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vonHeiko Werning 28.05.2008

Reptilienfonds

Heiko Werning über das tägliche Fressen und Gefressenwerden in den Wüsten, Sümpfen und Dschungeln dieser Welt.

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Der radikale Tierrechtlerclub PETA hat zur „Interzoo“, der Fachmesse für die Heimtierbranche, die letzte Woche in Nürnberg stattfand, eine Presseerklärung veröffentlicht, um in einer hübschen Mischung aus Propaganda, Lüge und Panikmache für ihr Ziel eines Verbotes der Haltung von Nicht-Kuscheltieren zu werben.

Darin heißt es: „Eine artgerechte Haltung von Schlangen, Fröschen, Skorpionen, Vogelspinnen, Geckos & Co. ist in Privathänden nicht möglich.“  Tja, nun kann man natürlich darüber diskutieren, was „artgerecht“ so heißen mag, aber zumindest nach allgemein üblicher und von wissenschaftlicher Seite vertretener Auffassung ist das sehr wohl möglich.  Reihenweise Nachzuchterfolge, hohe Lebenserwartungen und wertvolle dadurch gewonnene wissenschaftliche Erkenntnisse deuten auch arg darauf hin. Jedenfalls dürfte es für die Durchschnittsvogelspinne oder den Standardgecko in menschlicher Obhut erheblich artgerechter zugehen als für die meisten Hunde oder Katzen. Aber da würden sie sich ja mit ihrer eigenen Klientel anlegen, die PETAner.

Kann man das aber zumindest noch als zwar eigenartigen, aber letztlich eben von Glaubensfragen abhängigen Standpunkt ohnehin nicht sinnvoll ausdiskutieren, ist folgender Satz schlicht unverantwortlicher Humbug:  „Bedenkt man, dass das Gift des Pfeilgiftfrosches ausreicht, um 10 Menschen zu töten, wird die Gefahr für die Öffentlichkeit deutlich.“ Die Gefahr für die Öffentlichkeit durch Pfeilgiftfrösche beträgt exakt 0. Es gibt keine. Gar keine. Pfeilgiftfrösche verlieren ihre Giftigkeit in kurzer Zeit in menschlicher Obhut, weil sie ihr Gift durch aus der Umwelt aufgenommene Stoffe synthetisieren, es also nicht selbst herstellen können. Im Terrarium stehen diese Toxine nicht zur Verfügung, weshalb die Tiere ihre Giftigkeit schnell verlieren. Bei Nachzuchten, und es werden schon seit vielen Jahren fast nur Nachzuchten gehandelt, gibt es überhaupt keine Giftigkeit. Und abgesehen davon ist auch nur eine Handvoll der über 250 Pfeilgiftfroscharten überhaupt für Menschen giftig, und die sind es dann auch nur passiv, sprich: Man müsste, um sich an ihnen zu vergiften, die Frösche schon in eigene offene Wunden reiben. Bis heute ist nicht ein einziger ernster Vergiftungsfall durch Pfeilgiftfrösche im Terrarium bekannt geworden, und das, obwohl die Tiere zu Tausenden gehalten und gezüchtet werden.

Aber mit Fakten hat es PETA ja ohnehin nicht so. Kein Wunder, wenn man sich mit Gestalten wie Dirk Bach oder Thomas D. einlässt. Jedem das, was er verdient.

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https://blogs.taz.de/reptilienfonds/2008/05/28/desinformation-a-la-peta/

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kommentare

  • Meine Meinung gegenüber der Terraristik:

    Ich finde, dass die Terraristik sehr wichtig ist. Ob ein Tier giftig oder ungiftig ist spielt keine Rolle. Ursprünglich diente dieses Hobby zur Erhaltung von Arten. Viele wurden so wieder in der Natur entlassen und konnten sich so wieder in ihrer Wildbahn ausbreiten.

