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vonHeiko Werning 18.10.2012

Reptilienfonds

Heiko Werning über das tägliche Fressen und Gefressenwerden in den Wüsten, Sümpfen und Dschungeln dieser Welt.

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Sie haben sich in ihrer Funktion als „Tagesspiegel-Meinungschef“ zur Wahlkampfberichterstattung in die USA aufgemacht, uns zu erklären, wie dieses Land tickt. Nämlich so: „Schwarze wählen Barack Obama. Latinos wählen Barack Obama. Juden wählen Barack Obama. Frauen wählen Barack Obama. In all diesen Gruppen hat der Herausforderer der Republikaner, Mitt Romney, ein Akzeptanzproblem. Darüber wird viel gesprochen und geschrieben in Amerika.“ Worüber außer Ihnen aber niemand spricht: „Doch auch Obama hat ein Akzeptanzproblem. Weiße Männer stimmen mehrheitlich für Romney. Weiße Männer – das sind die, die den Staat gegründet, aufgebaut, regiert und durch ihr hohes Steueraufkommen am Leben erhalten haben.“ Ganz anders also als die Juden, Bohnenfresser, Neger und diese verrückten Weiber, die diesen Staat ruiniert, an den Rand des Zerfalls gebracht und ausgesaugt haben. Denn: „Der Kampf gegen die Reputation des weißen Mannes ist alt. Er reicht von der Bürgerrechtsbewegung über die Frauenemanzipation bis zum kulturellen Liberalismus der 68er-Generation.“ Von der Überwindung der Rassentrennung bis zur Gleichberechtigung der Frau – alles geschickte Schachzüge, um den weißen Mann madig zu machen. Und jetzt haben die jüdischen schwarzen Latino-Frauen zum finalen Schlag gegen seine Reputation ausgeholt – und lassen Sie aus Amerika berichten!

Chefmeinen die Stupid White Men vom:

Reptilienfonds

(Ich habe diesmal den Einsendeschluss für die „Briefe an die Leser“ verpasst – pah, dann halt hier.)

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kommentare

  • Lehming, Malte
    „In Berlin gibt es ausländische Jugendbanden. Das ist ein Problem. Noch größer wä-re das Problem, wenn es sie nicht gäbe. Sie sind jung, mutig, mobil, hungrig, risiko-bereit, initiativ. Solche Menschen braucht das Land.“

    „Lieber ein paar junge, ausländische Intensivtäter als ein Heer von alten, intensiv passiven Eingeborenen.“

    Hier sieht man welch Geistes Kind er ist

  • Das ist jetzt nicht zufällig der Malte Lehming, der sich nicht entblödet hat, mitten in seiner Augsteinschmähung von einem Krieg der israelischen Armee gegen die Bundeswehr zu schwadronieren?
    Bei der Gelegenheit verstieg er sich auch zu der Aussage, Briten, Franzosen, Amerikaner und Russen hatten glücklicherweise genügend Atombomben, um ein zweites Auschwitz zu verhindern. Daß er die einzige Atommacht des Nahen Ostens ausgerechnet bei diesem Einsatzzweck auslisß, ist sicher Zufall.

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