Archive for März, 2009

28.03.2009 von Heiko Werning
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Tatort: Gesang der toten Dinge

von Heiko Werning

Uff, was für ein Wochenende: Am Donnerstag der schöne, aber tränen- und wodkareiche Abschied vom Laine-Art nach sechs wunderbaren Jahren mit den Brauseboys dort, am Freitag die große Umzugsfeier im La Luz, zu der sage und schreibe an die 250 Leute kamen – mehr als doppelt so viel, wie wir (und das La Luz) in unseren optimistischsten Schätzungen erwartet hatten. Und: Trotz Warteschlangen zum Bier, der Abend war großartig! Ein perfekter Start am neuen Ort. Ab jetzt also, jeden Donnerstag, 20.30 Uhr: die Brauseboys im La Luz, Osram-Höfe, Oudenarder Str. 13-15, Berlin-Wedding. Kommt alle.

Und morgen wieder Reformbühne Heim & Welt, um 20.15 Uhr im Kaffee Burger, Torstr. 60, Berlin-Mitte. Jakob Hein, Ahne, Falko Hennig, Jürgen Witte und ich begrüßen morgen eine illustre Gästerunde: Rayk Wieland vom Toten Salon in Hamburg ist da, außerdem die schräge CloOzy und dazu Sebastian Block von der Band Mein Mio.

Den zeitgleich laufenden Tatort… weiter lesen

26.03.2009 von Heiko Werning
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Die Brauseboys: 6. Geburtstag & Umzug ins LaLuz

von Heiko Werning

Freitag, 27.3., mit Manfred Maurenbrecher & Jan Koch

und ab 2.4.2009 jeden Donnerstag im:

LaLuz, Osramhöfe, Oudenarder Str. 13-15, Berlin-Wedding

U6 Seestr. / U9 Nauener Platz / Tram Osramhöfe

26.03.2009 von Heiko Werning
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Mit Herz auf die Schnauze

von Heiko Werning

Berlin soll freundlicher werden! Wowi will’s! Und ich kommentiere es. Drüben, bei der jungle world: Bitte lächeln!

21.03.2009 von Heiko Werning
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Der SPIEGEL und die Opfer von Winnenden

von Heiko Werning

Das muss man ja auch erst mal bringen. SPIEGEL-online macht groß auf mit dem offenen Brief der Opferfamilien von Winnenden und fasst diesen dann zusammen. Schlagzeile: “Opferfamilien aus Winnenden verlangen Killerspiel-Verbot”.

Außerdem, so erfahren wir auf SPIEGEL-online, fordern die Unterzeichner auch Einschränkungen im Waffenbesitzrecht sowie weniger Gewalt im Fernsehen. Denn, so SPIEGEL-online: “”In unserem Schmerz und in unserer Wut wollen wir nicht untätig bleiben”, schreiben sie, und “wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben.”"

Und interessanterweise haben die Opferfamilien in ihrem Schmerz und ihrer Wut doch eine ziemlich präzise Vorstellung davon, wo die “etisch-moralischen Sicherungen” so versagt haben:

Berichte über Gewalttaten

Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder Titelseite

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19.03.2009 von Heiko Werning
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TV-Tipp: Nicht der Süden (3sat Do/Fr 20.15 Uhr)

von Heiko Werning

Ich hatte ja schon mal kurz davon berichtet, und nun, ein gutes Dreivierteljahr später, ist es so weit: „Nicht der Süden“, die Geschichte von Volker Strübing und Kirsten Fuchs, zwei Berliner Lesebühnenkünstlern und Schriftstellern, die auszogen, auf einem Schiffchen in die Arktis zu fahren, ist fertig: die vierteilige Fernsehserie, die ab heute auf 3sat (20.15 Uhr) ausgestrahlt wird (Teil 2: morgen, Freitag; Teil 3 & 4: nächste Woche Donnerstag und Freitag) und das zugehörige Buch.

Zunächst mal die dringende Anguck-Empfehlung: Teil 1 habe ich schon vorab gesehen, und aus den anderen Teilen einige Ausschnitte – das lohnt sich ganz unbedingt. Man muss deswegen aber keineswegs auf die Brauseboys heute Abend verzichten: Wir zeigen die Sendung heute (und nächsten Donnerstag) im Laine-Art vor der Show – schließlich ist Kirsten ja unser Stamm-Brausegirl, und Volker ist unser uneingeschränkter Meister im… weiter lesen

19.03.2009 von Heiko Werning
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Ist der Papst am Ende auch noch gegen den Teufel?

von Heiko Werning

Große Aufregung, weil der Papst Kondome disst. Darüber habe ich mir heute in einem Kommentar für die taz so meine Gedanken gemacht.