    Man sollte immer Respekt vor solchen Tieren haben, denn die meisten Geschichten enden so, dass jemand aus Respeltlosigkeit und Dummheit mal die süße kleine Diamantklapperschlange streicheln will. Sollte ein Kind ein abgeschlossenes Terrarium aufbrechen und langt darein, dann ist immer die Schlange schult. Von Naturinstinkten weiß man doch, was man darf und was nicht.

  • @polyphem

    Die Frage ist nicht zu ernst, sondern zu langweilig. Mit Fleisch, warum auch nicht?
    Ich versteh diese Kommentare gegen Vegetarier nie, man sagt doch jemandem der kein Auto hat (weil er es nicht will und nicht braucht) auch nicht: „Ja, aber die Sachen die du kaufst werden doch trotzdem mit nem Laster zum Geschäft gebracht! Findest du das nicht scheinheilig, dann kein Auto zu fahren?“

    Sorry für offtopic hier, ich wollts nur mal gesagt haben.(der segen des internets)

  • Beweise für Nachzuchten? Hmmm

    In den paar Jahren die ich Rhacodactylus ciliatus halte, hatte ich in etwa 160 Nachzuchten. Glauben sie mir nicht?
    Dann sehen sie hier:
    http://www.napalm.at/imgs/ciliaten/schlupf03.jpg
    http://www.napalm.at/imgs/ciliaten/schlupf04.jpg
    http://www.napalm.at/imgs/ciliaten/schlupf06.jpg

    Ich habe Fotos von beinahe jedem einzelnen Nachzuchttier wenn sie wünschen. Oder wie wäre es mit Nachzuchten von australischen Geckos?

    http://www.napalm.at/imgs/milii/mnz01.jpg
    http://www.napalm.at/imgs/milii/mnz02.jpg

    oder hiermit?

    http://www.napalm.at/imgs/amyae/amyaeschlupf01.jpg
    http://www.napalm.at/imgs/amyae/amyaenz01.jpg

    oder Gekko vittatus, direkt einen Tag nach dem Schlupf:

    http://www.napalm.at/imgs/vittatus/vittatusbaby03.jpg
    http://www.napalm.at/imgs/vittatus/vittatusbaby05.jpg

    Aber vielleicht habe ich die Fotos ja mit den Special Effekt Leuten von Hollywood gefälscht, im Rahmen einer Internationalen Verschwörung.

    Nun werden sie wieder mit dem Argument kommen, dass es ja nicht bedeutet, dass sich die Tiere wohlfühlen, wenn sie sich vermehren, aber im Prinzip habe ich ihre Aussage, dass Reptilien in Terrarienhaltung nicht erfolgreich nachzuziehen sind, erstmal widerlegt oder? *g*

    Gruss

    Ingo Hess

  • Hallo,

    Wie gesagt, wollte ich eigentlich nur, die hier Schreibenden davor warnen, ihre Zeit mit jemandem wie Frank Albrecht zu vergeuden.
    Eine Diskussion mit dieser Person ist schlicht so ermüdend wie sinnlos. Ich habe es damals zusammen mit einem Tierschützer versucht, ihm klar zu machen, dass die Zucht von Reptilien zwar nicht IMMER einfach und problemlos erfolgt, aber bei den meisten Arten durchaus möglich ist. Ansonsten wollte ich gar nicht vom Thema ablenken, dass sich ja immer noch auf Petas Falschaussagen bezieht.

    Grüße

    Andreas Schneider

  • [gelöscht, Grund s. oben – das wird jetzt auch etwas redundant hier, ganz abgesehen von der offensichtlichen Realitätsverweigerung – HW]

  • Wer bei Tieren artgerechte Haltung fordert
    und fleischessende Menschen als Mörder abstempelt
    der widerspricht sich,
    denn Menschen sind Omnivor
    und würde man sie artgerecht halten,
    sollte man ihnen Fleisch geben.

