Ein Hoch auf die Schweiz!

von Heiko Werning

Leider viel zu halbherzig, die Schweizer Entscheidung von gestern, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt bitte nur noch Kirchtürme (unbedingt: mit Glocken!), Synagogenkuppeln und die ganzen anderen religiösen Belästigungen verbieten, dann wird das doch was.


6 Kommentare zu "Ein Hoch auf die Schweiz!"

  1. einfach nur gesponnen!!!! ich dachte es gibt so etwas wie religionsfreiheit und ich finde wenn christen auf ihre kirchen einen kirckturm bauen, sollten muslime das auch dürfen, genau wie für juden und ihre synagogen oder budisten mit ihren tempeln. es gibt in der schweiz auch muslime genau wie z.B. in der Türkei Christen denen wird es dort auch gestattet kirchtürme zu bauen!

  2. wunderbare Idee – Abschaffung sämtlicher religiöser Belästigungen – sehr erfrischender Gedankenansatz in all diesem dumpfen Betroffenheitsgemurmel bzw. Zustimmungsgegeifere!

  3. Ich finde ja wichtiger was drin ist in der Verpackung.

  4. Die Nerven liegen blank?
    Tolleranz ein Lachwort?
    Akzeptanz Utopie?
    Liebe anstrengend?

    Und was soll überhaupt was werden? Muss denn überhaupt was werden?
    Man möchte sich als “der Liebe Verbundener Christ” ja fast erschießen, weil die eigene Dummheit einem hier so vorgeführt wird.
    Aber was schützt eigentlich Provokateure vor der Entscheidung eines Christen die Provokationen allzu menschlich zu beantworten und den darwinschen Selbsterhaltungstrieb höher zu stellen als die religiöse Moral (Respekt als Minibasis, ok?!). Ist es der Inhalt der Lehre, oder die Verfassung?
    Ich lese das dann nocheinmal nach. In einem Buch in dem der Mensch seit 2000 Jahren versucht seinen Charakter zu erkennen und die Differenz zwischen Handlungsmuster der ihm anvertrauten “natürlich” grausamen und ihm selbst eigenen Natur in “intelligentes” Handeln umzusetzen. Also Deeskalationsstrategie war Jesus Message wenn wir den Texten eine Chance geben.
    Das mit dem Deeskalieren hat sich natürlich bis heute nicht zu allen herumgesprochen. Als Basis für vertrauensvolles Miteinander unter den Menschen.
    Ich vertraue auf die Liebe und fürchte den Hass.
    Auch den süffisant Verbreiteten wie hier von vielen “aufgeklärten” vermarktet und aufrechterhaltenen.
    Solange diese in ihrem Umfeld mit liebesverwanten Gefühlen und mitmenschlichem Handeln begleitet wird, dürfen mich alle hassen.
    Denn ihr seit für mich noch lange nicht verloren, aber Mittäter und Pfleger der Angst seid ihr doch.
    Es ist niemals zu spät sein eigenes Herz zu entdecken.
    Und ich weiß auch das ich nichts weiß! – Ahnen sie änliches, wenigstens manchmal? Und denken sie auch das Sie doch ganz besonders etwas feines sind und nur ihre Gefühle authentisch das Geschehen in der Welt abbilden?
    Denken und Glauben? – Wenn es sich ausschließt ist es vermutlich tatsächlich das Ende der Welt. Aber eine Erklärung zu beidem will ich aus meiner Perspektive gerne versuchen zu beschreiben (und sage hier ausdrücklich “versuchen” weil ich kein Implezierer bin und kein Missionar – wie vielleicht sie?)

    Ein Versuch:

    Denken = Kritisches Betrachten
    Glauben = Selbstkritisches Betrachten

    … oder schüttet man das Kind nicht mit dem Bade aus wenn man für eine bessere Welt kämpft und diejenigen versucht zu verletzen, die eigentlich die “nicht-Darwinschen” natürlichen Verbundeten sein sollten?

    Ich weiß das ich nichts weiß. Und ich glaube!

  5. Danke. So was ähnliches wollte ich auch schreiben und wusste nur nicht nicht, wie ich’s ausdrücken sollte.

  6. Uli, Du meinst zweifellos unseren christlichen Freund eins drüber, nicht wahr?

    Bruder Sören, verkehren Sie zufällig bei mir im Vorderhaus? Bei den Palmzweiglern? Dann können Sie ja mal auf eine Tasse Tee auf die Holzbank in den Innenhof kommen, durch das auf Kipp stehende Fenster (ich komme natürlich nicht raus in die Kälte) können Sie mir dann ja mal das Herz öffnen, gegen die tolle Intolleranz.

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