Climategate und die Achse des Blöden (9): Jakob Hein über die Diskussionskultur von Broder & Co.
von Jakob HeinDie neue Unsachlichkeit
Angesichts des Tons, der von Henryk Broder und seinen Freunden immer wieder in die Debatten gebracht wird, fällt es vielen oft nicht leicht, sachlich zu bleiben. Dabei muss man vor diesen konservativen Revolutionären mindestens dreimal den Hut ziehen.
Einerseits schaffen sie es eben durch unsachliche, populistische, persönlich beleidigende, gehässige und sich mindestens am Rande des diskursiven Konsens bewegende Äußerungen den Ton der Debatten über die Religionsfreiheit für den Islam und die Klimafrage zu bestimmen. Gern werden Hitler- oder Holocaust-Vergleiche bemüht. Das wirkt frisch und unverkrampft, mutig stemmen sich die Achsenkräfte des Guten auch gegen political correctness. Ja! Endlich tut mal jemand etwas gegen diese verdammte political correctness! Man muss doch endlich mal wieder Neger, asozial und Titten sagen dürfen!
Zwei Dinge übersehen die Herrschaften dabei geflissentlich und mit ihnen die begeisterte Öffentlichkeit: Erstens ist das, was heute political correctness heißt, Teil einer sprachliche Bewegung, die sich kontinuierlich vollzieht. So heißt wichsen heute kaum noch „Schuhe putzen“ und Rechner ist heute nicht nur als Bezeichnung für einen rechnenden Menschen zu verstehe. Teil der Entwicklung ist es, dass Sprache auch veränderte Grundhaltungen, die Entwicklung des gesellschaftlichen Verständnisses bestimmter Phänomene abbildet. Dabei schießen die Vorschläge mitunter über das Ziel hinaus, letztendlich findet sich aber ein neuer Konsens. So werden es die Anti-PC-Ritter sicher in Ordnung finden, dass man niemanden mehr als Untermenschen oder Saujuden bezeichnen darf. Und so gibt es eben heute auch Begriffschöpfungen wie „Migrationshintergrund“. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die Menschen, die man zu beschreiben versucht, nicht selten in Deutschland geboren, wiewohl sie noch zu wenig hier zuhause sind und insofern „Ausländer“ ein lächerlich falscher Begriff für das Phänomen ist, insbesondere angesichts der Deutschen, die man aus den ehemaligen Sowjetrepubliken hierher geholt hat und die auch noch nicht ganz in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind.
Wir werden sehen, was die deutsche Sprache mit dem „Migrationshintergrund“ macht, aber einfach dagegen zu sein, ist so, als würde man sich gegen die Jahreszeiten aussprechen, nur weil einem das Wetter an einem Herbsttag nicht passt (und wem ginge das nicht einmal so). Fakt ist doch, dass gerade auch die Broder-Guten sich für eine antidiskriminierende Gesellschaft einsetzen, und die hat sich gerade auch durch Veränderungen in der Sprache immer weiter entwickelt.
Das zweite Problem des „erfrischend Unsachlichen“ besteht darin, dass die Entwicklung des „Sachlichen“ ihre Gründe hatte. Die Regeln gesellschaftlicher Auseinandersetzungen, die man auch mit Diskussionskultur bezeichnen kann, haben sich aus bestimmten Gründen entwickelt. Es ist sinnvoll, persönliche Beleidigungen und Probleme auszuklammern, weil die selten zu einer Versachlichung der Debatte beitragen. Es ist besser, recherchierte Fakten aufzuführen, die dann auch falsifiziert werden können, statt Fakten zu produzieren und zurechtzubiegen. Wenn es einen fachlichen Konsens gibt, dann ist es sinnvoll diesen prinzipiell zu akzeptieren, schließlich wird auch ein mittelmäßiger Elektriker einen Lichtschalter besser montieren als ein begnadeter Publizist.