    Philipp Wagner

  • Lieber Herr Albrecht,

    Angaben zu Nachzuchten finden sie in allen einschlägigen Terrarienzeitschriften. Nur weil keine Statistik über Nachzuchten in Deutschland geführt wird kann man noch lange nicht davon ausgehen, dass es keine Nachzuchten gibt.
    Bei einer solchen Unterstellung liegt die Beweislast des Gegenteils wohl eher bei Ihnen.
    Philipp Wagner

  • Sehr geehrter Herr Albrecht,

    da Sie erneut Unwahrheiten streuen, muss ich mich doch noch einmal einschalten: Selbstverständlich werden Reptilien und Amphibien sowohl in Zoos als auch in Privathand nachgezüchtet, teils sogar in großen Stückzahlen, teils gar massenhaft. Der einfachste Beweis dafür, ganz abgesehen davon, dass ich es einfach aus eigener Anschauung sehr genau weiß, sind die zahlreichen kursierenden Zuchtformen, die allesamt auf gezielte Herauszucht von Merkmalen beruhen, was ja nun ohne Nachzucht gar nicht ginge. Auch werden viele sehr populäre Arten ohnehin überhaupt gar nicht importiert, der gesamte Bestand in Deutschland von Bartagamen beispielsweise besteht ausschließlich aus Nachzuchten.

    Da derartige Äußerungen, wie im Eingangsposting ja bereits beklagt, einfach Desinformation, Propaganda oder meinetwegen auch nur Lügen sind, werde ich hier zukünftig editierend eingreifen.

    Zum Zoo Dresden kann ich nichts sagen, sollte sich Ihre Äußerung nur auf diesen beziehen, müssten Sie das bitte an anderer Stelle klären, wo vielleicht auch jemand von dort dabei ist und etwas dazu sagen kann. So lange das hier nicht der Fall ist, werde ich weitere Diskussionen über Dresden nicht zulassen, denn aus nachvollziehbaren Gründen bin ich gegenüber Ihren Angaben sehr skeptisch und möchte nicht zur Verbreitung von Falschaussagen beitragen.

    Dass dennoch auch durchaus beträchtliche Stückzahlen importiert werden, ist eine andere Sache, die ja auch niemand leugnet. Ob und in welcher Form dies zu kritisieren ist, wird auch unter Terrarianern und Artenschützern leidenschaftlich diskutiert. Allerdings möchte ich diese Diskussion ganz sicher nicht mit Tierrechtlern führen, da hier, siehe oben, ja schon die Gesprächsgrundlage keine vernünftige Verständigung erlaubt.

  • Zu
    Andreas Schneider

    Nochmals:
    Ich bat um Beweise (Zahlen oder Statistiken) ihrerseits, die ihre Behauptung von angeblich erfolgreichen Nachzuchten belegen.
    Was kam war Null und Nix. Also kein Beweis.

    Ich dagegen konnte Beweise für die Behauptung, dass Nachzuchten im Zoo fast unmölich sind, am Beispiel des Zoos Dresden erbringen.

    Und die Nachzuchtstatistik war für einen Zeitraum von 13 Jahren!!!!!!
    Bis 2005 (aktuelle Jahresbericht 2006, lag 2007 noch nicht vor!)

    Klar das diese Beweise für sie schlecht sind.
    Wenn man garnichts hat und in die enge getrieben wird.
    Sie haben nichts und ich kann wiederlegen.

    Und sicher werden sie auch keine Beweise erbringen, warum diese Statitsik schlecht ist.

    Ja wenn man selbst nichts hat, werden die Beweise der anderen schlecht gemacht.

    Ach, ich habe mir mal die Importzahlen angesehen. Warum soviele, wenn doch so erfolgreich nachgezüchtet wird?

