vonJakob Hein 19.02.2011

Reptilienfonds

Heiko Werning über das tägliche Fressen und Gefressenwerden in den Wüsten, Sümpfen und Dschungeln dieser Welt.

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Nun hat ja kaum jemand mehr Verständnis für kreative Freizeitgestaltung als dieses Blog, aber manches geht einfach zu weit. Der allseits beliebte Salon-Rassist Thilo Sarrazin hat nun erklärt, wie sein Epos „Landschaft Absicht Deutsch“ (Name v.d. Red. geänd.) entstanden ist:  „Als Bundesbanker war die Arbeit der Woche nach eineinhalb Tagen dienstagmittags getan. Am Montag gibt man Anweisungen und bereitet sich ein bisschen vor, am Dienstagvormittag diskutiert man intelligent in der Vorstandssitzung mit und am Dienstagnachmittag fragt man sich, was man den Rest der Woche tun soll.“

Es ist toll, dass man als Bundesbanker so offen darüber reden darf,  dass man sein Geld fürs Nichtstun kassiert hat. Bei anderen Arbeitgebern würde das richtig Ärger und Konsequenzen zur Folge haben. Wir wollen nur sagen, was auch immer man als Bundesbankvorstand mit seinen 230.000 Euro Gehalt so von Dienstagnachmittag bis Montagvormittag macht, sowas bitte nicht.

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