Darüber hinaus ist es für eine fruchtbare Diskussion auch förderlich, die Themen und Ebenen auseinander zu halten. Der Islam und das Weltklima haben nichts miteinander zu tun, das Wetter von heute kaum etwas mit dem Klima und wenn ich gerade an den Händen friere, dann sagt das nicht einmal etwas über das Wetter. Doch durch das Zusammenführen der verschiedenen Themen und Ebenen lassen sich natürlich mehr Funken schlagen! Sicher verkauft mir der Libanese von gegenüber deswegen keine Handschuhe, weil er der Klimalüge aufgesessen ist und nun auf die Klimaerwärmung wartet. So muss ich frieren wegen der Allgegenwart des Islamismus. Was zu beweisen war!
Die Einhaltung von Regeln ist anstrengend. Jeder, der schon einmal in einer Canasta-Runde mit seinem Mitspieler geheime Absprachen getroffen hat, wird verstehen, was ich meine. Die Mehrzahl der Zuschauer von Boxkämpfen wünscht sich, dass der Favorit doch endlich auch mal einen Schlag unter die Gürtellinie platzieren solle und kein Fußballfan besteht auf die Löschung eines unrechtmäßigen Elfmeter-Tors seiner Mannschaft. Daher wirkt die Nicht-Einhaltung von Regeln neu und revolutionär. Dabei wird aber leider übersehen, dass die Debatten damit auch sinnloser werden. Wenn ich mutig und frech die Debatte nicht mehr an nachprüfbare Fakten und einen bestimmten Konsens anknüpfe, dann kann ich zwar schöne Kapriolen aufführen, trage aber nichts dazu bei, die Diskussion tatsächlich voranzubringen. Es ist so, als würde man in der Diskussion darüber, ob sich die Erde um die Sonne dreht oder umgekehrt, plötzlich behaupten, die Erde drehe sich um den Mond. Man kann dann interessante Meinungen produzieren und Beobachtungen anfügen, die eine Mehrzahl astronomisch Ungebildeter sofort plausibel fände, aber im Sinne der Aufklärung wäre die Diskussion dadurch sinnlos. Aber herrlich unkonventionell!
Doch wie gesagt, Hut ab vor den Achse-Höhlen-Bewohnern! Ihre politischen Gegner treten allzu häufig in ihre Fallgruben der Unsachlichkeit, leisten sich an deren morastigem Boden Schlammschlachten und verzichten damit darauf, die eigentliche politische Debatte voranzubringen.
Denn das ist der dritte und vermutlich größte politische Trick, den diese tiefschwarzen Konterrevolutionäre sich beigebracht haben, trefflich kopiert von den US-amerikanischen Republikanern der Neunziger- und Nuller-Jahre: Den gesellschaftlichen Status quo, die Meinung der Mehrheit, das, was ohnehin gerade passiert, so zu vertreten, als wäre es neu, toll und gegen den Strich gebürstet. Denn das war jahrzehntelang natürlich auch normal in den Diskussionen: Das man hauptsächlich darüber sprach, was man in Zukunft wie anders machen kann.
Broder und seine Achsenhaare stellen sich nun aber hin und sagen: Man wird doch mal auch eine gaaanz andere Position vertreten dürfen: den Status quo! Das ist den meisten Menschen, die sich ganz wohl fühlen in ihrem Status quo, sehr recht, kommt ihnen tatsächlich sehr entgegen. Dazu aber – und diese Pose haben sie sich von den eigentlich verhassten 68ern abgeschaut – machen sie ein Brimborium, als würden sie etwas ganz Unbequemes sagen, als wären sie geknebelte Underdogs, mit Maulkorb versehen, die nirgendwo einmal diese ungeliebte Meinung kundtun dürften.
In der Klimadebatte vertreten sie den Standpunkt, dass es keine Erderwärmung gibt oder geben wird und dass die Menschheit ruhig so weitermachen kann. Genau das ist es, was ohnehin geschieht und was ohne die Debatte passiert wäre. Nun aber verkauft man es als Revoluzzertum, mit einem dicken Auto über die Autobahn in seine kohlenstrombeheizte Villa zu fahren.
