welche Daten sie frei erfinden. – HW)

  • Lächerlich…absolut lächerlich, und zwar in 2 Hinsichten. Es ist erstaunlich das diese sogenannte Tierschützerin oder was immer diese kuriose Frau auch darzustellen versucht tatsächlich mit derart hirnverbrannten erfundenen Statistiken ungeprüft durch die Medien kommt, naja, zum thema öffentliche Medien und Volksverdummung muss man auch eigentlich nichts sagen, nur schade das das sowenige Leute schnallen, btw herzliche Grüsse an die Kirch Media AG oder wie dieser Verbrecherhaufen heisst =)
    Was allerdings noch lächerlicher als diese Tatsache ist, ist das sobald etwas der breiten Bevölkerung auf den Magen schlägt und der dafür Verantwortliche, (in diesem Fall jene dümmliche Wildlifemöchtegerntante) der Masse sozusagen präsentiert wird, diese sofort in der rechten Ecke nachsucht und noch dümmlichere Zusammenhänge erfindet. (… hier habe ich was geloescht, weil ich hier Gutsherr bin und nicht jeden Unsinn hinnehme – HW) Nein, man sollte sich eher fragen wie uns als Haltern von Exoten derart die Manschetten angelegt werden nur weil irgendwo eine , ich vermute mal geltungsbedürftige oder geldgierige(geht ja eh immer nur um die kohle, womit wir wieder bei der vermarktung durch die medien wären, gelle, da reiben sich einige die hände) Person denkt sie wüsste über Sachen bescheid von denen sie eigentlich keinen blassen Schimmer hat. Aber ehe das die breite Mehrheit von uns nicht kapiert und geschlossen gegen sochen Unsinn vorgeht wird es immer wieder derartige Vorfälle und Gesetzestexte geben, is ja auch ganz einfach, denn sooo dolle kam ja keine Gegenwehr.
    Ziehe meinen Hut vor all denen die sich aktiv gegen diese Sache gewehrt hatten, aber leider doch in sprichwörtlich letzter Sekunde ausgetrumpft wurden.

    MfG Dipl.Ing. F. Klein

  • Jetzt wirds aber langsam absurd: Seit wann ist denn jeder, von dem mal in dem rechtslastigen Pöbelblatt “Junge Freiheit” etwas veröffentlicht wurde, ein Rechtsextremer? Habt ihr mal in die angebliche “Autorenliste” reingeschaut? Da tummeln sich nicht nur diverse Tierschützer (u.a. Wolfgang Apel vom Tierschutzbund, der ein bekennender SPD-ler ist), sondern auch mehrere Grüne, SPD-ler und FDP-ler… Ich frage mich, wie die Junge Freiheit sich ihre “Autorenliste” strickt. Okay, nach dem Hessen-Gesetz haben viele Reptilienhalter einen Brass auf Pro Wildlife – aber der Versuch, den Verein in die rechte Ecke zu stellen, ist nun wirklich billig! So ein Quatsch ist echte Zeitverschwndung…

  • Ich fasse es einfach nicht!

    Wie kann ein „Verein“ dieser Größe -der mal ein hohes Ansehen genossen hat-
    die Bürger DERMAßEN belügen und betrügen? Sind die feinen Damen und Herren
    sich denn für gar nichts mehr zu schade? Nur um „irgendwas zu tun zu haben“
    solche Dinge zu erfinden ist echt mal richtig, richtig traurig!

    Gut nur das wir als „Gegenpartei“ genügend Infos zur Widerlegung haben.
    Die Zusammenarbeit mit den Giftnotrufzentralen einiger Damen und Herren die
    sich WIRKLICH MIT DEM THEMA BEFASSEN und sich nicht „Horrorgeschichten
    ausdenken“ widerlegen ja so einiges an hier „niedergetippten“ Schwachsinns.

    *kopfschüttelndeGrüße

  • Ich kann nicht vorstellen, wie es nur möglich ist – solches Verbot zu erlassen. Ich bin der Meinung, dass es ein Marasmus ist. Wieviele Menschen wurde von den Hunden verletzt? Oder von Autos getötet? Oder vom Rauchen?

    Wenn die Politiker die Welt retten wollen, können sie immer andere Probleme finden und lösen, die viel wichtiger und gefährlicher als die Gifttiere im Haushalt sind.

