Das muss man ja auch erst mal bringen. SPIEGEL-online macht groß auf mit dem offenen Brief der Opferfamilien von Winnenden und fasst diesen dann zusammen. Schlagzeile: “Opferfamilien aus Winnenden verlangen Killerspiel-Verbot”.
Außerdem, so erfahren wir auf SPIEGEL-online, fordern die Unterzeichner auch Einschränkungen im Waffenbesitzrecht sowie weniger Gewalt im Fernsehen. Denn, so SPIEGEL-online: “”In unserem Schmerz und in unserer Wut wollen wir nicht untätig bleiben”, schreiben sie, und “wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben.”"
Und interessanterweise haben die Opferfamilien in ihrem Schmerz und ihrer Wut doch eine ziemlich präzise Vorstellung davon, wo die “etisch-moralischen Sicherungen” so versagt haben:
Berichte über Gewalttaten
Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder Titelseite