In der Kulturdebatte vertreten sie den Standpunkt der christlich-jüdischen Leitkultur und der forcierten Anpassung der eingewanderten Deutschen bei Strafe ihrer Nicht-Integration. Ist denn die Nicht-Integration von Menschen mit Migrationshintergrund nicht genau das, worüber wir bei Rütli und dergleichen reden? Die Eltern waren noch froh, wirtschaftlich abgesichert im Gastland leben und überleben zu können, viele ihrer Kinder sehen sich mit einigem Recht als unterprivilegiert und machen sich auf, dieser Rolle gerecht zu werden. Doch wo in Deutschland gibt es islamische Politiker, Meinungsmacher, Wirtschaftsbosse oder auch nur Nachrichtensprecher? Zu Recht gibt es eine Debatte darüber, wie man diese Menschen verstärkt integrieren kann und wie man dabei eben auch über die Grenzen des christlich-abendländischen Selbstverständnisses hinausgehen könnte, auch wenn besonders seit dem September 2001 viele Ängste vor dem Islam bestehen. Die Achsenkräfte aber verkaufen es als ihre mutige das-wird-man-doch-wohl-noch-sagen-dürfen-Meinung, die Religionsfreiheit nicht auf den Islam auszuweiten und Integrationsgrenzen aufrechtzuerhalten. Was dafür aktuell zu tun ist? Nichts, außer vielleicht die Debatten über das Problem zu stoppen.
Passend zu dieser Pose ist es, überall und immer zu betonen, wie unterdrückt und gegen den Mainstream ihre Meinung ist. Sie sagen es im Radio, sie schreiben es in der Zeitung, sie sagen es im Fernsehen und schreiben es natürlich immer wieder im Internet: Ihre Meinung sei ja so wahnsinnig unterdrückt. Mal ganz unabhängig von ihrer Meinung ist es unglaublich, wie gut und geradezu allgegenwärtig sie ihre Meinung verbreiten. Wie gesagt, mal ganz abgesehen davon, dass ihre eigentliche Meinung ist, dass alles so bleiben soll, wie es ist, außer, dass ihre politischen Gegner nicht mehr ihre Meinung äußern dürfen, also eigentlich eine eher langweilige Position. Und solange sich noch einer findet, der etwas anderes sagt oder schreibt, können sie wieder aufschreien über ihre Unterdrückung, über die Allmacht des Gutmenschentums und die Dummheit all derer, die nicht ihrer Meinung sind.
Das Problem besteht nur darin, dass die gesellschaftlichen Diskussionen, die von diesen Menschen gekapert werden, weitgehend manövrierunfähig werden und zu sinken drohen. Leider versinken aber nicht gleichzeitig damit die Probleme, welche die Diskussion hervorgerufen haben.
PS:
“Der Publizist Henryk M. Broder bekommt eine Sendung in der ARD. «Entweder Broder – Die Deutschland-Safari» solle 2010 fünfmal am späten Sonntagabend nach der Kultursendung «Titel, Thesen, Temperamente» gesendet werden, bestätigte ARD-Chefredakteur Thomas Baumann der «Süddeutschen Zeitung» (Samstagausgabe).
Der 63-jährige Broder wird in der neuen Sendung, die vom Hessischen Rundfunk kommt, mit dem Islamwissenschaftler Hamed Abdel-Samad auf eine Reise durch die Bundesrepublik gehen. Im Stil eines Roadmovies sollen sie sich dabei in jeder Folge einer neuen Fragestellung widmen. Den Sendeplatz am Sonntagabend nutzt die ARD seit längerem als Experimentierfeld für neue Formate.”
Was zu beweisen war.
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blogger:
“In der Klimadebatte vertreten sie den Standpunkt, dass es keine Erderwärmung gibt oder geben wird …”
Der “Standpunkt” ist Fakt.
CLIMATEGATE: “Hide the decline!”
- Verifizierbare (!) Zahlen:
Von 1998 bis 2008 ist die globale Temperatur um 0,2°C zurückgegangen.
Die Nordhalbkugel hat sich um 0,1°C, die Südhalbkugel sogar um 0,3°C abgekühlt.
