Wenn man sich auf das Wesentliche konzentrieren würde, könnten die Kinder schon mit zehn das Abitur machen und mit zwölf der Wirtschaft zu Verfügung stehen

Lernt er bald das "Lied vom Tod"?

An den Berliner Musikschulen ist das Wasser mal wieder ein paar Zentimeter höher gestiegen. Nachdem seit 1990 keine neuen festen Mitarbeiter eingestellt wurden und somit der größte Teil der Schüler von Honorarkräften unterrichtet wird, nahm die Rentenversicherung den deutlichen Geruch von Scheinselbständigkeit wahr. Doch anstatt endlich vernünftige Verträge zu machen, hat sich der Senat noch gemeinere Verträge ausgedacht, auf das die Musiklehrer noch mehr Arbeit für noch weniger Geld haben. Sehr viele haben nicht unterschrieben, etliche sind bereit zu gehen.

HIER kann man für die Musiklehrer unterschreiben. Bitte unbedingt machen! Denn diese Welt ist schon ausreichend links-hemisphäriell, wie wir Neurowissenschafter so sagen. Zahlen, Wissen, Börsenkurse, Mietspiegel, Benzinpreise, Umrechnungskurse – all das ist sehr präsent und wichtig, wichtig. Aber für wen richten wir diese Welt dann ein? Für Kurse, Preise und Zahlen. Fühlende, sich vergnügende Menschen haben da keinen Platz mehr. Sie sind nur Verbraucher, Faktoren, Kräfte, Mitarbeiter, Belastungen.

Wer es sich gern persönlich erklären lassen möchte, kommt heute zur „Reformbühne Heim & Welt“ mit den großartigen Gästen Stella Klasanovic und Christoph Theussl und unserer Juni-Fee Chio Schuhmacher. Jede_r, der nachweisen kann, dass sie die Petition unterzeichnet hat, bekommt ein Freigetränk!

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