  • Google gibts her:

    „Autoren der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT
    Dr. Sandra Altherr, Diplom-Biologin und beim Deutschen Tierhilfswerk e.V. zuständig“

    Wikipedia schreibt zur JF:

    „Die Junge Freiheit ist eine deutsche Wochenzeitung für Politik und Kultur. Sie versteht sich als unabhängiges, konservatives Medium. Politologen ordnen sie mehrheitlich als Sprachrohr der „Neuen Rechten“ mit einer „Scharnier-“ oder „Brückenkopf“-Funktion zwischen demokratischem Konservatismus und Rechtsextremismus ein.“

    Tja was soll ich sagen, es ist allseits bekannt dass Rechtsextremismus weitaus gefährlicher ist als Gifttierhaltung, mehr Menschen kamen dadurch zu Tode.

    Die Frage ist: sollte unsere demokratisch gewählte Regierung Antidemokraten das Wort und Gehör schenken?

  • Hallo Heiko,

    Beipflichtung zu diesem öffentlichen Statement. Es wird höchste Zeit. Ich bin bemüht mich stehts loyal zu verhalten, doch es keimte in der Vergangenheit schon immer wieder der Gedanke woher die Zahlen und viele weitere Angaben die auf den Webseiten dieser Organisation zu finden sind stammen. So viele hochkarätig titulierte Personen innerhalb der Vorstandschaft müssten doch ebenso wie selbst Hobbyherpetologen es verstehen ihre Berichte mit Quellenangaben zu versehen. Allein dessen Fehlen, zeugt offensichtlich von Oberflächlichkeit auf ganzer Linie.

    Solange es keine „Erziehungsprüfung“ für werdende Eltern gibt, sehe ich auch keinen Sinn darin, ein Hobby mit Tieren das noch dazu angesichts des Weltwandels immer mehr an Bedeutung gewinnt, derart zu beschränken, dass es – über spitz gesagt – einer Anwaltskanzlei bedarf die eine Freizeitgestaltung gesetzlich durchringt.

    Es wäre wünschenswert dass die Politik mehr Fachhilfe annimmt, und in die eigenen Kreise aufnimmt. Es muss zwingend eine Zusammenarbeit auf fundiertem Wissen geschaffen werden.

    Grüße Thilo

  • Das ist echt unglaublich! Ich hab erst seit kurzer Zeit Vogelspinnen (3 kleine LIeblinge, die Erste seit ca. 2 Jahren) aber ich hatte eigentlich noch einiges in Planung. Ich hatte vor in den nächsten Jahren meinen Bestand erheblich zu erhöhen und da passt mir ein Verbot überhaupt nicht! Ich liebe die Kleinen einfach und finde sie faszinierend wie kaum ein anderes Tier. Keine mehr zu bekommen oder im schlimmsten Fall mich trennen zu müssen wäre eine Katastrophe! Andere Leute bekommen Kinder oder kaufen sich nen Hündchen als Kinderersatz. Mir würde man ebenso meine Babies wegnehmen! Dabei ist ein Katzenbiss auch sehr gefährlich aber diese zu halten wird wohl eher nicht verboten werden 🙁
    und unsere lieben Kleinen laufen im normal Fall ja auch nicht draußen auf der Straße rum (zumindest nicht in DEutschland) und terrorisieren die Menschen.

    Ich möchte mal wissen, wie die von diesem „Club“ dazu kommen, solchen Müll zu verbreiten. Wer keine Vogelspinnen oder Schlangen mag, muss sie auch nicht halten. Aber anderen durch diese falschen Fakten den Weg zu verbauen ist einfach mies. Welchen Sinn hat das außerdem für diese Personen? Wenn Ihr nur inder Öffentlichkeit stehen wolltet HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ihr habt es geschafft! Und zwar auf unsere Kosten, auf die der Vogelspinnen-, Schlangen- und Skorpionhaltern! Vielen Dank!

    Bevor ich jetzt erst richitg ausfallend werde, höre ich lieber auf. Der Kommentar wird möglicherweise auch sonst noch zu lang…

  • Hi
    Wenn die Zahlen von Pro Wildlife über die Giftnotrufzentralen so einfach zu verifizieren und zu widerlegen sind, stellt sich schon die Frage, wieso dies die zuständigen Stellen nicht von sich aus selbst tun, bevor sie ein solches Gesetz erlassen.

    Gruss Dieter

  • Hallo!

    Ich als Halter einiger Spinnentieren, finde es ist eine Schweinerei was die „Pro Wildlife“ da verzapft.
    Ich frage mich einerseits warum die das so verfälschen, andererseits wieso denen in der Politik mehr Gehör geschenkt wird als der DGHT (größte Vereinigung von Terrarianern, zudenen auch einige Wissenschaftler zählen)…

    Ich hoffe nur das sich alles wieder zum Guten wenden wird!
    Leider sind Träume oft Schäume…

    In dem Sinne noch eine gute Nacht!

    MfG Gianluca

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.