“Diese 0,3 Grad sind ein dramatischer Wert, wenn man bedenkt, daß die tatsächliche Erderwärmung zwischen den Jahren 1850 und 2000 gerade bei 0,6 Grad gelegen hat” ergänzt dazu der Diplom-Meteorologe und EIKE-Pressesprecher Klaus Puls.”
http://www.eike-klima-energie.eu/ – Pressemitteilungen
» … Alle vier großen Klimaüberwachungszentren der westlichen Welt, welche die Durchschnittstemperaturen der Erde ermitteln
(das berühmte “Hadley Center for Climate Prediction”,
das Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA,
das Atmospheric Science Department at the University of Alabama in Huntsville (UAH) und
das Remote Sensing Systems in Santa Rosa, California (RSS)) belegen derzeit eine Abkühlung anstatt der angeblichen globalen Erwärmung.
Der beobachtete Anstieg von etwa 0,6 °C der Durchschnittstemperatur der Erde in den letzten hundert Jahren, der uns als “Klimakatastrophe” verkauft wird, wurde in einem einzigen Jahr rückgängig gemacht. … «
http://prcenter.de/Klimawandel-Nur-ein-politisches-Machtinstrument.15524.html
Die Klimalüge (Zertifikatendealerei) ist aufgeflogen.
Ach, Frau Luehse hat ihr copy&paste-Textchen auch schon wieder parat.
Ich habe es so wie die Klimaforscher gemacht und das Außenthermometer neben die Heizung gehängt. So ist es schön warm.
Immerhin sind für die Ermittlung der globalen Temperatur von 6000 Meßstationen allein 4500 nach 1990 abgeschaltet worden. Meist waren dies ländliche Stationen, während sich der Rest meist in den Wärmeinseln der Städte befindet (und u.a. neben Klimaanlagen und Heizungen stehen). Die Daten von 8000 Meßflächen auf der Erde kommen nur aus 1500 Meßstationen . So gibt es in Bolivien (Anden) keine Messung mehr und es werden die Temperaturen von Amazonas und Küste übernommen. Kein Wunder, dass es in Bolivien auf dem Papier (oder eher im Computer) seitdem viel wärmer geworden ist. Zusätzlich werden die Temperaturen “homogenisiert”. So wird aus einem Rückgang von 0,7 Grad im 20.Jahrhundert in den Rohdaten von Darwin (Australien) plötzlich ein Anstieg von 1,2 Grad für die Globaldaten. Merkwürdig nur oder eher logisch, dass die Satellitendaten seit Jahren einen Rückgang der globalen Temperatur anzeigen.
Eigentlich sind Messungen auch überflüssig. Denn im Focus stand bereits, dass die Globaltemperatur 2010 auf 14,58 Grad ansteigt – so haben es die Klimaforscher schon in ihren Computern ausgerechnet. Und Klimamodelle können nie falsch sein, ob es nun warm oder kalt wird. Eine Falsifikationsmöglichkeit ist nicht vorgesehen, wie sonst bei in der Wissenschaft üblich.
Schöner Artikel.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,673779,00.html
@KurzeInfo!
Na und? Haben wir hier doch alles schon diskutiert. Und die entscheidenden Sätze haben Sie doch sicher auch gelesen? “Zwar erschüttern alle diese Ereignisse nicht die Beweise für einen Klimawandel. Doch in der erbitterten Diskussion geht es längst nicht mehr nur um Fakten, sondern um Glaubensfragen.”
Hier geht es nur um genau das: das Leugnen des generellen anthropogenen Klimawandels. Ob da diverse Forscher geschlampt haben, sich schlecht benommen, zu eigenem Vorteil gewirtschaftet, was immer – das tut diesbezüglich doch gar nichts zur Sache.
Lieber Herr Werning,
das so genannte “Climate-Gate” ist für die (und vor allem für die deutsche) Medienlandschaft eine Bankrotterklärung. Maximal mit den Hitler-Tagebüchern beim Stern vergleichbar. Das Vertrauen der Bevölkerung in unsere so genannten Qualitätsmedien ist erschüttert. Wenn sie das abstreiten wollen, dann sprechen sie doch mal mit normalen Menschen auf der Straße. Was vor allem erschüttert ist nicht so sehr das Fehlverhalten der Wissenschaftler oder deren Klima-Vermutungen, welche von unseren Journalisten blauäugig als Tatsachen verkauft wurden. Erschüttert ist man deswegen, weil unsere Medien die von ihnen zur Glaubensfrage erhobenen IPCC-Vermutungen (man denke nur an die Bezeichnung Nichtgläubiger als Klimaskeptiker oder Klimaleugner) als unangreifbar hochhielten und ab dem Zeitpunkt an dem weltweit dies Stimmung in Bezug auf den Klimawandel kippte einen schnelle 180 Grad Drehung vollziehen.