  • Herr Albrecht,
    nun möchte ich doch gern wissen, warum alle meine ach so widernatürlich in Glassärgen (ich bevorzuge übrigens andere Materialien) gehaltenen Schlangen sehr lang lebten (hier passt der KZ-Vergleich, den ich übrigens für äußerst geschmacklos halte, überhaupt nicht) und sich auch noch zahlreich vermehrten.
    Außerdem sollten Sie doch bitte mal in diesem Zusammenhang erklären, woher denn all die Nachzuchten von Bartagamen und Kornnattern kommen, die dafür sorgen, dass einige Halter inzwischen auf die Zucht verzichten, weil es schwierig wird, die Jungtiere abzugeben.
    Und last but not least: Ich habe nichts gegen Tierschutz…ich muss kein Fleisch aus Massentierhaltung essen, ich zahle dann lieber etwas mehr und esse weniger Fleisch…aber ich lasse mich nicht als Mörder bezeichnen, weil ich mich nun mal den natürlichen Gesetzen von Fressen und gefressen werden nicht widersetze. Allein die weitverbreitete „Meat is Murder“-Propaganda (ich weiß, dass „murder“ Mord bedeutet, aber Mord impliziert auch einen Mörder) disqualifiziert PETA leider sofort als ernstzunehmenden Diskussionspartner.
    Schönen Abend noch
    Andreas Falch

  • Herr Hess,

    Genau darum ging es damals
    Er meint auch, die Unmöglichkeit der Nachzucht von Reptilien bereits bewiesen zu haben. Sein einziger „Beweis“ war eine recht alte – und eher schlechte – Nachzuchtstatistik des Dresdner Zoos.

    Um alles abzukürzen: Der Herr Albrecht wollte von mir einen Link zu einer Website, einem Paper oder sonst irgendwas, in dem explizit steht, dass alle Reptilien ganz einfach nachzuzüchten sind…

    Grüße

    Andreas Schneider

    P.S.: Frank, meintest du nicht eher „unwiderlegbare Beweise“?

  • Herr Haferbeck hat einen eigenen Verlag in dem er seine umstrittenen Bücher veröffentlicht.

    Angesehene Verlagshäuser dürften solche Lektüre wohl kaum veröffentlichen. Und so ließe sich die Gründung seiner GbR dazu, auch erklären.

    Keines dieser Bücher, führt Amazon aktuell, wenngleich sie auch gelistet sind.

    http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&search-type=ss&index=books-de&field-author=Edmund%20Haferbeck&page=1

    Wirklich sinnvolle Lektüre wie http://www.amazon.de/Natural-Dog-Food-Rohf%C3%BCtterung-praktischer/dp/383343063X/ref=pd_sim_b_title_3 (passt es doch schön zum Thema „Veganer Hund“) schafft es immerhin auf einen respektablen Rang 2.470!

    Auf der Echo Seite, wird auch unter anderen „Arbeiten“, der aktive Tierschutz genannt.

    http://www.echoverlag.de/kontakt.html

    Angesichts dieser Tatsache, gilt es eigentlich einen Begriff für die Fachwelt zu erörtern, der die allgegenwärtigen Begriffe ablöst und so eine klare Differenzierung stattfinden kann. Explizit betrachtet eine Farce das so, billigend in Kauf zu nehmen. Diese Wörter auf so einer Webseite verwendet, zeugt schon beinahe von Missbrauch der deutschen Sprache.

    Grüne Politiker, und promovierter Agrarwissenschaftler Haferbeck, vertritt auch ehrenamtlich vor Gericht als Beistand. Eine kuriose Fall-Liste z.b. hier:

    http://www.althand.de/haferb.html

    Dies ist dann wohl auch unter oben genanntem Link – „aktiver Tierschutz“ zu verstehen, ebenso wie zahlreiche Strafanzeigen die er stellt. Was anderes lässt die Recherche jedenfalls nicht erkennen, ausser dass die Stellung „Politiker“ wohl immer noch mit höherer Achtung angesehen wird, als faktische Fallrecherche und das Deutsche Gesetzbuch. Das wird umgehend offensichtlich liest man sich loyal die angegebenen Akten einmal durch.

