
Männchen des Chamäleons Furcifer timoni aus Madagaskar Foto: Jörn Köhler

Die venezolanische Tafelbergkröte Oreophrynella seegobini Foto: Philippe Kok
Niemand weiß, wie viele Tierarten es weltweit gibt. Nicht nur die Zahl der vielen Millionen unbeschriebener Insekten liegt völlig im Dunkeln, auch bei den Wirbeltieren werden ständig neue Arten entdeckt und wissenschaftlich beschrieben. Wie das Fachmagazin TERRARIA für seine März-Ausgabe durch eine aufwändige Erhebung der wissenschaftlichen Fachliteratur ermittelt hat, betragen die Zuwachsraten „neuer“ Spezies bei den Amphibien und Reptilien rund 150 Arten pro Jahr. 2009 wurden genau 310 Arten und Unterarten neu beschrieben: 163 Amphibien und 147 Reptilien. Lurche und Kriechtiere sind damit innerhalb der Landwirbeltiere die beiden am schnellsten wachsenden Gruppen. Im internationalen Jahr der Biodiversität 2010 sind nun etwa 6.600 Amphibien- und 9.100 Reptilienarten bekannt.

Westafrikanische Unterart des Prachtskinks: Lepidothyris fernandi harlani Foto: Philipp Wagner
Während die Amphibien… weiter lesen