Ich persönlich hätte mir von der taz mehr gewünscht. Man hält ja so viel auf den “investigativen Journalismus”. Wo war er hier?? Investigativer Journalismus wurde nur von den Mail-Hackern betrieben.
Es geht vor allem darum dass man die Bevölkerung für so blöd verkauft hat.
@KurzeInfo!
Nun werden Sie doch nicht albern – mit dem Begriff “Climategate” kann “auf der Straße” wohl kaum jemand was anfangen. Das ist schon so eine Netz/Medien-Sache. Sie haben doch selbst den SPIEGEL-Artikel verlinkt, der die Dinge doch halbwegs treffend zusammenfasst: An der Grundtatsache der Erderwärmung ist doch nirgends gerüttelt worden, und die gehacken/geleckten Forschermails haben bislang auch nichts wirklich Aufregendes gezeigt – wie auch immer man nun den Baumringtrick bewerten mag; das ist aber eine wissenschaftliche Frage, keine von Betrug oder Fälschung. Im übrigen stellt das IPCC selbst überhaupt keine “Vermutungen” auf, es referiert nur die Literatur. Dass dabei Fehler passieren, verwundert nun auch nicht so sehr, und dass es dabei (immerhin sind da tausende Leute involviert) auch Fehlverhalten auftritt, ebenfalls nicht. Verwunderlicher wäre doch eher, sollte Ihre These des Klimaschwindels zutreffen, dass bislang bei so vielen Leuten, die das skeptisch durchsuchen, immer noch nichts Handfestes dabei rumgekommen ist.
Sorry, aber ich bin davon überzeugt, dass die “Skeptiker” die Bevölkerung für dumm verkaufen, nicht die Medien und die Wissenschaftler.
“Sorry, aber ich bin davon überzeugt, dass die “Skeptiker” die Bevölkerung für dumm verkaufen, nicht die Medien und die Wissenschaftler.”
Ein interessanter Satz. Wer nicht zweifelt ist ein anständiger Bürger. Wer zweifelt passt nicht in das System. Die Partei hat halt doch immer recht!
KurzeInfo, sie langweilen mit dem immergleichen Mantra. Parteigehorsam, Religion, blablabla. Man hat es hundertmal gehört, und es wird nicht frischer wenn sie es noch hundertmal wiederholen. Doch während Sie hinter einem Bildschirm sitzen, in Kommentarblogs rumkeifen und von deutschen, ähem, “Skeptiker”-Seiten abschreiben, die wiederum von einschlägigen amerikanischen Seiten abschreiben, forschen unermüdliche Wissenschaftler weiter und versorgen uns mit neuen Erkenntnissen, die nicht gerade rosige Aussichten versprechen.
Glücklicherweise sind Deutsche und Europäer deutlich aufgeklärter als viele bibelfesten Amerikaner, wo die Status-Quo-Propaganda auf fruchtbareren Boden fällt.
Anna Luhse, ein Statistikkurs würde ihnen gut zu Gesicht stehen – dann würden sie wissen dass man nicht zwei Endpunkte einer Grafik mit einander verbindet um einen Trend festzustellen. Und schon gar nicht einen extremen Ausreißer, der 1998 war, als Anfangspunkt wählen. Man kann über den Zertifikatenhandel streiten – nur ist das eine politische Diskussion. Leider verwechseln Sie das mit der wissenschaftlichen.
Zum Artikel lässt sich folgendes sagen: Der Achse des Doofen geht es kaum um Diskurs. Einzig eine Perversion von Descartes ist hier zur Maxime erkoren: “Ich mache Lärm, also bin ich.”
ps. Wo bleibt eigentlich die wissenschaftliche Leuchte aristo??
Da hat der Broder doch Recht gehabt; wenn man den Multi-Kulti-Wahn des deutschen Gutmenschen in Frage stellt, dann knurrt er. Aber wenn man ihm seinen heiligen menschengemachten Co2-verantwortlichen Klimawandel wegnimmt, dann kennt er sich nicht mehr.
