Archive for Oktober, 2008

23.10.2008 von Heiko Werning
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Der Türk’ auf der Buchmesse

von Heiko Werning

Unbedingt hinweisen möchte ich noch auf den sehr komischen Bericht des hoch geschätzten Oliver Maria Schmitt, der als Ertugrul Osmanoglu (man achte auf den kunstvoll gefertigten Schnäuzer) mit seinem brandheißen zukünftigen Bestseller “Ich bin dann mal in der Nasszelle” über die Frankfurter Buchmesse marodierte und einen Verleger suchte:

In den Katakomben des „Frankfurter Hofs“ ist die Stimmung merkwürdig ausgelassen, ja, aufgepeitscht. Am Eingang zum Saal steht eine alte Frau. Es ist Ingo Schulze. Er lacht. Kein Wunder, der hat sein Buch ja auch schon verkauft. Auf hundert aufgestellten Plasmabildschirmen laufen Interviews mit Autoren, die allesamt aussehen wie Businesstypen. Geld liegt in der Luft. Ideales Klima für Vorverhandlungen. Ich hole meinen dicken Manuskriptpacken aus der Umhängetasche und plaziere ihn demonstrativ auf einem freien Stehtisch. Erbleichende Gesichter der Umstehenden. Sofort bildet sich ein etwa fünfzig Meter breiter Graben um meinen Tisch. Frechheit. Und das nur, weil ich einen türkischen Autor vertrete!

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22.10.2008 von Heiko Werning
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Brauseboys: Berlin mit alles (Kookaburra Mi-Sa, 22.-25.10.)

von Heiko Werning

BERLIN MIT ALLES
Das große BEST OF der BRAUSEBOYS im KOOKABURRA

Best of alles, das Beste aus „Berlin mit alles, die besten Texte, die besten Diashows und die besten Lieder der Besten. Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning lesen von allem das Beste. Besser geht nicht.

Mittwoch bis Samstag, 22.-25.10. jew. 20.30 Uhr

Comedy Club Kookaburra, Schönhauser Allee 184, Berlin-Prenzlauer Berg

08.10.2008 von Heiko Werning
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Tatort: Der glückliche Tod

von Heiko Werning

War schon die Reformbühne Heim & Welt am Sonntag eher etwas deprimierend, war der zeitgleich laufende Tatort ein Runterbringer erster Güte. Herrjeh, jetzt ist aber wirklich Herbst. Für das angenehme Stralau-Blog habe ich über den “glücklichen Tod” geschrieben. Lesenswert auch Bernd Pickerts Bewertung aus der Sicht eines betroffenen Vaters in der taz und Judith von Sternburgs Überlegungen zur Zumutbarkeit solcherlei Szenen in der FR.

04.10.2008 von Heiko Werning
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Baader-Dingens-Komplex: mehr muss man nicht wissen

von Heiko Werning

Mich interessiert dieser ganze Folklore-Quatsch sowieso nicht, aber Freund Bov, der ist halt schon so alt, den hat es interessiert – Girls with Guns:

Als BKA-Chef Horst Herold: Bruno Ganz. Die Kulissen vom Untergang waren noch da, als Eichinger mit Drehen anfing, und beim Aufräumen im Führerbunker hat man in einem verkanteten Spind Bruno Ganz gefunden. Er war verdutzt, als man ihm gesagt hat, dass er weiterspielen soll, aber das Bärtchen muss ab und er soll jetzt mal bitte aufhören, mit der Hand so komisch zu zittern.

02.10.2008 von Heiko Werning
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Weltstars privat: Heiko Werning & Roger Trash (Fr 3.10. Berlin)

von Heiko Werning


Ein Comeback jagt das Nächste, egal ob Münte,
Lance Armstrong, Robbie Williams, Horst Seehofer –
alle wieder da, und wer weiß, womöglich kommen
auch Michael Jackson und der Kapitalismus
demnächst zurück.
Heiko Werning hält es mit seiner altehrwürdigen
Reihe “Weltstars privat” dagegen erst mal wie
Nessie und taucht nur mal kurz und überraschend
und praktisch ohne Vorankündigung aus seinem Loch
auf. Zu Gast hat er sich seinen alten Münsteraner
Bühnenweggefährten, den wunderbaren Songwriter
und Erlebnismillionär Roger Trash, geladen, und
zu zweit werden die beiden einen Abend in
intimster Atmosphäre im heimeligen Laine-Art
Lieder singen, Geschichten vorlesen und Rogers
Pelzmütze bestaunen.
Beide versprechen Großes: “Wir haben bewusst auf
jede ordentliche Werbung für diese Veranstaltung
verzichtet”, so Werning, “das dadurch gesparte
Geld kommt in vollem Umfang der Qualität unserer
Darbietungen zugute!”… weiter lesen

01.10.2008 von Heiko Werning
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CSI Wedding: Ermittlungen bei den Brauseboys

von Heiko Werning

Jeden Donnerstag im Oktober: Terror & Verbrechen bei den Brauseboys

21 Uhr, Laine-Art, Liebenwalder Str. 39, Wedding

Hausnummer merken, sonst findet man’s nicht und geht im Wedding verloren – und dann Gnade Euch Gott.