    Interessant ist auch ein Interview von 2006. http://www.tierschutz.de/include/basics/print/index.php4?This=p10002000x1037x5.html – (an zweiter Position) – Ist es doch sehr fraglich woher ein Agrarwissenschaftler nach „eigener Erfahrung“ sagen kann, bei welcher Tötungsmethode es auf Pelztierfarmen zu Todeskämpfen kommt.

    Als sei ein Dr. Titel stellvertretend Allwissend und Spartenübergreifend.

    Solch offensichtlich extrem fanatisch gerichtete Personen konnten noch nie auf dauer Bestand halten, und eine große Masse begeistern.

    Ein Hoffnungsvolles Indiz dass es doch noch faktisch konstruktive Menschen in der Mehrheit gibt.

    Als fast krönender Abschluss, sind die unter http://www.gruene-schwerin.de/904.0.html geschriebenen Kommentare in der Sparte “ Persönliche Ziele, und Kandidaturmotivation“ schon fast „Kopfschüttelnd“ wahrzunehmen.

    Spätestens hier disqualifizieren sich für den gewissenhaft akribisch hinterfragenden, jegliche dargelegten Worte von Herrn Haferbeck selbst.

    Zeit die Energie wieder dem zu wimen was uns braucht. Albert Einstein sagte bereits: „Es gibt zwei Dinge die unendlich sind. Die menschliche Dummheit, und das Universum. Wobei ich mir bei letzterem noch nicht ganz sicher bin“

  • Worum geht es genau? Sie wollen beweisen, dass es unmöglich ist Reptilien in Terrarienhaltung nachzuziehen? Oder Nachzuchten aufzuziehen? Nicht ernsthaft oder?

  • Andreas Schneider

    Meinten Sie die Diskussion, wo NUR ICH anhand von Aufzuchtzahlen im Zoo Dresden als einzigster Beweise erbrachte, dass dort nicht von erfolgreicher Nachzucht bei Reptilien gesprochen werden konnte?

    Ich warte übrigens noch immer auf ihren widerlegaren Beweisen.

  • Darf ich vorstellen? Auch Herr Edmund Haferbeck (Kommentar 1, falls es denn der ist, das muss man ja immer Vorbehalt im Netz sehen) ist PETA-Sprecher (resp. zumindest in Pressemitteilungen von denen als Kontaktperson angegeben), auch Autor bzw. Mitautor diverser Bücher zum Thema Tierrechte. Frau Carola Schmitt (Kommentar 2, die mit dem Biographie-Tick) ist die Verantwortliche für eben jene Pressemitteilung, die hier Ausgangspunkt war, und Urheberin des sachlich falschen Pfeilgiftfrosch-Zitats.

    Und auf der anderen Seite: Philipp Wagner ist Herpetologe am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn.

    Ein bisschen wie bei ’ner Talkshow: Es waren heute dabei …
    Und am Ende viel geredet und keinen Schritt weiter gekommen.

    P.S.: Andreas Schneider hat natürlich Recht – trotz mancher Überschneidungen sind Tierrechtler und Tierschützer nicht dasselbe. Ich würde mich z. B. auch durchaus als Tierschützer werten (wenn auch keineswegs in allen Punkten einer Meinung mit z. B. dem Deutschen Tierschutzbund), jedoch nicht als Tierrechtler. Da ist der entscheidende Unterschied wohl das, was Herr Albrecht mit dem lustigen Kampfbegriff „Speziesismus“ nannte. Allerdings sind die Übergänge zwischen beiden Fraktionen wohl fließend, und ich habe ein bisschen den Eindruck, dass der „klassische“ Tierschutz von den Tierrechtlern unterwandert oder ausgestochen wird, wohl auch wegen deren spektakuläreren Aktionen. Was schade ist, denn ein rationaler Tierschutz wäre in diesem Land ja wichtiger denn je.

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