P.S. hat einer von euch seit Weihnachten schon mal das Haus verlassen? Sieht so die Erderwärmung aus? Dann bin ich aber enttäuscht, ich dachte wir könnten uns bald an Palmen erfreuen.
Ach, Herr Toralf: Wenn ich nicht wüsste, dass bei Gestalten wie Ihnen ohnehin alles vergebens ist, würde ich darauf hinweisen, dass Sie sich mal mit dem Unterschied zwischen Wetter und Klima vertraut machen sollten. So aber …
ja, das klima ist alles lüge. und die eisbären haben nix zu essen, weil sie dem ipcc geglaubt haben. die eisbären sterben dann halt an dieser ganzen verlogenen wissenschaftsclique, die nicht mal ehrlich sagen kann, dass es eigentlich gar kein klima gibt. es ist nämlich nur eine erfindung der illuminaten, weil die ja schon die pyramiden gebaut haben, um den dollar für sich zu beanspruchen. also wenn mir nochmal so ein eisbär vor die nase läuft, frag ich ihn mal, ob er denn endlich mit seiner psychosomatischen verhungerungsstörung aufhören könnte. das ist doch alles ein frühes kindheitstrauma, was die ipcc und die blitz-illuminaten gemeinsam den eisbären introjiziert haben, um dann zu behaupten, dass es so etwas gäbe wie ein klima.
und dann diese fakten, das sind doch alles so trockene sachen, also da kann ich eh nix mit anfangen. kann man doch lesen, dass es alles lüge ist, mein schwager sagt das auch… und der hat ja im eisstockschießen gewonnen, sogar zwei jahre in folge – der muss es doch wissen!
http://www.horizont.net/aktuell/agenturen/pages/protected/DDB-organisiert-Schneemann-Demo_89810.html
Einfalch mal lesen Herr Werning, dann wird sehr schnell klar wer an der Klimawandelhysterie verdient. So genannte Öko-Strom-Anbieter. Mit dem Klimawandel ist es wie mit Religionen, man kann sagen Ökologizismus. Wer sein Frühstück nach Co2-Gehalten ausrechnet kommt in den Himmel, wer seinen Atem ausatmet kommt in die Hölle… Hoppla, das führt ja in den Wahnsinn oder Totalitarismus.
KurzeInfo:
>Hoppla, das führt ja in den Wahnsinn
Na, Sie müssen`s ja wissen.
KurzeInfo: Die Welt ist so einfach wenn man in Absoluten denkt, oder?
Herr Werning,
wollen Sie ernsthaft bestreiten, dass es in der Nähe des Nordpols in den 20er Jahren ungefähr so eisfrei war wie 2007 – 2008?
Wollen Sie ensthaft bestreiten, dass das Nordpol Eis in den 70ern so verbreitet war, dass Wissenschaftler vor einen neuen Eizeit warnten?
Wenn man diese Fakten nicht bestreitet, also noch diskussionsfähig ist, dann sollte man doch mal darüber nachdenken, oder?
Zusätzlich sollte man mal darüber nachdenken, wer von dem ganzen Hype um Co2 wirklich profitiert, oder?
Es ist das Gleiche wie beim Gen-Food – den Menschen wird einerseits eingeredet, es würde um die bessere Versorgung (z.B. Vitamin A) gehen, dagegen wird dann offiziell um die Gesundheit diskutiert.
Aber eigentlich geht es um die Macht also ums Geld.
Ganz schlimm wird es allerdings, wenn diese Diskussion dann noch zur Links und Rechts Diskussion umgemünzt wird.
Und der Kampf der grünen um Bio-Sprit hat sich doch hoffentlich für jederman als das erwiesen, was es wirklich ist:
Also völliger Unsinn, der genau zu dem Gegenteil von dem führt, was die sie tragenden Menschen eigentlich immer gewollt haben. Ich habe den Verdacht, dass da jede Menge U-Boote unterwegs sind.
Herr Weigelt,
Sie haben es entlarvt. We all live in a yellow submarine. Und Sie müssen draußen bleiben.
Dann wünsche ich ihnen da noch viel Spass mit ihren Freunden.
Das ging es ja mal rund.