18.03.2009 von Heiko Werning
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Stadt Heidelberg tötet hunderte streng geschützter Eidechsen

von Heiko Werning

BUND Heidelberg

Mauereidechse Foto: NABU Heidelberg

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Die Stadt Heidelberg schmückt sich gern mit dem Titel „Bundeshauptstadt im Naturschutz“, ist aber gleichzeitig der Austragungsort einer absurden Provinzposse auf dem Rücken des Naturschutzes. Auf einem 45 ha großen ehemaligen Bahngelände soll dort ein ganz neuer Stadtteil entstehen, mit dem sinnigen Namen „Bahnstadt“. Nun ist genau dieses Gelände allerdings der Lebensraum einer der größten deutschen Populationen der streng geschützten Mauereidechse. Und da darf man, diverser Naturschutzgesetze sei Dank, halt nicht einfach Häuschen drauf bauen. Deswegen musste ein Ausgleichsbiotop für die Mauereidechsen angelegt werden. Und da hätte man mal besser Fachleute befragt. Denn zum einen hat man bei einer ersten Populationsabschätzung wohl ziemlich schlampig gearbeitet: 510 Mauereidechsen ermittelte die Stadt bei ihren Erhebungen, in Wirklichkeit sind es 3.000–5.000. Dementsprechend ist das Ausgleichshabitat mit 2 ha viel zu klein für den großen Bestand. Das hat die Heidelberger nicht daran gehindert, in… weiter lesen

13.03.2009 von Heiko Werning
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Die beste Rezension aller Zeiten …

von Heiko Werning

… ist von mir, natürlich über den “beste Roman aller Zeiten” von Oliver Maria Schmitt. In der aktuellen jungle world. Oder im Internet.

08.03.2009 von Heiko Werning
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Der Wochenendkrimi: Tatort – Mauerblümchen

von Heiko Werning

Wieder bat mich der Tatort-Fundus um eine Vorab-Rezension des heute ausgestrahlten Films, und wieder bin ich dem gern nachgekommen.

Mein Tipp: Lieber zur Reformbühne Heim & Welt kommen und dort Ahne, Jakob Hein, Falko Hennig, Jürgen Witte und mir sowie unseren Gästen Thilo Bock und Hagen Damwerth lauschen; Aufnahme des Tatorts nicht unbedingt erforderlich. Film taugt nur so mittel. Ausführlich hier:

Wie Popcorn Ein starker Einstieg: Der TATORT beginnt damit, dass ein mittelalter Herr im strömenden Regen nachts ein junges Mädchen im Auto zu sich nach Hause fährt, die recht attraktive junge Dame lässt sich ein Bad ein und die Hüllen fallen, tunkt den Fuß aufreizend spitz ins Wasser, die Kamera folgt ihm unter die Schaumschicht, das Bild wird wässrig-trüb-grau, und im nächsten Moment rennt eben jene junge Frau panisch durch den Regen und barfuß über einen Acker. Sie reißt ihren kleinen, durchnässten Fummel von sich, um schneller

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04.03.2009 von Heiko Werning
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Endlich stellt’s mal jemand fest: Ich bin sympathisch

von Heiko Werning

Und zwar in der Berlin-Ausgabe der taz, in einer (auch sonst) gelungenen Reportage von Saskia Vogel.

Und bei der Gelegenheit noch eine Info-Durchsage: Der alte Literaturschläger Andreas Gläser ist endlich wieder als DJ Baufresse regelmäßig zu sehen, und zwar in der Neuauflage des Wiener Berliner Waldes, zusammen mit den Slammern Wolf Hogekamp, Bas Böttcher, Yaneq, Gauner, Claudius Hagemeister und dem großartigen Frank Klötgen. Gast am Wiedergründungsabend: Ur-Wäldler Felix Römer.

Berliner Wald-Comeback im Oberbaum-Eck
Bevernstr. 5 (gegenüber vom U-Bahnhof Schlesisches Tor), Kreuzberg
Mittwoch, 4. März 2009, 20.00 h Einlass, 20.45 h Start.